Der Kirschlorbeer

Der Kirschlorbeer

Die Lorbeerkirsche oder besser bekannt als der Kirschlorbeer (lat. Prunus laurocerasus), zählt zu der Familie der Rosengewächse und zu den beliebtesten Pflanzenarten in unseren heimischen Gärten und Parkanlagen.
Ursprünglich stammt der Kirschlorbeer aus Vorderasien, der heutigen Türkei und hat von dort aus, seinen Siegeszug durch die ganze Welt gestartet.

Beschreibung

Der Kirschlorbeer ist ein immergrüner Strauch, er verliert auch im Winter seine Blätter nicht. Mit ein bisschen Geduld und guter Pflege kann er eine stattliche Höhe von bis zu 7 Meter erreichen. Den Namen verdankt der Kirschlorbeer seinen kirschartigen Steinfrüchten und seinen Blättern, die einem Lorbeerblatt ähneln und ca. 8-15cm lang werden. Verwandt ist der Kirschlorbeer mit der Kirsche, Aprikose und Pflaume, jedoch nicht mit dem Lorbeer.

Die angenehm duftenden Blüten blühen von April bis Juni. Der Kirschlorbeer ist in unseren heimischen Gärten ziemlich beliebt, unter anderem aufgrund seiner Wetterfestigkeit. Temperaturen bis -20 Grad Celsius oder extreme Dürren im Sommer hält die Pflanze aus.

Innerhalb eines Jahres wächst ein solcher Strauch zwischen 40 und 50 cm und bildet ein dichtes Gestrüpp, dass fremde Blicke fernhält. Der Kirschlorbeer ist nicht besonders wählerisch, was seine Umgebung betrifft. Er wächst an sonnigen oder schattigen Plätzen, mit sandigem oder lehmigem Boden. Wenig wählerisch ist er somit ein echter Allrounder.

Nutzung

Der Kirschlorbeer wird vor allem als Zierstrauch in Parks und Gärten verwendet. In Kleingärten und Gärten wird er auch vor allem aufgrund seines blickdichten Blattwerkes und seiner schnell wachsenden Triebe als Hecke genutzt.

Früchte des Kirschlorbeers

In der Türkei werden die Früchte, die Lorbeerkirsche, aufgrund des süßen Geschmacks der reifen Früchte gekocht und gegessen. Das Fruchtfleisch wird zu Marmelade und Gelee verwertet.
ACHTUNG: Die „rohen“ Samen der Lorbeerkirsche enthalten Gift und können beim Konsum zu Übelkeit, Erbrechen und weiteren Vergiftungserscheinungen führen.

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