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Der richtige Umgang mit Sägen

Es heißt, die meisten Unfälle passieren im eigenen Haushalt. Angesichts des andauernden Do-it-yourself-Trends liegt das auch gar nicht so fern. Beim Umgang mit Werkzeug kann schließlich allerhand schiefgehen. Einmal mit der scharfen Säge abzurutschen, kann mehr als nur die Geduld kosten. Deshalb gilt es, die eigene Sicherheit beim Heimwerken nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Mit unseren Tipps seid ihr gut gerüstet für das nächste kleine Garten- oder Hausprojekt, bei dem gesägt werden muss. Passende Gartenwerkzeuge gibt es zum Beispiel hier bei Lidl.

Regel 1: Die richtige Ausrüstung ist der beste Schutz

Dass man beim Sägen nicht schick aussehen muss, ist völlig klar. Aber was die Wahl der Arbeitskleidung angeht, so sollte man auf langärmelige und robuste Kleidung zurückgreifen. Sollte man einmal mit dem Gerät abrutschen, schützt diese besser vor Kratzern und kleineren Schnittverletzungen. Handschuhe sollten nicht fehlen – diese sollten für ein besseres Feingefühl beim Handwerken der eigenen Handgröße entsprechen und aus einem schnittfesten Material gefertigt sein. Bei Arbeiten, die über dem Kopf stattfinden, auf keinen Fall ohne Helm arbeiten. Gerade bei elektrischen Sägen empfiehlt es sich zusätzlich eine Schutzbrille zu tragen, damit keine Holzsplitter in die Augen geraten. Beim Umgang mit Stichsägen sollte das zu bearbeitende Werkstück mit Schraubzwingen auf dem Arbeitstisch fixiert werden, damit es nicht verrutscht. Außerdem sollte nicht mit unpassenden, beschädigten oder unscharfen Sägeblättern gearbeitet werden.

Regel 2: Konzentriert an die Sache herangehen

Bevor losgelegt wird, sollte man sich seine Arbeitsschritte genau überlegen. Unkoordinierte Bewegungen bringen sowieso selten das gewünschte Ergebnis. Auch Personen, die sich in der Nähe befinden, sollten darauf hingewiesen werden, dass Ast- oder Werkstücke herabfallen und jemanden verletzen könnten. Bei elektrischen Sägen unbedingt aufpassen, dass das Stromkabel nicht den Schneideweg kreuzt. Beim Einschalten nicht direkt an das Werkzeug halten, da es zum unerwarteten Hochspringen des Geräts kommen kann.

Regel 3: Erste Hilfe bei Verletzungen

Wenn doch etwas passieren sollte, ist die erste Grundregel: Ruhe bewahren. Sofort das Gerät abschalten und beiseite legen. Anschließend die Wunde prüfen und ggf. unter klarem Wasser reinigen. Reicht ein Pflaster oder ein einfacher Verband? Im Zweifelsfall immer einen Arzt konsultieren, denn auch Splitter oder Schmutz kann in jede noch so kleine Wunde eindringen und eine Infektion verursachen. Wurde ein Körperteil beim Unfall abgetrennt, sofort den Notarzt rufen (lassen) bzw. eine Notfallklinik aufsuchen. Das Körperteil möglichst in ein steriles Tuch in eine eisgekühlte Box oder Tüte bei ca. +4°C verpacken.

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