Mach’s mal hintenrum

Die Erotik hat unzählige verschiedene Facetten. Und noch nie war es so einfach, die ganz nach eigenem Gusto zu leben und zu erleben. Noch vor gar nicht so langer Zeit hättest Du sicher nicht mit Deinen Freundinnen so offen über erotische Gelüste sprechen können, wie es dir heute selbstverständlich ist. Viele sexuelle Spielarten werden besonders prickelnd, wenn man zuvor ein paar Vorurteile aus dem Weg geräumt hat. Im Folgenden liefern wir Dir einige wichtige Fakten zum Thema Analsex.

 

Analsex: Warum eigentlich?

Diese Frage kann man auf zweierlei Arten beantworten. Zum einen stehen Männer auf Analsex, da das Hintertürchen einfach enger gebaut ist als eine Scheide. Das sorgt für mehr Reibung und damit für eine größere Stimulation. Aber auch Männer greifen selbst gerne zu Anal Toys. Denn im Anus befinden sich nicht nur zahllose Nervenenden, deren Stimulation sich einfach irre gut anfühlt. Von hier aus ist auch die männliche Prostata hervorragend zu erreichen, die ebenfalls empfänglich für eine Massage empfänglich ist. Im Shop von Beate Uhse kannst Du zahlreiche Toys entdecken, die genau diesen Fakten Rechnung tragen.

 

Ist Analsex eine schmutzige Sache?

Normalerweise nicht. Denn der menschliche Darm ist ein Durchgang, aber kein Lagerraum. Anders ausgedrückt: Wenn alle Verdauungsprozesse komplett abgeschlossen sind, hast Du in der Hinsicht erst einmal Pause – und musst normalerweise nicht mit bräunlichen Spuren rechnen. Wenn Du ganz sicher gehen willst, kannst Du eine Analdusche verwenden und vor dem Analsex alles spülen.

 

Ist Analsex schmerzhaft?

Ja und nein. Der Schließmuskel ist zwar daran gewöhnt, sich auf der Toilette im entscheidenden Moment zu entspannen. Aber erstens braucht es dann nur wenige Zentimeter, zweitens kommt der Druck dann von der Innenseite zustande. Es ist also kein Wunder, wenn sich das Hintertürchen erst einmal an die anale Stimulation gewöhnen muss. Und dementsprechend macht es keinen Sinn, die Sache schwung- und kraftvoll ohne jede Art der Vorbereitung anzugehen. Verwende viel Gleitgel, das Du auch speziell für den Analsex bekommen kannst, und taste Dich langsam an die Sache heran. Nach und nach lernst Du zu entspannen und das neue Spiel immer mehr zu genießen. Übrigens macht es mit der Partnerin oder dem Partner besonders viel Spaß, denn so könnt ihr euer Liebesleben noch um weitere Facetten bereichern.

 

Kann der Schließmuskel wirklich ausleiern?

Das ist vollkommener Quatsch. Und das gilt auch angesichts der Tatsache, dass Du vielleicht in einem Porno schonmal gesehen hast, wie weit sich der Anus dehnen lässt. Aber erstens braucht es für XXXL-Sextoys sehr viel Ausdauer und Übung. Zweitens funktioniert auch bei den dort zu sehenden Damen und Herren alles nach wie vor genauso einwandfrei wie bei Dir. Du kannst Dir sicher sein, dass gerade die Pornostars kein gesundheitliches Risiko eingehen. Schließlich ist ihr Körper ihr Kapital.

 

Braucht man für den Analsex ein spezielles Kondom?

Grundsätzlich ist es empfehlenswert, Analverkehr nur mit Kondom zu betreiben. Das gilt auch, wenn Du mit Deiner Partnerin oder Deinem Partner normalerweise auf diese Verhütungsform verzichtest. Denn auch bei den besten Vorsichts- und Hygienemaßnahmen hat jeder Mensch eine Darmflora, die auch dort verbleiben sollte. Also gilt es zu vermeiden, sie auf die Schleimhäute von Penis oder Vagina zu transportieren – und dafür ist ein Kondom der beste Schutz. Außerdem ist das Kondom bereits befeuchtet und gleitet deshalb besonders gut in den Anus. Übrigens kannst Du auch die meisten Dildos und Vibratoren mit einem Kondom verwenden. Zwar kannst Du auch dann nicht komplett auf das Säubern verzichten, diese Arbeit ist dann aber blitzschnell erledigt.

 

Ist beim Gleitgel etwas zu beachten?

Ähnlich wie beim vaginalen Geschlechtsverkehr gilt auch beim Analsex: Verwende nur kondomfreundliches Gleitgel. Andernfalls kann das Präservativ reißen und verliert dadurch natürlich jegliche Schutzwirkung.