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Stress auf der Arbeit – so bewältigst du deinen Alltag

Wie meisterst du deinen Arbeitsalltag? Hast du viel Stress und bist morgens schon nervös oder gehörst du zu den Glücklichen, die stressfrei unterwegs sind?
Häufig ist der Druck auf der Arbeit enorm und viele wissen nicht, wo sie zuerst anfangen sollen und wie sie den Berg bewältigen sollen. Wie schnell du dich gestresst fühlst, hängt ganz von deiner Persönlichkeit und deiner Einstellung ab. Der eine hat kein Problem damit, wenn sich der Schreibtisch immer weiter mit Aufträgen füllt und der andere wird ganz nervös, fühlt sich wie gelähmt und reagiert sehr gereizt auf sein Umfeld.

Auswirkungen von Stress

Stress kann den Körper auf mehrere Arten beeinflussen. Schlaflose Nächte, Unruhezustände, Appetitlosigkeit oder Heißhungerattacken können die Folge sein. Aber auch Hautausschlag oder Haarausfall können ein Zeichen für psychische Belastung sein. Leiden Betroffene unter starkem Haarausfall, wird der Druck für denjenigen noch größer. Deshalb solltest du der Ursache auf den Grund gehen und die sichtbaren Auswirkungen beispielsweise durch eine sofortige Haarverdichtung bekämpfen.

Ruhe bewahren und nicht stressen lassen

Ändere deine Einstellung und versuche den Dingen nicht mit Angst entgegenzutreten, sondern mit Motivation. Nimm jede Aufgabe als Herausforderung an und lege Selbstzweifel beiseite. Du wirst sehen, dass dir dann die Arbeit viel besser gelingt.
Wenn du merkst, dass dich der Stress überkommt, nimm dir Zeit für dich. Atme tief durch, schließe kurz die Augen und sammle neue Energie.
Wenn du merkst, dass du dich nicht konzentrieren kannst, zieh dich etwas zurück. Dein Arbeitsplatz befindet sich in einem Großraumbüro? Dann suche dir für Aufgaben, die deine volle Aufmerksamkeit fordern, einen Rückzugsort wie zum Beispiel den Konferenzraum.

Schritt für Schritt

Arbeiten unter Druck verleitet häufig dazu, dass du das Gefühl hast viele Aufgaben auf einmal zu schaffen. Aber genau das ist der falsche Weg. Erledige eins nach dem anderen und konzentriere dich immer nur auf eine Sache. Nur so vermeidest du Fehler und kommst schneller voran, als wenn du Dinge parallel erledigen möchtest.

Aufgaben delegieren

Mit der Zeit musst du auch lernen, Aufgaben an Kollegen abzugeben. Es gibt auch Aufgaben, die problemlos von einem Kollegen bearbeitet werden können und eventuell dort auch besser aufgehoben sind. Manchmal ist es einfach besser To do’s abzugeben. Was natürlich nicht heißen soll, dass du dich vor deiner Arbeit drückst. Hinterfrage die Kompetenzen der anderen und entscheide danach, an wen du eine Aufgabe delegierst.

Prioritäten setzen und nach Plan arbeiten

Kläre bei Arbeitsbeginn die Prioritäten und erstelle dir einen Tagesplan, nach dem du vorgehst. Welche Aufgabe ist am wichtigsten und muss als erstes erledigt werden? Wieviel Zeit nimmt die jeweilige Aufgabe in Anspruch? So gehst du auf Nummer sicher, dass die Sachen mit der höchsten Dringlichkeit als erstes erledigt werden. Hilfreich ist auch, wenn du die To do’s schriftlich festhältst und anschließend als erledigt kennzeichnest. Am Ende des Tages kannst du dir dann vor Augen halten, was du geschafft hast und was am nächsten Tag zu erledigen ist.

Perfektion in Maßen

Natürlich ist es wichtig, Ziele vor Augen zu haben und einen gewissen Anspruch an die eigene Arbeit zu stellen. Aber achte darauf, dass sich deine Perfektion in Maßen hält und deine Ziele auch realistisch sind. Es gibt Situationen, in denen der Anspruch an die Leistung einfach so groß ist, dass man diesem nicht gerecht wird. Setze dir das Ziel gute Arbeit zu leisten, aber bleib realistisch und übertreibe nicht. Du setzt dich nur selbst unter Druck und machst dir das Leben unnötig schwer.

Wenn du ein paar Dinge beachtest, kannst du dem Stress im Arbeitsalltag ganz leicht entgegenwirken. Wichtig ist, dass du immer die Ruhe behältst und dich nicht verrückt machst. Mache dir in deiner Freizeit keine Gedanken über die Arbeit, treibe Sport, verbringe schöne Stunden mit der Familie und sorge dafür, dass dein Job nicht dein ganzes Leben einnimmt.

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