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Worauf es in einer Beziehung ankommt

Frauen und Männer könnten unterschiedlicher nicht sein, und doch wollen sie zusammenleben, eine Beziehung eingehen, eine Familie gründen. Missverständnisse sind da vorprogrammiert. Denn zusätzlich zu unseren unterschiedlichen genetischen Voraussetzungen spielen persönliche Erfahrungen und die Umgebung eine wichtige Rolle.

Was Männer und Frauen wollen

Frauen sehen in ihrem Partner den Mann, der er werden könnte. Männer sehen in ihrer Partnerin die Frau, in die sie sich verliebt haben. Das regt zum Nachdenken an. Frauen haben einen Blick fürs Potenzial, das in ihrem Partner steckt. Aber mit ständigem Herumnörgeln und Meckern werden sie bei ihren Partnern nur Sturheit ernten. Männer verlieben sich in Frauen, die unabhängig sind, ihr Leben leben, eigene Hobbies und Ziele haben – und nicht in Frauen, die von einem Mann erwarten, dass er all ihre Bedürfnisse erfüllt. Denn das kann keiner.

In allererster Linie geht es darum, sich gegenseitig zu respektieren, als Menschen, als Personen, als Mann und Frau. Es geht darum, sich zu akzeptieren, mit all den Stärken und Schwächen. Sowohl Frauen als auch Männer wollen geliebt werden, wie sie sind. Natürlich wird es immer wieder Situationen geben, wo die Partner aneinander geraten, weil sie unterschiedlicher Meinung sind. Was auch dazu führen kann, dass ein Partner sich emotional zurückzieht. In diesen Fällen ist Kommunikation äußerst wichtig. Es ist bedeutsam, seine eigenen Grenzen zu kommunizieren, aber auch die Grenzen des Partners anzunehmen und nicht zu überschreiten. Respekt in einer Beziehung äußert sich auch auf diese Weise.

Der Einfluss unserer Lebenswelt auf unsere Beziehungen

Der Großteil von uns ist in dysfunktionalen Familien aufgewachsen. Das heißt, wir haben von unseren Eltern und Großeltern Beziehungsmuster übernommen, die nicht immer gesund sind. Dazu gehören emotionale Abhängigkeit, fehlendes Konfliktmanagement, zurückgedrängte Gefühle oder überzogene Erwartungen. Diese Erfahrungen reflektieren wir mehr oder weniger in unseren eigenen Beziehungen zum anderen Geschlecht, was nicht immer zum Erfolg führt.

Wenn wir uns kritisch mit uns selbst und unserer Lebensgeschichte auseinandersetzen, können wir diese Muster erkennen und ändern. Das ist harte Arbeit, aber es lohnt sich. Du wirst mehr Selbstvertrauen haben, weil du negative Gedanken aus der Vergangenheit abschüttelst. Du wirst selbst entscheiden, was du magst und nicht magst. Und du wirst dich selbst mehr lieben, weil du dich besser kennst und akzeptierst, auch mit deinen Fehlern. Und das wird dich attraktiv machen, nicht nur für den Lebenspartner, sondern auch in Freundschaften, Geschäftsbeziehungen und vielem mehr.

 

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