Die passende Konto-App für Sie

Die passende Konto-App für Sie

Mehr als sechs Milliarden Überweisungen werden laut Bundesbank in Deutschland jährlich durchgeführt und auffällig ist, dass immer mehr Menschen das Smartphone für ihre Finanzen nutzen.

Zu praktisch jedem Konto gehört heutzutage auch eine Konto-App, mit der man das eigene Guthaben verwalten kann. 2018 bestätigte eine Umfrage des IT-Branchen Unternehmens Bitcom, dass knapp 44 % der Deutschen bereits Online-Banking nutzen. Vor zwei Jahren waren es knapp 8% weniger. In den kommenden Jahren wird weiterhin mit einem hohen Anstieg gerechnet.

Vielfach fragt man sich jedoch, ob Online-Banking wirklich so sicher ist, wie gemeinhin gesagt.  Die Antwort lautet: ja. Experten geben Tipps zum Umgang, um auch wirklich keine Risiken einzugehen.

Worauf muss man achten?

Zunächst stellt sich die Frage, welche Konto-App die Beste ist und worauf man achten muss. Natürlich liegt es nahe, die App zu installieren, die die eigene Bank zur Verfügung stellt. Allerdings ist nicht jede App besonders benutzerfreundlich und nicht jede ermöglicht eine angenehme Kontoführung. Wer mit der App der eigenen Bank unzufrieden ist hat die Möglichkeit, auf einen Drittanbieter zurückzugreifen. Hierfür stellt Stiftung Warentest verschiedene Vergleichslisten zur Verfügung, wo man anhand der eigenen Bedürfnisse und Wünsche die passende App finden kann.

Wer gleich mehrere Konten über sein Smartphone verwalten möchte sollte nach Apps Ausschau halten, die Multibanking ermöglichen – also die Verwaltung mehrerer Konten von unterschiedlichen Banken. Einige ermöglichen jedoch nur die Betrachtung der Konten, nicht aber den Zahlungswechsel zwischen unterschiedlichen Instituten.

Die Frage der Sicherheit

Des weiteren sollte man für die absolute Sicherheit darauf achten, seine Betriebssysteme immer aktuell zu halten und die Apps auch nur aus offiziellen App-Stores herunterzuladen. Zudem sollte natürlich ein möglichst sicheres Passwort  verwenden werden. Und, nach Möglichkeit, dieses nicht aus Bequemlichkeit auf dem Smartphone zu speichern – sondern gegebenenfalls immer wieder neu einzugeben. Empfohlene Passwörter bestehen zumeist aus einer Kombination aus Klein- und Großbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen, die man ausschließlich für diese App verwendet. Viele Banken, aber auch Experten, empfehlen zudem immer eine sogenannte Zwei-Faktor-Identifizierung, bei der die Transaktionsnummer getrennt übermittelt wird. Beispielsweise mit der Verwendung eines TAN-Scanners.

Natürlich stellt sich auch die Frage, wie die Apps mit den eingegebenen Daten umgehen. Stiftung Warentest hat hierzu 38 Banken-Apps getestet. Einige Anbieter nutzen die App zwar für gezielte Werbung, größtenteils für die eigenen Produkte. Transaktionsdaten konnten aber in keinem Fall ausgelesen werden.

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