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6 häufige Fehler im E-Commerce und wie sie vermieden werden können

Wie attraktiv der Bereich des E-Commerce sein kann, hat sich im Zuge der Krise wiedermal gezeigt. Viele Online-Unternehmer konnten und können immer noch von der anhaltenden Pandemie profitieren. Damit gehört der E-Commerce gewissermaßen zu den Gewinnern der Krise und Jeff Bezos ist bei Weitem nicht der einzige Profiteur. Allerdings heißt das nicht, dass Sie einfach Produkte über das Internet verkaufen und damit reich werden. Wäre es so einfach, würde jeder das Geschäftsmodell nutzen. Das ist jedoch nicht der Fall und die meisten Betreiber von Onlineshops können nicht einmal von ihren Einnahmen leben. Häufig hängt das jedoch damit zusammen, dass unnötige Fehler begangen wurden. Damit Ihnen nicht dasselbe passiert, haben wir in diesem Artikel 6 häufige Fehler im E-Commerce zusammengetragen. Zudem möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie diese vermeiden können.

Webshop

Duplicate Content bei Produktbeschreibungen

Es ist irgendwo verrückt, wie wenige Onlineshops eigene Produktbeschreibungen haben. Dabei ist dies ein entscheidender Faktor, wenn es um den Erfolg geht. Aus SEO-Sicht sind kopierte Produktbeschreibungen der Hersteller oder von Plattformen wie Amazon alles andere als gut. Sie werden von Google als Duplicate Content eingestuft, was die Chance auf gute Rankings deutlich reduziert. Generell müssen Sie damit rechnen, dass Ihre Sichtbarkeit darunter leidet, wenn Sie keine eigenen Produktbeschreibungen nutzen. Verwenden Sie also möglichst ausschließlich eigene Produktbeschreibungen und sparen Sie dabei auch nicht an dem Text. Eine gewisse Länge sollte schon gegeben sein, wenngleich der Mehrwert im Vordergrund steht und überflüssige Informationen sowie Wiederholungen vermieden werden sollten.

Ungeeignete Verkaufskanäle

Selbst die besten Produkte werden Ihnen wenig bringen, wenn Sie diese über ungeeignete Verkaufskanäle vertreiben. Wenn Sie beispielsweise ein Produkt aus Massenfertigung verkaufen, können Sie dieses nicht einfach über eine DIY-Plattform vertreiben. Selbst wenn der Betreiber es erlauben sollte, werden Sie höchstwahrscheinlich keine oder nur sehr wenige Verkäufe erzielen. Die Erstellung eines Facebook-Shops ist hingegen fast immer sinnvoll, da Facebook von fast allen Menschen genutzt wird und somit keine spezifische Zielgruppe vorliegt. Dasselbe gilt für einen eigenen Onlineshop sowie Plattformen wie eBay oder Amazon. Im Endeffekt müssen Sie selber wissen, welche Verkaufskanäle sich für Ihre Produkte am besten anbieten. Manchmal kann es durchaus Sinn machen, spezifische Plattformen zu nutzen, sofern diese genau Ihre Zielgruppe bedienen.

Eine nicht zielorientierte Optimierung der Keywords

Wir hätten bereits geklärt, dass die Produktbeschreibungen individuell sein sollten und beim E-Commerce eine große Rolle spielen. Allerdings ist es auch wichtig, dass der Content in OnPage-Hinsicht überzeugt. Dabei geht es vor allem um eine zielorientierte Optimierung der Keywords. Das wird häufig vernachlässigt und ist ein gewaltiger Fehler. Zum einen kann eine nicht zielorientierte Optimierung der Keywords dazu führen, dass eine Seite erst gar nicht für die gewünschten Keywords rankt. Zum anderen wird gegebenenfalls auf Keywords optimiert, die ein zu geringes Suchvolumen aufweisen und infolgedessen nicht attraktiv sind. Im Bereich des E-Commerce sollten Sie daher unbedingt auf eine gute Keyword-Optimierung achten. Dafür gibt es unterschiedliche Tools und einige davon sind nicht einmal kostenpflichtig, wenngleich der Umfang von kostenlosen Werkzeugen in der Regel beschränkt ist.

Keine oder unpassende interne Verlinkungen

Interne Verlinkungen spielen im Bereich des E-Commerce nicht zwangsweise eine Rolle. Allerdings nur dann, wenn Sie keinen eigenen Onlineshop als Verkaufskanal nutzen. Sobald das nämlich der Fall ist, sollten Sie nicht auf interne Verlinkungen verzichten. Dieser Faktor wird aber gerne unterschätzt und viele Onlineshops haben entweder gar keine oder schlechte beziehungsweise unpassende interne Verlinkungen. Das ist aus unterschiedlichen Gründen unvorteilhaft. Ein Faktor ist beispielsweise, dass es Google schwerer hat, beim Crawlen alle Seiten zu erfassen. Des Weiteren sind interne Verlinkungen ein Faktor für ein gutes Ranking, weswegen es absolut keinen Grund gibt, diese nicht zu nutzen. Ganz zu schweigen davon, dass interne Verlinkungen Ihren Kunden einen Mehrwert bieten, sofern Sie relevant sind und die Navigation erleichtern.

Schlechte Bilder

Ihre Produkte sollten optisch überzeugen, weswegen Sie möglichst ansprechende Produktbilder für Ihre Waren nutzen sollten. Das trägt nämlich definitiv zu einer besseren Konversion bei. Theoretisch ist es sogar gar nicht verkehrt, einen professionellen Fotografen für das Schießen von Produktbildern zu beauftragen. Sollte das keine Option darstellen, können Sie sich prinzipiell auch selber darum kümmern. Eine gute Kamera ist jedoch Pflicht. Doch es kommt nicht nur auf die Bilder an sich an, sondern auch darum, wie Sie diese beschreiben. Das ist vor allem aus SEO-Sicht ein wichtiger Faktor und erhöht zudem die Chance, dass Ihre Bilder bei der Bildersuche von Google relativ weit oben platziert werden.

Unattraktive Produkte

Im Endeffekt sind die falschen Produkte so ziemlich das Schlimmste, was Sie im Bereich des E-Commerce tun können. Allerdings wird Ihnen niemand sagen können oder wollen, was für Produkte Sie im Internet verkaufen sollten. Am besten Sie machen sich also schon mal auf eine lange und intensive Recherche gefasst. Dabei geht es vor allem darum, geeignete Nischenprodukte zu finden. Tools wie beispielsweise Google Trends können dabei eine große Hilfe sein.

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