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Soundbars für den Sommer

Der Sommer ist da! Sonne, Hitze, Spaß, Freibad – und Soundbars? Ja, denn einige Hersteller nutzen diese Monate auch, um neue Geräte auf den Markt zu bringen. Wir stellen einige von euch etwas genauer vor.

LG NB3540
Optisch und auch hinsichtlich der Ausstattung unterscheidet sich LG NB3540 nur in Nuancen vom Samsung-Produkt. Der Subwoofer wird ebenfalls drahtlos betrieben, USB und Bluetooth finden auch ihren Platz. Untypisch (aber erfreulich) ist die Ausstattung gelungen, denn neben einer Wandhalterung befinden sich sogar zwei Anleitungen sowie Batterien und eine Fernbedienung im Lieferumfang. Nur ein optisches Kabel hätte das Gerät abgerundet. Wer hier zugreift, spart allerdings gegenüber der Samsung-Soundbar etwa 50 Euro.

… oder doch lieber ein bekanntes Modell?

Wenn ihr jetzt bereits Interesse an bekannten und etablierten Soundbars habt, solltet ihr euch vielleicht eines der folgenden Modelle genauer ansehen:

Bose Solo TV
Wo Bose draufsteht, ist normalerweise Qualität drin, und das ist bei der Solo TV nicht anders. Das Gerät ist 52 Zentimeter lang und verschwindet daher recht unscheinbar unter einem typischen Breitbildfernseher, aber daraus sollte man keine Rückschlüsse auf den sehr sauberen Klang ziehen. Laut diesem Test verfügt die Solo TV Soundbar nicht über einen Subwoofer, aber durch die vier Lautsprecher mitsamt Verstärker gehört das Modell dennoch zu den klanglich besten Lautsprechern auf dem Markt – für einen Bose-typisch gesalzenen Preis von etwas mehr als 300 Euro.

Samsung HW-F450
Bei der HW-F450 von Samsung erhaltet ihr einen Subwoofer, so dass Bässe verständlicherweise etwas voluminöser klingen als beim Konkurrenten von Bose. Außerdem wird Surround-Sound durch eine Technik namens 3D Sound Plus nachgeahmt, die tatsächlich eine leichte dreidimensionale Atmosphäre aufkommen lässt. An vollwertige 5.1-Lösungen kommt das Samsung-Fabrikat aber nicht heran. Schön: Per Bluetooth empfängt die HW-F450auch drahtlos Sound-Signale. Hier stimmt außerdem der Preis, denn die Soundbar ist bereits für etwas weniger als 200 Euro erhältlich. Hier klicken für ein Hands-on Video.

Yamaha YAS 101
Ein kleiner Dauerbrenner unter den Soundbars: Dieses Modell von Yamaha bietet aus zwei Lautsprechern gleich einen virtuellen 7.1-Sound. Ob sich die Ergebnisse wirklich von der Konkurrenz von Samsung unterscheiden, liegt jedoch häufig im Auge (oder Ohr) des Betrachters. Deutlich interessanter ist hingegen eine Funktion namens UniLevel, welche die Lautstärkepegel von Filmen und Serien und die meist deutlich Iauteren Werbeeinblendungen angleicht – der panische Griff zur Fernbedienung entfällt also. All dies gibt es bereits für einen sensationell niedrigen Preis von nur etwas mehr als 150 Euro. Einen passenden Testbericht zur Yamaha YAS 101 findet ihr auch auf soundbartest.de.

Fernseh-Lautsprecher, Soundbar – oder doch ein 5.1-System?

Die Soundqualität kann bei den allermeisten Flachbildfernseher nur als durchschnittlich bezeichnet werden – und daran tragen die Hersteller keine Schuld. Es bleibt in den sehr kompakten Gehäusen einfach nicht genügend Raum, um vibrierende Bässe oder kristallklare Höhen zu produzieren. Deutlich besser und für einen Großteil der Alltagsnutzer ausreichend machen Soundbars ihre Arbeit, dort gibt es dank Subwoofer auch ansprechende tiefe Töne für das Ohr. Die Königsklasse bilden aber nach wie vor 5.1-Systeme, denn nur dort lassen sich Klänge im Raum wirklich präzise orten – trotz der Fortschritte, welche Soundbars in den letzten Jahren gemacht haben. Einen Nachteil hat diese erste Liga der Soundkulissen allerdings: Sie ist teuer.

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