Wie Farbenskalen beim Einkauf helfen

Nährwerte durch Farben gekennzeichnet - wie sie verdeutlichen welche Produkte seltener/ öfter im Einkaufswagen landen sollten

Im Onlineshop bei Bofrost, die Website von Iglo oder auch bei den Danones „Fruchtzwergen“ findet man sie schon – die fünfstufige Farbskala von A bis E: Der Nutri-Score

Dieser soll dem Konsumenten beim Einkauf verdeutlichen, ob brauchbare oder unbrauchbare Nährstoffe im Lebensmittel überwiegen und soll dazu führen, dass sich allgemein gesünder ernährt wird.

 

Welche Nährwerte werden berücksichtigt?

Allgemein gilt: Je niedriger das Ergebnis, desto öfter kann das Produkt mit gutem Gewissen auf dem Tisch landen.

Zucker, Kalorien, gesättigte Fettsäuren und Natrium werden in der Skala als negativ bewertet und bringen viele Punkte im Nutri-Score.
Hingegen fallen Punkte bei Ballaststoffen, Eiweißen, Obst, Gemüse und Nüssen wieder weg.

Somit gilt, dass sich zum Beispiel ein hellgrünes B zum häufigen Verzehr eignen, während zu dem orangenen D und dem roten E weniger gegriffen werden sollte.

 

Was Wissenschaftler dazu sagen:

Obwohl der freiwillige Nutri-Score bereits von einigen französischen Herstellern seit 2017 verwendet wird und von befragten Verbrauchern als besser verständlich und positive Beeinflussung gewertet wurde, ist trotzdem zu beachten, dass der Nutri-Score nicht alle Nährstoffe in die Wertung einbezieht.

So lässt diese vereinfachte Darstellung zum Beispiel auf den Körper positiv auswirkende Stoffe wie Omega-3-Fettsäuren oder Monokulturen wie Olivenöl aus der Achtung.

 

Mögliche Alternativen

 

Der Nutri-Score wird von der Verbraucherzentrale Bundesverband befürwortet, wohingegen das Max-Rubner-Institut, das Bundesforschungsinstitut kein bisher vorhandenes System als optimal ansieht.
Daher soll nun im Auftrag des Ernährungsministeriums ein weiteres, optimiertes System entwickelt werden. Mittlerweile hat die Lebensmittelindustrie ein eigenes Modell zur Nährwertkennzeichnung entwickelt.

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