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Telefonwerbung – die nervigen Anrufe

Wer kennt das nicht? Nach einem harten Arbeitstag kommt man nach Hause und registriert schon beim Abhören des Anrufbeantworters diverse automatische Werbeanrufe. Abends erwischt es viele dann noch einmal.

Entweder es melden sich Automaten, die irgendetwas von einem Gewinn erzählen, oder am anderen Ende ist wirklich ein Mensch, der hartnäckig versucht sein Produkt an den genervten Kunden zu bringen.
Besonders gefährdet, dieser unerwünschten Telefonwerbung zu verfallen, sind Menschen mit wenig Erfahrung. Gerade ältere Menschen wissen meist nicht, wie sie sich verhalten sollten. Dabei ist das einzige wirklich hilfreiche Mittel: sofort Auflegen! Denn die Anrufer machen sich meist strafbar: Telefonwerbung ist nur erlaubt, wenn das Einverständnis des Angerufenen vorliegt. Dennoch fühlen sich mehr als 86% der Deutschen durch unerwünschte Werbeanrufe belästigt.

Das Problem der unerwünschten Werbeanrufe ist mittlerweile auch in der Politik bekannt geworden und so werden zur Zeit starke Gesetzesänderungen angestrebt, um die Flut der Anrufe zu stoppen. Illegale Werbeanrufe sollen in Zukunft mit Bußgeldern bis zu 50.000 € geahndet werden. Einige der Politiker gehen weiter und fordern, dass Verträge, die am Telefon geschlossen werden, nur nach schriftlicher Bestätigung des Kunden wirksam sind.

Aber schon jetzt ist das Recht auf eurer Seite: Auch heute könnt ihr gerichtlich gegen unerwünschte Telefonwerbung vorgehen. Den Firmen drohen bei Missachtung Bußgelder in Höhe von bis zu 250.000 € oder sogar Ordnungshaft für die Geschäftsführer.
Hallo Frau Tipp
Lasst euch bei unerwünschten Werbeanrufen erst gar nicht auf ein Gespräch ein. Beendet das Gespräch direkt nach dem ersten Satz. Sollte der Anrufer hartnäckig bleiben, legt einfach auf.
Wenn ihr dennoch einige Tage später einen Vertrag, den ihr nicht geschlossen habt, in eurem Briefkasten findet, widerruft diesen sofort.

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