Mallorca im Frühling

Mallorca im Frühling

Hierzulande dauert es noch ein bisschen, bis es Frühling wird. Wer nicht mehr warten kann und sich nicht um Schulferien scheren muss, der kann schon jetzt auf der Lieblingsinsel der Deutschen Sonne tanken. Für Kenner ist es ohnehin die beste Zeit im Jahr. Allein die Mandelbäume mit ihren zarten Blüten machen den Trip unvergesslich. Zu Hunderttausenden überziehen sie Felder und Berghänge. Gefolgt von Pfirsich-, Aprikosen- und Kirschblüten. Trotzdem sind nur wenige Touristen unterwegs und man genießt den Frühlingszauber in aller Ruhe.
Bei Temperaturen von rund 16° C kommt man jetzt auch bei ausgedehnten Wanderungen kaum ins Schwitzen.

Perfektes Wanderwetter

Ideale Bedingungen also, z. B. für den Muleta-Rundweg ab Port de Sóller über 15 km oder, für Ambitionierte, La Ruta de Pedra en Sec: ein 120 km langer Fernwanderweg, aufgeteilt in 8 Etappen. Vorbei an Trockensteinmauern, durch hügeliges Hochland, knorrigen Olivenbäumen, an steinernen Höfen, durch Kiefernwälder.
Bequemer geht es auf dem Zweirad. Dafür ist die Insel mittlerweile auch schon kein Geheimtipp mehr. Bereits um diese Zeit des Jahres ist man auf den Strecken aber nicht mehr allein. Das liegt nicht zuletzt am gut ausgeschilderten Radwegnetz. 1.250 km sind ausgesteckt. Horizontal sind dabei 96 Kilometer zu bewältigen. Von Norden nach Süden nur 76 Kilometer.
Bis April lässt sich auch noch einem anderen Vergnügen frönen: einem Ritt im Sand entlang der Küste. In Reitschulen oder -clubs kann man Pferde stundenweise mieten oder sich organisierten Tagesausflügen anschließen.

Sportliche Aktivitäten

Von den 100.000 Golfern, die pro Jahr auf die größte Balearen-Insel reisen, kommen 55 Prozent aus Deutschland. Hauptsächlich im Frühling und Herbst. Die 25 Plätze bieten für jedes Handicap die richtigen Fairways.
Wer sich lieber auf der Stelle sportlich betätigen will, tobt sich in dieser Jahreszeit beim Tennisspielen aus – im Hochsommer nur ganz harten Naturen zu empfehlen. Weltklasse-Spieler wie Boris Becker und Rafael Nadal, selbst gebürtiger Mallorquiner, haben den Boden dafür bereitet. In Nadals Sports Center mit seiner großen Tennisanlage kann man stundenweise über den Court hetzen oder sich gleich für den ganzen Aufenthalt einquartieren. Ganz ohne Anstrengung lässt sich das Spiel von Nachwuchstalenten auch bequem von der Terrasse aus verfolgen.

Shopping Marathon

Einen ganz eigenen Ehrgeiz kann man auch anderweitig entwickeln. Palmas Altstadt mit seinen vielen Läden wird einen auch ohne großen Touristenandrang am Ende des Tages erschöpft in den Liegestuhl zwingen. Die Inselmetropole genießt einen internationalen Ruf als Einkaufsparadies. Nicht nur Edelmarkenstores, sondern auch Kreationen lokaler Designer finden ihre Interessenten.

Bildungshunger

Wer kurz die Augen von den edlen Auslagen wendet, kann obendrein noch anderes Schönes entdecken. Sightseeing ohne glühende Hitze und Rummel in den Gassen und Boulevards der Altstadt mit ihren prächtigen Fassaden. An Sehenswürdigkeiten mangelt es Palma und generell Mallorca nicht. Wer sich für Kunst und Kultur im Besonderen interessiert, kommt ebenfalls auf seine Kosten – in rund 40 Museen und zahllose Galerien. Das tut sich im Hochsommer ja keiner an.

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