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So entsteht ein Regenbogen

Wenn es regnet und gleichzeitig die Sonne scheint, sehen wir einen Regenbogen am Himmel. Aber seltsamerweise nicht jedes Mal. Wovon hängt es eigentlich ab, ob wir dieses Wetterphänomen beobachten können oder nicht?

Voraussetzung für dieses Phänomen

Vielleicht hast du schon einmal bemerkt, dass man Regenbögen meistens am späten Nachmittag sieht, niemals aber im Sommer zur Mittagszeit. Das liegt daran, dass die Sonne in einem Winkel von 42 ° über dem Horizont stehen muss, damit ein Regenbogen zustande kommt. Mittags steht sie zu steil. Am öftesten sieht man Regenbögen deshalb im Frühjahr und Herbst, da ist der Winkel günstig und es ziehen auch öfter kräftige Schauer oder Gewitter übers Land. Im Winter, wenn auch mittags die Sonne nicht so hoch steht, kann man Regenbögen zu jeder Tageszeit beobachten.

Was genau passiert da?

Treffen Sonnenstrahlen auf Regentropfen, wird das weiße Sonnenlicht in verschiedene Farben zerlegt, wie bei einem Glasprisma oder einer CD. Das Licht wird im Regentropfen beim Ein- und Austritt gebrochen und an der Rückseite reflektiert. Dabei wird das zunächst weiß erscheinende Licht in seine Grundfarben zerlegt, denn jede Farbe wird aufgrund ihrer spezifischen Wellenlänge leicht unterschiedlich gebrochen. Rotes Licht wird am wenigsten gebrochen und blaues wird am stärksten gebrochen.

Das gebrochene und reflektierte Licht verlässt den Regentropfen in einem Winkel von 42°. Steht die Sonne direkt über uns, können diese reflektierten Strahlen niemals in unsere Augen fallen. Wir sehen sie nur, wenn auch wir in einem 42°-Winkel zum Regentropfen stehen.

Weitere Phänomene

Ein Regenbogen ist eigentlich gar kein Bogen sondern ein kompletter Kreis, von dem wir aber nur einen Teil sehen können. Stehen wir auf einem Berggipfel oder schauen aus dem Flugzeug, sehen wir den kompletten Kreis. Manchmal sieht man sogar zwei Regenbögen, wobei bei dem schwächeren die Farben in umgekehrter Reihenfolge verlaufen. Das kommt daher, dass ein Teil des Lichts zweimal in den Regentropfen reflektiert wird. Dabei verlieren die Strahlen an Intensität, weshalb der Zweitbogen schwächer ist als der Hauptbogen. Jeder Regenbogen besteht immer aus sieben Farben: Rot, Orange, Gelb, Grün, Hellblau, Indigo und Violett. Wenn du diesen Artikel jetzt aufmerksam gelesen hast, kannst du unschwer das Foto als Fake identifizieren.

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