Fahrsicherheitstraining Übung

Wann lohnt sich ein Fahrsicherheitstraining?- Immer!

Ihr habt gerade ein neues Auto bekommen oder überhaupt gerade erst den Führerschein gemacht? Dann wäre ein Fahrsicherheitstraining ideal. Doch auch für Autofahrer, die schon lange hinterm Steuer sitzen, ist ein Fahrsicherheitstraining sehr effektiv. Wir haben mit der Firma ein Verkehrssicherheitstraining gemacht und wir hatten Autofahrer in den verschiedensten Stadien dabei. Eine Fahranfängerin, eine Mitarbeiterin mit einem brandneuen Auto, viele, die schon lange fahren und auch einige, die bereits das ein oder andere Fahrsicherheitstraining gemacht haben. Es war für alle ein Mehrwert. Das Auto wurde auf eine ganz neue Weise kennengelernt und erlebt vor allem Situationen, die man im Straßenverkehr nur erlebt, wenn es gefährlich ist. Vor allem wächst aber auch das Gefühl für gefährliche Situationen, zumindest für den Fall, dass man als Einzelperson betroffen ist.

Die Theorie

Durch Corona war der Theorieteil nicht wie normal Blockweise drinnen in einem Raum, sondern draußen zwischen den praktischen Übungen. In die Theorie wurden wir aktiv mit einbezogen. Aus dem Besprechen von Beobachtungsaufträgen zog die Trainerin Schlüsse und erklärte die korrekte Vorgehensweise und Handhabung eines Fahrzeugs in den entsprechenden Situationen. Da sie dies meist nach den Übungen gemacht hat, konnten wir der Theorie sehr gut folgen. Ich glaube, dass dies die Theorie sogar noch besser nachvollziehbar gemacht hat, da alle mit der Situation vertraut waren und sich nicht im Vorhinein in eine Situation hineinversetzen mussten, die sie gar nicht kennen. Ebenso mussten wir uns nicht im Nachhinein, nach allen Übungen, fragen wie die Situation war, denn es sind so viele Eindrücke, dass sie leicht mal verschwimmen.

Die Übungen

Praktische Übungen haben immer mit dem Abfahren einer Strecke begonnen, damit jeder sich mit der Strecke schon einmal vertraut machen konnte und man sich nicht mit den anderen Gruppen in die Quere kommen konnte. Doch auch trotz dieser sinnvollen Maßnahme vergaß der ein oder andere nach der aufregenden Übung so manches Mal den Weg und landete auf anderen Wegen, doch passiert ist Gott sei Dank nichts, da auf dem Gelände alle sehr vorsichtig unterwegs sind.

Praktische Übungen haben wir einige gemacht. Vollbremsungen am Berg, bei trockener und nasser Fahrbahn, das Schliddern in einer Kurve, bei nasser Fahrbahn aber auch eine Vollbremsung in der Kurve auf trockener Fahrbahn. Außerdem sind wir Slalom gefahren und konnten aus der Übung heraus die richtige Sitzposition bilden. Neu und interessant war alles, doch das Highlight war wohl für alle die Rüttelplatte – das Schliddern über eine nasse Fahrbahn. Erst mit dem Versuch zu bremsen, dann mit dem Versuch gegenzulenken, was schon deutlich schwieriger war. Insgesamt war das Ganze ein Erlebnis und vom Auto konnte man das ein oder andere schöne Bildmotiv einfangen.

Das Fazit

Zuerst mal ist die Müdigkeit nach dem Training sehr groß. Man hat so viel gesehen, gelernt und erlebt, dass muss der Kopf erstmal verarbeiten. Auch auf der Heimfahrt fährt man deutlich vorsichtiger als sonst, da einen das bewusste Autofahren erst einmal begleitet. Auch die Sitzposition beim Umsteigen in andere Autos oder die Lenkrad Haltung ist bewusster. Oft erwischt man sich noch dabei, wieder mit den Daumen an der falschen Stelle oder mit nur einer Hand am Lenkrad zu sein, aber die Wahrnehmung ist jetzt verstärkt und die Korrektur passiert quasi automatisch. Das macht das Autofahren doch schon ein Stück sicherer. Zudem war unsere Trainerin sehr freundlich, ist sehr gut auf unsere Fragen eingegangen und hat sehr konstruktive Ratschläge erteilt. Sie war daran interessiert zu helfen und nicht daran uns zu zeigen, was sie „draufhat“ und das ist sehr viel Wert gewesen.

Insgesamt haben alle Mitarbeiter das Training als sehr hilfreich und positiv empfunden und haben viel mitgenommen. Wir würden es auf jeden Fall weiterempfehlen und zwar allen Autofahrern, egal wie lange man schon Auto fahrt.

 

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