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Lexikon Mobilität

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A

Abblendlicht

Jedes Fahrzeug verfügt über ein Abblendlicht. Es dient zum Ausleuchten der Fahrbahn in der Dunkelheit. Das Abblendlicht ist asymmetrisch ausgerichtet, d.h. die Scheinwerferleuchten sind unterschiedlich in der Leuchtkraft eingestellt (eine Seite wirft einen längeren Lichtstrahl, als die andere). Die Ausrichtung ist vom Land, bzw. vom Verkehr abhängig. In Ländern mit Linksverkehr, ist die linke Seite stärker ausgeleuchtet und in Ländern mit Rechtsverkehr die rechte Seite. So kann man entgegenkommende Fahrzeuge nicht blenden und gleichzeitig ist der Fahrbahnrand gut erkennbar.

ABE

ABE steht für Allgemeine Betriebserlaubnis. Die Allgemeine Betriebserlaubnis muss für jeden Pkw erteilt werden. Das geschieht automatisch bei der Aushändigung des Fahrzeugscheins. Wenn Änderungen am Auto vorgenommen werden (Tuning o.ä.) müssen diese vom TÜV abgenommen und in den Fahrzeugbrief eingetragen werden.

Abrieb

Beim alltäglichen Fahren und Bremsen mit dem Auto nutzt die Oberfläche der Reifen ab, man spricht hierbei vom Abrieb oder Verschleiß. Der Abrieb bei Reifen ist ganz natürlich, Sie sollten daher regelmäßig das Profil Ihrer Reifen checken: Winterreifen sollten mindestens 4 mm, Sommerreifen 3 mm Profil haben.

Abriebsbild

Das Abriebsbild eines Reifens liefert nützliche Hinweise beispielsweise auf Fehleinstellungen am Fahrwerk oder auf falschen Luftdruck. Die regelmäßige Kontrolle der Räder und des Fahrwerks beim Reifenfachhändler ist spätestens alle 10.000 km empfehlenswert. Die regelmäüige Überprüfung des Luftdrucks am Reifen sollte für jede Autofahrerin und jeden Autofahrer Routine sein. Sehen Sie auch: Abrieb, Profiltiefe

ABS

ABS ist die Abkürzung für Anti-Blockier-System. Dieses System ist eine Bremshilfe, die durch automatische Stotterbremse das Blockieren der Räder bei einer Vollbremsung verhindert und so das kontrollierte Lenken des Fahrzeugs in Gefahrensituationen ermöglicht. Mittlerweile sind alle Neuwagen mit ABS ausgestattet.

Abschleppen

Unter dem Wort Abschleppen, versteht das Ziehen eines Fahrzeuges. Das defekte Fahrzeug wird von einem anderen Fahrzeug, oder auch von einem Abschleppfahrzeug gezogen. Es gibt neben dem Abschleppseil noch weitere Methoden:
-Abschleppstange
-Abschleppachse
Bei allen drei Methoden ist jedoch zu beachten, dass in der Mitte des Abschleppseils, der Stange oder auch der Achse, ein kleines rotes Fähnchen angebracht ist, damit für die anderen Verkehrsteilnehmer der Abschleppvorgang eindeutig erkennbar ist.

ACC

ACC steht für Adaptive Cruise Conrol und gehört zu der Gattung der Fahrerassistenzsysteme. Es regelt die Geschwindigkeit des Fahrzeuges und den Abstand zum Vordermann. Durch einen Radarsensor wird der Raum vor dem Fahrzeug überwacht. Je nach Abstand zu den anderen Fahrzeugen wird die Geschwindigkeit entsprechend gedrosselt oder beschleunigt.

Achsposition

Die Achsposition ist beim Reifenwechsel zu beachten. Sie gibt an, wo ein Reifen eingesetzt wurde und jetzt eingesetzt werden soll. Die Kräfte, die auf die Fahrbahn übertragen werden müssen, sind auf der Lenkachse anders als auf der Antriebsachse und hängen darüber hinaus auch von der Antriebsart (Front-, Heck- oder Allradantrieb) ab. Generell gilt: Die besseren Reifen mit höherer Profiltiefe sollten auf die Hinterachse. Um eine gleichmäüige Abnutzung der Reifen zu erreichen, können die Radpositionen verändert werden. Auch das Umstecken über Kreuz (VL nach HR usw.) kann bei nicht laufrichtungsgebundenen Reifen, die Abnutzung Verbessern.

Airbag (Luftsack)

Der Airbag (Luftsack) gehört zu den passiven Sicherheitsmaßnahmen Ihres Autos. Er mildert die Unfallfolgen nach einem Crash. Ein Airbag kann an verschiedenen Stellen im Auto angebracht sein: zusammengefaltet im Lenkrad oder Armaturenbrett, in der Sitzlehne oder am Innenrand Ihres Wagendachs auf Kopfhöhe. Obwohl bei der Erfindung des Airbag an nicht angeschnallte Personen gedacht wurde, gehört heute zum Airbag grundsätzlich ein angelegter Sicherheitsgurt. Was Sie bei einem Fahrzeug mit Airbag beachten sollten: Bei Fahrzeugen mit Sitz-Airbags dürfen Sie nur zugelassene Schonbezüge verwenden. Ältere Airbags sollten regelmäßig auf Ihre Funktionstüchtigkeit überprüft werden, fragen Sie Ihre Autowerkstatt. In Fahrzeugen mit Beifahrer-Airbag dürfen Sie kein Kind im Kindersitz auf dem Beifahrersitz mitnehmen, es besteht Verletzungsgefahr, wenn der Airbag auslöst. Achten Sie beim fahren darauf, dass Sie Ihren Sitz soweit wie möglich nach hinten schieben, aber nicht mit durch gestreckten Armen fahren. Im Falle eines Unfalles können Sie hier erhebliche Verletzungen davon tragen. Schauen Sie ungedingt in die Bedienungsanleitung Ihres Fahrzeuges oder lassen Sie sich von der Werkstatt Ihres Vertrauens oder einem Händler die optimale Sitzposition erklären. Besonders ist die Sitzposition mit Kindern und Maxi Cosi zu beachten.

Alkohol

Besonders junge Autofahrer überschätzen sich oft im Bezug auf Alkohol am Steuer. Nach einem neuem Gesetzbeschluss gilt für Fahranfänger (Autofahrer in der Probezeit, d.h. die ersten zwei Jahre) die 0,0 Promillegrenze. Für alle anderen Autofahrer gilt seit dem 1. April 2001: Über 0,5 Promille – Hände Weg vom Steuer. Sicher unterwegs sind Sie allerdings nur unter der Devise: Fahren oder Trinken!

Andreaskreuz

Das Andreaskreuz spielt nicht nur als Verkehrszeichen eine wichtige Rolle, sondern beispielsweise auch in der Chemie (Gefahrensymbol), oder auch im Fachwerkbau. Als Verkehrszeichen wird das Andreaskreuz für verschiedenen Situationen verwendet:
als Vorschriftzeichen vor Bahnübergängen: dem Schienenverkehr Vorrang gewähren
als Halteverbotszeichen: Haltverbot auf der Fahrbahn
als Gefahrenzeichen: Kreuzung oder Einmündung mit Vorfahrt von rechts

Anschnallen

Das Anschnallen sollte für jeden selbstverständlich sein, egal wie kurz die Fahrstrecke ist. Sie können nie wissen, ob Sie nicht an der nächsten Straüenkreuzung in einen Unfall verwickelt werden. Achten Sie auch auf Ihre Mitfahrer, hier ist der Gurt ebenfalls Pflicht! Eine Missachtung zieht eine Geldstrafe in Höhe von 30,00 Euro nach sich, im Falle eines Unfalles tragen Sie eventuell sogar eine Mitschuld. Wie schnalle ich mich richtig an? Ziehen Sie dicke Bekleidung wie Daunenjacken oder Mäntel vor Antritt der Fahrt aus, sie behindern die Schutzwirkung des Gurts. Tragen Sie keine spitzen oder harten Gegenstände in Ihren Taschen unter dem Gurt, sie bergen ein großes Verletzungsrisiko bei starkem Bremsen. Der Anschnallgurt sollte immer straff und glatt anliegen und auf keinen Fall verdreht sein. Überprüfen Sie von Zeit zu Zeit alle Gurte in Ihrem Fahrzeug. Sie müssen sich problemlos aufrollen lassen und dürfen nicht eingerissen sein.

Aquaplaning

Aquaplaning setzt dann ein, wenn bei Nässe jeglicher Kontakt vom Reifen zur Fahrbahn abreißt, also die Räder auf dem Wasserfilm der Straße „schwimmen“. Das kann bereits bei geringen Geschwindigkeiten passieren, wenn der Wasserfilm entsprechend hoch, und der Straßenbelag sehr glatt, oder das Profil weitgehend verschlissen ist. Aber auch bei geringen Wasserhöhen kann bei entsprechend hoher Geschwindigkeit Aquaplaning einsetzen. Um die Gefahr des Aquaplanings zu minimieren, haben die Reifenhersteller spezielle Gummimischungen und Profile entwickelt, die die Haftung auf der Straße vergröern und das Wasser „wegschieben“. Achten Sie auf ausreichend Profil und auf eine angepasste Geschwindigkeit bei Nässe, um die Gefahr des Aquaplanings zu verringern.

ASR

ASR ist die Abkürzung für Antriebsschlupfregelung. ASR verhindert ein Durchdrehen der Räder beim Anfahren, wenn Sie zu viel Gas geben. Durch das Drosseln der Gaszufuhr wird dafür gesorgt, dass die Räder wieder genug Grip haben. ASR verbessert die Beschleunigung Ihres Autos und der Reifenverschleiß nimmt ab.

AU – Abgasuntersuchung

Die Abgasuntersuchung* findet – je nach der Art Ihres Fahrzeugs -entweder einmal im Jahr oder alle zwei Jahre im Rahmen der TÜV-Untersuchung statt. Wann diese fällig ist können Sie anhand der AU-Plakette auf Ihrem vorderen Kennzeichen ablesen. Die Plakette ist achteckig, das Jahr wird durch die Zahl in der Mitte angegeben und der Monat der nächsten AU-Untersuchung weist

. Die Abgasuntersuchung ist Pflicht. Werden Sie mit einer ungültigen AU-Plakette erwischt, können Sie mit einer Strafe in Höhe von 15,00 Euro rechnen (bei einer Fristüberschreitung von 2 – 8 Monaten). Bei mehr als 8 Monaten gibt es einen Strafpunkt im Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg (KBA) sowie ein höheres Bußgeld. * Die AU für Benzinfahrzeuge ohne Katalysator (oder mit ungeregeltem Kat) ist jährlich vorgeschrieben. Die AU für Benzinfahrzeuge mit geregeltem Kat und für Dieselfahrzeuge ist bei einem Neuwagen erstmals nach drei Jahren fällig, danach alle 2 Jahre.

Ausland

Wer auf ausländischen Straßen unterwegs ist, unterliegt grundsätzlich dem dortigen Verkehrsrecht. Die Verkehrsvorschriften im Ausland weichen teilweise erheblich von den deutschen Bestimmungen ab. Wenn Sie also mit dem Auto in den Urlaub fahren, erkundigen Sie sich vorher genau nach den jeweiligen Regeln und Pflichten. Das erspart Ihnen Ärger und Geld im Urlaub. Achten Sie auch unbedingt darauf, dass in den meisten europäischen Ländern eine Höchstgeschwindigkeit gilt.

Auspuff

Der Auspuff leitet die Abgase, die im Motor produziert werden, ab. Er besteht in der Regel aus mehreren hintereinander angeordneten Teilen: Abgaskrümmer – direkt an dem Motor Katalysator – filtert die Abgase und reduziert den Schadstoffgehalt Mittelschalldämpfer – dient der Geräuschdämmung Nachschalldämpfer – dient der Geräuschdämmung Endrohr – das letzte Stück vom Auspuff / Ableitung der Gase zum Fahrzeugende.

Auswuchten

Aufgrund von Ungleichgewichten am Rad-Reifen-System durch unterschiedliche Massenverteilung muss ein montierter Reifen ausgewuchtet werden, um einen optimalen Rundlauf zu gewährleisten. Hierzu werden kleine Gewichte an der Felge angebracht. Schlecht ausgewuchtete oder nicht ausgewuchtete Räder beanspruchen Reifen, Radlager und Radaufhängung übermäßig.

B

Bahnübergänge

Laut StvO § 19 hat an Bahnübergängen mit Andreaskreuz der Schienenverkehr grundsätzlich Vorrang. Wer Blinklichter an Bahnübergängen missachtet, oder sogar um niedergelassene Schranken herum fährt, wird mit einer Geldbuße von 150 Euro sowie einem Monat Fahrverbot bestraft.

Batterie

Ihre Autobatterie speichert den Strom aus der Lichtmaschine und speist die Zündung Ihres Autos beim Starten. Während der Fahrt wird sie geladen. Wenn man die Autobatterie längere Zeit nicht nutzt entlädt sie sich.

Beleuchtung

Die vorgeschriebene Beleuchtung für ein Auto sind zwei weiße Frontscheinwerfer, zwei rote Rücklichter, zwei oder drei rote Bremslichter, eine weiße Rückleuchte für den Rückwärtsgang und vier Blinker. Die Beleuchtung an Ihrem Fahrzeug sollte regelmäßig überprüft werden und immer in Ordnung sein. Auch zusätzliche Nebelscheinwerfer, die nicht zur vorgeschriebenen Beleuchtung gehören, sollten Sie in diese Intervalle mit einschlieüen. Überprüfen Sie bei eingeschalteter Zündung:
die Blinker und die Warnblinkanlage; blinkt ein Blinker doppelt so schnell, ist eine Blinker-Birne auf dieser Seite defekt.
Die Bremsleuchten
Abblendlicht und Fernlicht
Die Nebelschlussleuchte und ggf. die Nebelscheinwerfer
Tipp: Wenn Sie allein die Beleuchtung überprüfen möchten fahren Sie doch Ihren Wagen vor ein Schaufenster. Im Spiegelbild können Sie die Beleuchtungsanlage überprüfen und auch sehen, ob Ihre Bremsleuchten in Ordnung sind. Bitte beachten Sie, dass auch funktionstüchtige Scheinwerfer nur optimal die Straüe ausleuchten können, wenn sie frei von Schmutz und Öl sind. Sollte einer Ihrer Scheinwerfer defekt oder das Glas des Scheinwerfers beschädigt sein ist es sinnvoll, Rat bei Ihrer Werkstatt einzuholen. Dort können defekte Glühbirnen umgehend ausgetauscht werden und die Scheinwerfer auf Wasserdichte überprüft werden. Kann Feuchtigkeit in die Scheinwerfer eindringen führt das zu Korrosion und Wackelkontakten, die Schäden in der Elektrik hervorrufen.

Bodenfreiheit

Die Bodenfreiheit bezeichnet den Abstand zwischen dem Fahrzeugboden und der Fahrbahn. Bei Pkw wird im Allgemeinen der Abstand zwischen dem tiefsten Punkt der Karosserie und der Fahrbahn angegeben. Bei Sportwagen ist die Bodenfreiheit im Vergleich zu Geländewagen sehr gering.

Bordsteinkante

Sowohl das schnelle Überfahren von Bordsteinkanten als auch das Parken auf der Bordsteinkante kann führt zu Quetschungen und damit zu Beschädigung der Reifen. Unterziehen Sie deshalb Ihre Reifen regelmäßig einer Sichtprüfung. Sollten Sie einen Einfahrschaden entdecken, lassen Sie diesen von einem Fachmann begutachten.

Bremse

Wir haben im Fahrzeug eine Fuübremse (hydraulische Bremse) und eine mechanische Bremse (Handbremse). Die Fuübremse kommt beim Fahren des Fahrzeugs zum Einsatz, die Handbremse sichert das stehende Fahrzeug.

Bremsflüssigkeit

Die Bremsflüssigkeit ist dazu da den Bremsdruck, der im Hauptbremszylinder erzeugt wird, über die Bremsleitungen an die Räder weiterzuleiten. Da Bremsflüssigkeit stark Wasser anziehend (hygroskopisch) ist, muss man sie alle zwei Jahre oder nach Herstellerangabe austauschen. ACHTUNG: Bremsflüssigkeit ist giftig!

Bremsplatten

Bremsplatten können entstehen, wenn bei einer Bremsung ohne ABS aus hoher Geschwindigkeit die Räder blockieren. Die Reifen „radieren“ heftig über die Fahrbahn und der Abrieb an dieser Stelle ist in den meisten Fällen so stark, dass die Reifen, stark beschädigt sind und gewechselt werden müssen.

C

CBC

CBC – Cornering Brake Control – ist eine Erweiterung des ABS-Systems und erhöht die Fahrstabilität insbesondere beim Bremsen in Kurven. Durch die Verlagerung der Radlasten beim Bremsen in Kurven kann das Fahrzeug instabil werden. CBC dosiert die Bremskraft in jedem einzelnen Rad und minimiert so die Gefahr der Unter- oder Übersteuerung.

Common Rail

Als Common Rail wird ein bestimmter Diesel-Direkteinspritzer bezeichnet. Die Vorteile dieser Einspritzanlage sind die bessere Gemischbildung in den Zylindern, der reduzierte Verbrauch und niedrigere Emissionen.

Coupe©

Das Wort Coupe© stammt aus dem französischen und bedeutet „abgeschnitten“. In der Automobilbranche steht das Wort Coupe© für einen geschlossenen Sportwagen mit zwei, oder auch vier Sitzen. Typisch für das Modell ist, dass es eine Sonderform der Limousine ist und normalerweise ein lang gezogenes, auslaufendes Dach hat.

Crashtest

Der Crashtest dient dazu, anhand von Tests herauszufinden, was man an Fahrzeugen verbessern sollte bzw. zur Aufdeckung von Schwachstellen. Des Weiteren sind sie unabdingbar, um neu entwickelte Techniken zu prüfen. Bevor heutzutage ein Auto in Serienproduktion geht, wird es zahlreichen Crashtests unterzogen. Bei solchen Tests wird die gewünschte Situation nachgestellt und die Auswirkungen werden durch kleine Sensoren gemessen.

Cw-Wert

Der Cw- Wert(Strömungswiderstandskoeffizient) gibt an, wie hoch der Luftwiderstand eines Fahrzeuges ist. Bei der Formel Cw steht das C für WERT (nach den üblichen Formelzeichen) und w für Widerstand. Dieser Wert ist Abhängig von der Fahrzeugform und der Gröe der „Stirnfläche? des Fahrzeuges. Je niedriger der Cw- Wert, desto niedriger der Luftwiderstand, was sich wiederum positiv auf den Kraftstoffverbrauch auswirkt.

D

Dachsäule

Die Verbindungsstreben zwischen dem Karosserieunterbau und dem Dach eines Autos werden als Säulen bezeichnet. Bei einem Personenwagen wird alphabethisch von vorn nach hinten durchgezählt. Die A-Säule liegt seitlich im Blickfeld des Fahrers, die B-Säule zwischen Fahrertür und Fronttür. Bei kleineren Fahrzeugen ist die C-Säule die letzte Dachstrebe, während bei gröeren zwischen der C-Säule und der D-Säule noch ein Seitenfenster vorhanden sein kann. Grundsätzlich gilt, dass Fensteröffnungen die Stabilität einer Karosserie schwächen. Auch der Schutz bei Seitenaufprall oder Überschlag ist ein wichtiges Kriterium der Säulenkonstruktion. (dpa) Quelle: Kölner-Stadt-Anzeiger Nr. 24 v. 28./29. Januar 06

Dekra

Dekra ist die Abkürzung für „Deutscher Kraftfahrzeug Überwachungsverein?. Die Dekra wurde 1925 in Berlin gegründet. Der Aufgabenbereich ist mit dem des allseits bekannten TÜVs zu vergleichen. Zu den Aufgaben gehören z.B.: allgemeine Fahrzeugprüfungen, Schadensgutachten, Unfallanalysen, Haupt- und Abgasuntersuchungen und technische Gutachten.

Dieselmotor

Der Dieselmotor wurde im Jahre 1892 von Erfinder Rudolf Diesel entwickelt. Im Gegensatz zum Ottomotor wird die Zündung nicht über die Zündkerzen abgewickelt, sondern durch Verdichtung. Der Dieselmotor arbeitet, genau wie der Ottomotor, über vier Takte: Ansaugen von Luft, Kompression der Luft und Einspritzen des zerstäubten Dieselkraftstoffs, Verbrennung des Kraftstoff-Luft-Gemisches und Ausstoß der Abgase.

DOT-Nummer

Die DOT-Nummer finden Sie an jedem Ihrer Reifen. DOT heißt Department of Transportation und zeigt Ihnen, wann Ihr Reifen produziert wurde. Das Reifenalter spielt eine große Rolle für Ihre Sicherheit. Der Gesetzgeber schreibt vor, dass Reifen nicht älter als 10 Jahre sein dürfen. Sicherheitsexperten raten, Reifen nach spätestens acht Jahren auszutauschen, weil dann das Gummi porös wird. Wie lese ich die DOT-Nummer? Die ersten zwei Ziffern der DOT-Nummer geben die Kalenderwoche an, die beiden letzten Ziffern das Produktionsjahr, in dem Ihr Reifen hergestellt wurde. Reifen, die vor dem Jahr 2000 produziert wurden, haben eine nur dreistellige Kennung. Hier geben die beiden ersten Ziffern die Kalenderwoche der Produktion an. Dahinter ist ein kleines Dreieck eingeprägt – das Zeichen für die 1990er Jahre – und die letzte Ziffer gibt das Jahr in den 90ern an. Fehlt das Dreieck, dann wurde der Reifen in den 80iger Jahren produziert. Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie bei: http://www.reifensicherheit.de

Drängeln – Drängler

Für das Missachten des Sicherheitsabstandes gibt es seit dem 1.Mai 2006 strengere Strafen. In schweren Fällen kann ein Bußgeld von 250 Euro erhoben werden und der Führerschein für bis zu drei Monate entzogen werden. Als allgemeine Faustregel für einen sicheren Abstand zum Vordermann gilt -halber Tacho?. D.h. bei einer Gewschindigkeit von 100km/h sollte mindestens 50m Abstand gehalten werden.

Drainage

Drainage beschreibt eine Systematik zur Ableitung von Wasser. Gute Drainageeigenschaften eines Reifenprofils sind Voraussetzung für sicheres Fahrverhalten auf regennasser Fahrbahn.

Drehzahl

Die Drehzahl eines Motors wird in 1.000 Umdrehungen pro Minute gemessen und gibt Auskunft über die Umdrehungen eines Motors. Jeder Drehzahlmesser ist mit einem roten Bereich gekennzeichnet. Dieser Bereich ist der kritische Bereich, den man nicht überschreiten sollte, weil sonst die Gefahr eines Motorschadens besteht. Bei Dieselmotoren ist die Drehzahl grundsätzlich niedriger, als bei Benzinmotoren.

E

Einparkhilfe

Haben Sie Probleme beim Einparken, dann können Sie sich Abhilfe mit einem Park-Assistenten schaffen. Dieser ermittelt mit Hilfe von Ultraschallsensoren die Abstände zu den möglichen Hindernissen, welche das Einparken behindern könnten. Das Gerät sendet Schallwellen aus, welche an den Hindernissen reflektiert werden. Diese wiederum werden von einem Rechner empfangen und ausgewertet. Die Entfernung zum Hindernis wird dem Fahrer optisch, akustisch oder in kombinierter Form signalisiert.

Elchtest

Der Elchtest dient dazu die Kurvensicherheit eines Fahrzeuges zu testen. Das Fahrzeug muss bei hoher Geschwindigkeit einen plötzlichen Spurwechsel sicher überstehen, d.h. es darf nicht ausbrechen geschweige denn umkippen. Der Elchtest hat seinem Namen dem berühmten -Mercedes-Benz A-Klasse? Test zu verdanken. Der Pkw wurde 1997 in Schweden genau diesem -Dynamiktest? unterzogen und kippte dabei um. Konsequenz: Mercedes baute das ESP (Elektronisches Stabilitätsprogramm) serienmäßig ein.

Erste Hilfe

Leider passieren immer wieder Unfälle im Straßenverkehr. Bei Verkehrsunfällen sind alle Verkehrsteilnehmer rechtlich zur Ersten Hilfe verpflichtet, deshalb ist es für alle wichtig einen sicheren Umgang mit den Erste-Hilfe-Maßnahmen zu haben. Viele Menschen haben Angst zu helfen. Generell kann man sagen, es ist besser zu helfen und dabei evtl. Fehler zu machen als gar nichts zu machen. Viele Informationen und Tricks finden Sie unter: http://www.drk.de/erstehilfe/ehonline/index.htm

Erstzulassung

Die Erstzulassung ist der Zeitpunkt an dem ein Fahrzeug erstmals bei einer Behörde zugelassen wird. Erst ab diesem Ersteintrag darf das Fahrzeug im öffentlichen Verkehr benutzt werden.

ESP

ESP steht für Elektronisches Stabilitäts-Programm. Es schaltet sich automatisch an, sobald Ihr Fahrzeug droht unbeherrschbar zu werden. Das ESP bremst gezielt einzelne Räder ab und verhindert so ein unkontrollierbares Ausbrechen bei Glätte oder schlechtem Untergrund. Zusätzlich gleicht es bei zu abruptem Anfahren das Durchdrehen der Räder aus.

F

Fahrzeugbrief

Der Fahrzeugbrief enthält Angaben über die Beschreibung des Fahrzeuges und ist eine amtliche Urkunde, die das Eigentum am Fahrzeug bezeugt. Bei jeder Zulassung werden im Fahrzeugbrief das neue amtliche Kennzeichen und die Personalien des Eigentümers eingetragen. Seit Oktober 2005 heißt der Fahrzeugbrief „Zulassungsbescheinigung Teil II“ und ist in ganz Europa einheitlich. Der neue Fahrzeugbrief ist mit Elementen für die Fälschsicherheit versehen (z.B.: Wasserzeichen). Die „alten“ Fahrzeugbriefe sind aber weiterhin gültig.

Fahrzeugschein

Der Fahrzeugschein dient der Identifizierung des Fahrzeuges. Es werden beispielsweise das amtlich Kennzeichen die Personalien des Fahrzeughalters und die Anmeldung zur nächsten HU eingetragen. Er wird bei der An- oder Abmeldung des betreffenden Fahrzeuges ausgestellt. Seit Oktober 2005 gelten für den Fahrzeugschein, genau wie für den Fahrzeugbrief, neue EU- Richtlinien. Der Fahrzeugschein heißt jetzt „Zulassungsbescheinigung I“ und ist überall in Europa einheitlich. Neben dem neuen Erscheinungsbild ist die Zulassungsbescheinigung auch besser gegen Fälschungen gesichert. Die bisherigen Fahrzeugscheine behalten natürlich ihre Gültigkeit.

Falschparker

Ist ein Fahrzeug falsch geparkt kann dieses von der Polizei soweit verschoben werden, wie es unbedingt notwendig ist. Das bloße Versetzen des Fahrzeuges ist dann möglich, wenn sich in der Nähe geeignete, der Straßenordnung entsprechende Parkplätze befinden. In allen anderen Fällen werden falsch geparkte Fahrzeuge auf behördliche Verwahrplätze oder Betriebshöfe der Abschleppunternehmen gebracht.

Fernlicht

Das Fernlicht hat eine weit aus gröere Leuchtkraft, als das Abblendlicht. Es leuchtet die Fahrbahn mit einer Reichweite von ca. 200 Metern aus. Der Vorteil beim Fernlicht ist, dass es den Fahrer die Sicht erleichtert und so mehr Sicherheit bietet. Nachteilig ist jedoch, dass andere, entgegenkommende Fahrer geblendet werden, d.h. sobald man ein anderes Fahrzeug wahrnimmt, muss sofort abgeblendet werden. Falls doch die Situation auftritt und man von einem entgegenkommenden Fahrzeug geblendet wird, sollte man den Kopf ein wenig nach rechts drehen und den Blick von der Lichtquelle abzuwenden – die Fahrbahn jedoch unter allen Umständen im Blick behalten.

Fliehkraft

Die Fliehkraft ist im Wesentlichen abhängig von Gewicht und Geschwindigkeit des Autos. Je schwerer und schneller ein Fahrzeug ist, umso mehr wird es in der Kurve von den Fliehkräften nach außen gedrängt.

Fußbremse

Die Fußbremse – in der Regel das mittlere Pedal eines Autos – ist ein hydraulisch unterstütztes System. Sie arbeitet mit einer speziellen Bremsflüssigkeit, die alle 2 Jahre ausgetauscht werden sollte. Kontrollieren Sie die Bremsflüssigkeit jedoch in regelmäßigen Abständen, um die Fahrtauglichkeit Ihres Fahrzeugs zu erhalten. ACHTUNG: Bremsflüssigkeit ist giftig!

G

Ganzjahresreifen

Ganzjahresreifen haben eine M+S-Kennung. M+S bedeutet Matsch und Schnee und qualifiziert die Reifen damit auch für den Winter. Allerdings haben auch die besten Ganzjahresreifen im Winter einen längeren Bremsweg als Winterreifen. Auf Grund dessen sind Ganzjahresreifen nur empfehlenswert, wenn Sie wirklich wenig (d.h. weniger als 15.000 km pro Jahr) fahren.

Gebrauchtwagenkauf

Wie stellen Sie beim Kauf eines Gebrauchtwagens fest, ob dieser gepflegt und in einwandfreiem Zustand ist? Große Beulen, Roststellen oder andere grobe Beschädigungen erkennt man auf den ersten Blick, doch wie der Technik auf den Zahn fühlen? Jeder Wagen hat ein Inspektionsheft – wie Menschen einen Impfpass – in dem alle vorgeschriebenen Inspektionen mit Kilometerleistung und Datum dokumentiert stehen. Lassen Sie sich das Inspektionsheft zeigen. So stellen Sie fest, ob alle Inspektionen durchgeführt wurden und welche wichtigen Verschleißteile bereits ausgetauscht wurden. Die Inspektionsintervalle sind von Modell zu Modell unterschiedlich. Vergleichen Sie anschließend die letzte Kilometerangabe im Heft mit der Tachoanzeige. Sollte die Tachoanzeige weniger Kilometer anzeigen als im Inspektionsheft verzeichnet, ist ein Kauf nicht zu empfehlen! Liegt kein Inspektionsheft vor, befinden sich bei einem gepflegten Fahrzeug im Motorraum kleine „Merkzettel“ an Batterie, Öl etc. Auch dort stehen die nächsten Wartungstermine und die Kilometerleistung sowie Datum bei der letzten Wartung. Zu guter Letzt können Sie sich die Rechnungen der Inspektionen zeigen lassen oder andere Vorbesitzer anrufen, wenn Ihnen etwas unklar ist. Schäden aus Unfällen, die auf den ersten Blick behoben erscheinen, erkennt man an den Spalten z. B. zwischen Motorhaube und Karosserie oder am Kofferraum. Sind die Abstände nicht gleich, ist die Karosserie verzogen!

Gepäckträger

Der Gepäckträger ist dazu da, um den Transport von Gepäck oder sperriger Ladung zu erleichtern. Er ist entweder auf dem Dach, mit speziellen Klemmfüßen, die am seitlichen Dachrand befestigt sind, montiert. Oder am Heck durch Montage an der Heckklappe oder Anhängerkupplung montiert.

GPS

GPS ist die englische Abkürzung für Global Positioning System. Dieses Satellitensystem ist der Schlüssel zu jedem Navigationssystem. Mit einer Geschwindigkeit von 300.000 km pro Sekunde sendet das GPS Signale, die von Antennen empfangen werden und es ermöglichen, die Navigationssysteme so exakt funktionieren zu lassen.

GRA – Geschwindigkeits-Reglungs-Anlage

Mit Hilfe der elektronischen Geschwindigkeitsreglungsanlage können per Knopfdruck beliebige Geschwindigkeiten weitgehend konstant gefahren werden. Dadurch wird der Fahrer besonders beim Einhalten der Geschwindigkeitbegrenzung und bei langen Fahrten entlastet. Ein kurzer Druck auf das Bremspedal genügt um das System abzuschalten.

Grip

Englischer Begriff für die Haftung der Reifen auf der Fahrbahn – Griffigkeit. Grip ist ein Begriff aus dem Rennsport und bezeichnet die Intensität des Kontaktes zwischen Reifen und Fahrbahn. Abhängig vom Anfahr- und Bremsverhalten sowie von der Geschwindigkeit, vor allem in Kurven, beschreibt der Grip genau den Bereich, in dem das Fahrzeug nicht rutscht. Durch spezielle Anpassungen wie Gummimischung, Reifendruck, Reifenbreite und Radsturz kann die Haftfähigkeit der Reifen positiv beeinflusst werden.

Gurtstraffer

Ohne den Gurtstraffer wäre der eigentliche Sicherheitsgurt nur halb so sicher. Im Falle eines Aufpralls oder beim Zusammenstoß mit einem Hindernis, tritt der Gurtstraffer in Kraft. In den genannten Situationen wird der Gurt durch den Gurtstraffer innerhalb von Sekundenbruchteilen, um bis zu 15 cm angezogen. So ist gewährleistet, dass auch bei dickerer Bekleidung der Gurt fest anliegt.

H

Haftung

Haftung ist ein wichtiges Sicherheitsmerkmal, beschreibt es doch den direkten Kontakt des Reifens mit der Straße. Haftung bei Trockenheit, bei Nässe und bei Schnee wird durch die Anordnung der Lamellen und einer speziellen Gummimischung in der Lauffläche erreicht. Ziel ist die möglichst intensive Verbindung des Reifens mit der Straße unter einer grötmöglichen Anzahl an Bedingungen.

Handbremse

Die Handbremse ist ein rein mechanisches Teil und funktioniert ohne Flüssigkeit. Die Handbremse wirkt beim Anziehen entweder auf die beiden vorderen oder auf die beiden hinteren Räder. Sind Ihre Bremsbeläge abgenutzt, merken Sie das auch an der Handbremse: Ihre Haltekraft wird schlechter und der Handbremshebel lässt sich sehr hoch ziehen. Bei mehr als 4-5 Klicks beim Einsatz der Handbremse sollten Sie Ihre Bremsbeläge überprüfen lassen. Tipp: Nehmen Sie an einem kostenlosen Bremsencheck in Ihrer Werkstatt teil oder fragen Sie einfach nach, wenn Sie das Gefühl haben Ihre Bremsen würden nicht richtig funktionieren.

Hauptuntersuchung bei Wohnmobilen

Seid dem 01.11.2003 gibt es eine neue Regelung bezüglich der Fristuntersuchung bei Wohnmobilen. Wohnmobile bis 3,5t sind jetzt Personenkraftwagen gleichgestellt. Neue Wohnmobile müssen also, genau wie neue Pkws, erst nach 36 Monaten zur ersten Hauptuntersuchung. Die nachfolgenden Hauptuntersuchungen müssen dann im Abstand von 2 Jahren durchgeführt werden. Wohnmobile von 3,5t bis 7,2t müssen grundsätzlich alle 24 Monate zur Untersuchung. Fahrzeuge, die sieben Jahre oder älter sind müssen eine jährliche Untersuchung durchführen lassen.

Heckantrieb

Wie aus dem Wort schon hervorgeht, wird beim Heckantrieb das Auto über die Hinterräder bzw. die hintere Achse angetrieben. Normalerweise liegen bei einem PKW Motor und Getriebe im vorderen Bereich des Fahrzeuges. Um den Antrieb auf die Hinterachsen zu übertragen ist eine Kardanwelle (unter dem Fahrzeugboden) notwendig. Bei Fahrzeugen mit Heckmotor, d.h. der Motor befindet sich im hinteren Teil des Autos, ist ein Heckantrieb der Normalfall. Der Heckantrieb wird für verschiedene Fahrzeuge eingesetzt. Bei den Pkws handelt es sich dabei meist um Sportwagen. Im Nutzfahrzeugbereich sind meist Lastwagen, Transporter und Busse mit Heckantrieb aus gestattet.

Hybrid

Hybrid-Fahrzeuge sind alle Fahrzeuge, die mit mehr als einer Treibstoffart angetrieben werden. Zur Zeit sind das in erster Linie Autos, die einen herkömmlichen Verbrennungsmotor und zusätzlich einen Elektromotor haben. Der Vorteil bei diesen Fahrzeugen ist der geringere Spritverbrauch.

I

iDrive

Als iDrive bezeichnet BMW ein neues elektronisches Bedienungsprogramm. Über einen zentralen Knopf werden alle relevanten Fahrzeugeinstellungen geregelt, dazu gehören der Bordcomputer, die Klimaanlage, das Navigationssystem, das Radio, das Telefon u.s.w. iDrive ist nur für einige Fahrzeugmodelle verfügbar.

Impulsbremse

In Fahrzeugen die mit einer Impulsbremse (auch als elektronisch-hydraulische Betriebsbremse oder Sensotronic Brake Control bezeichnet) ausgestattet sind, reagieren die eingebauten Sensoren schon in dem Moment, in dem der Fahrer abrupt von dem Gaspedal geht. Die Bremsen bereiten sich augenblicklich auf ihren Einsatz vor, d.h. im Bremssystem wird der volle Druck aufgebaut und die Bremsbeläge werden an die Bremsscheiben herangeführt. So kann direkt mit voller Kraft gebremst werden, das bedeutet für den Fahrer mehr Stabilität und ein kürzerer Bremsweg.

IMS

Das Instant Mobility System (kurz IMS) ist ein Reifenpannenset von Dunlop. Die Fahrzeuge, die mit diesem System ausgestattet sind, benötigen rechtlich kein Ersatzrad mehr. Durch die Gewichtsreduktion kann Kraftstoff eingespart werden. Das IMS besteht aus einem Kompressor und einer Flasche mit Dichtungsmittel und versetzt den Fahrer so in die Lage kleine Reifenschäden vollständig abzudichten. Zu beachten ist allerdings, dass das System bei Reifenplatzern, oder großen Reifenschäden nicht einsetzbar ist.

Inspektion

Unter der Inspektion versteht man die vollständige Überprüfung des Fahrzeuges auf Verschleiß oder Mängel. Die Inspektion sollte in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden, d.h. entweder nach einem bestimmten Kilometerstand oder einem von der betreuenden Werkstatt festgelegten Termin. In unserer Datenbank finden Sie Betriebe die gerne Ihre Inspektion zuverlässig durchführen.

K

Katalysator

Ein Katalysator sorgt dafür, dass für unsere Umwelt gefährliche Substanzen in weniger gefährliche umgewandelt werden. Eine sehr gefährliche Substanz ist das Kohlenmonoxid (CO), das ein Atemgift ist. Dieses wandelt Der Autokatalysator wandelt dies zusammen mit Luftsauerstoff (O2) zu dem Treibhausgas Kohlendioxid (CO2) um.

Keilriemen

Ein Riemen aus Gummi mit Textilbeimischungen, der als Antrieb von Lichtmaschine, Wasserpumpe und Ventilator dient.

Kennzeichen

Kennzeichen bekommen eine individuelle Registriernummer zugewiesen, die sowohl in den Zulassungsregistern, in den Fahrzeugunterlagen als auch auf den Kennzeichenschildern erscheint. Das Nummernschild muss sauber, gut lesbar und an der vorgesehenen Stelle angebracht sein. Zudem muss es bei Dunkelheit hinten beleuchtet sein.
Rote Kennzeichen
Diese werden für nicht zugelassene Fahrzeuge erteilt. Benutzt werden diese von Kfz-Betrieben, welche Fahrzeugerprobungen oder Überführungen durchführen, sowie bei An- und Verkäufen.
Kurzkennzeichen
Das Kurzkennzeichen erkennt man an einem orangenen Balken auf der rechten Seite, dieser zeigt untereinander geschriebene Zahlen, die den Tag, Monat und das Jahr angeben. Es verliert seine Gültigkeit durch bloßen Zeitablauf. Diese Kennzeichen werden in erster Linie für Probefahrten und Überführungen eingesetzt.
Grüne Kennzeichen
Grüne Kennzeichen werden eingesetzt für Fahrzeuge, für die man keine Kfz-Steuer zahlen muss. Darunter fallen Fahrzeuge zur Nutzung in Land- und Forstwirtschaft, Fahrzeuge von Hilfsorganisationen, Anhänger für Tiertransporte, Fahrzeuge für Sportzwecke und Sonderfahrzeuge, wie z.B. selbstfahrende Arbeitsmaschinen.
Zollkennzeichen
Möchte man ein Fahrzeug in ein anderes Land ausführen und es eine begrenzte Zeit dort nutzen, werden Zollkennzeichen erteil.
Saisonkennzeichen
Saisonkennzeichen können fü;r einen freiwählbaren Zeitraum beantragt werden (mind. 2 Monate und max. 11 Monate). Die Periode wird auf dem Kennzeichen und dem Fahrzeugschein vermerkt. Das Fahrzeug darf nur während des angebenden Zeitraumes benutzt werden. Saisonkennzeichen werden häufig für Cabrios und Motorräder eingesetzt.
Historische Kennzeichen
Diese Kennzeichen werden erteil, wenn die Erstzulassung vor mindestens 30 Jahren war, der Originialzustand annähernd erhalten ist, eine Untersuchung eines amtlich anerkannten Sachverständigen erfolgte und eine Betriebserlaubnis erteil wurde.
Versicherungskennzeichen
An versicherungspflichtigen Kraftfahrzeugen, die nicht der Zulassungspflicht unterliegen, muss als Nachweis für eine Haftpflichtversicherung ein Versicherungskennzeichen angebracht werden. Dies gilt unter anderem für Mofas/Mopeds, die nicht schneller als 50 km/h fahren, Fahrräder mit Hilfsmotor und maschinell angetriebene Krankenfahrstühle über 6 km/h. Am 1.März werden jedes Jahr neue Versicherungskennzeichen ausgegeben. Der Versicherungsschutz endet automatisch Ende Februar des Folgejahres. Die Farbe des Kennzeichens wechselt jährlich. Wer ohne gültiges Versicherungskennzeichen führt, hat keinen Versicherungsschutz und macht sich strafbar.

Keyless-Go

Ein Fahrzeug, das mit Keyless-Go ausgestattet ist, wird mittels einer Chipkarte geöffnet und über einen Startknopf im Fahrzeug angelassen. Sie benötigen keinen Schlüssel. Dieses System gehört bei einigen Herstellern schon zur Serienausstattung.

Klimaanlage

Was nur wenige wissen ist, dass man auch im Winter seine Klimaanlage gelegentlich einschalten sollte. Der Grund ist einfach: Durch das Einschalten wird das „Einrosten“ der Klimaanlage verhindert. Hinzu kommt, dass die Klimaanlagen im Winter einen praktischen Nebeneffekt hat – Klimaanlagen entfeuchten die Luft und machen so beschlagene Scheiben schnell wieder klar. Wichtig ist, wenn sie ein Auto mit Klimaanlagen haben, dass auch die Klimaanlage regelmäßig gecheckt wird. Durch die Inspektion Ihrer Klimaanlage beugen Sie Beschädigungen vor. In der Regel können Sie diesen Klimacheck mit Ihrer normalen Inspektion verbinden – sprechen Sie einfach Ihre Werkstatt an!

Knautschzone

Bei einem Pkw gehören die Bereiche Front, Seite und Heck zur Knautschzone. Die Knautschzone gibt es seit 1953 (wurde von Mercedes-Benz entwickelt) und dient dazu bei einem Unfall bzw. bei einer Kollision die freigewordene Energie zu verringern, damit den Insassen nach dem Aufprall wenigstens die anschließende Beschleunigung in die Entgegengesetzte Richtung erspart bleibt. In den 60er Jahren bestanden die Autos aus „hartem Material“, so dass das Material wenig Energie abfangen konnte – Resultat: Es gab auffallend viele Personenschäden. Dadurch, dass heute die Karosserie aus „weichem (formbarem) Material“ gefertigt wird, wird das Zurückprallen vom Hindernis verringert, weil durch das „Zusammenschieben“ der Knautschzone viel von der „Aufprallenergie“ verloren geht.

Kopfstütze

Bei einem Aufprall ist neben dem Sicherheitsgurt die Kopfstütze sehr wichtig, um schwere Verletzungen, wie Schädel-Hirn-Traumas, zu verhindern. Bei unerwarteten, starken Bremsmanövern, oder beim Aufprall auf ein Hindernis, schnellt der Kopf der Insassen zunächst mit einer hohen Geschwindigkeit nach vorn, und im Augenblick des Stillstandes des Fahrzeuges sofort wieder zurück. Da Kopfstützen im Ernstfall Leben retten können, ist es besonders wichtig, diese für jeden Fahrer richtig einzustellen. Positionieren Sie die Kopfstütze so, dass die Oberkante eine Linie mit der Schädeldecke bildet. Zwar ist die Kopfstütze nicht gesetzlich vorgeschrieben, ist aber zumindest bei allen Neuwagen an den Vordersitzen zu finden (gegen Aufpreis meist auch für Rücksitze erhältlich).

Kraftstoffpumpe

Die Kraftstoffpumpe oder auch Benzinpumpe genannt befördert den Kraftstoff mit der für das jeweilige Einspritzsystem erforderlichen Menge, mit dem richtigen Druck aus dem Kraftstofftank zum Motor. Kraftstoffpumpen sind elektrisch betrieben. Da sich im Tank kein Sauerstoff befindet ist die Feuergefahr durch Funkenflug oder Überhitzung nicht gegeben.

Kraftstoffverbrauch

Durch ein angepasstes und vorausschauendes Fahrverhalten kann der Verbrauch von Kraftstoff verringert werden:
Reifenluftdruck erhöhen (0,1 – 0,2 bar mehr, als vom Hersteller angegeben)
Im richtigen Moment schalten (fast untertourig fahren)
Vorausschauend fahren (z.B. wenn man sich einer roten Ampel nähert – Gang raus)
Motor aus (z.B. beim Warten vor Bahnübergängen)
Zündkontakte säubern
Möglichst schnell auf die angestrebte Geschwindigkeit beschleunigen

L

Ladung

Ein durchschnittlicher Pkw kann rund 400 kg Ladung transportieren. Die Fahreigenschaften verändern sich mit zunehmendem Gewicht erheblich, so wird zum Beispiel das Beschleunigungsvermögen geringer und der Bremsweg wird länger. Die Ladung muss unbedingt ordentlich gesichert werden, denn verrutschende Ladung entwickelt schon bei niedrigen Geschwindigkeiten eine enorme Wucht. Achten Sie bei dem Transport von sperriger und schwerer Ladung vor allem auf folgende Punkte:
Sie und Ihr Blickfeld sollten durch die Ladung nicht beeinträchtigt werden
die Sicht nach hinten, auch über Spiegel muss frei sein
die Ladung muss gut gesichert sein
die zulässige Gesamtmasse und die Achslasten dürfen nicht überschritten werden
überstehender Ladung muss sorgfältig gekennzeichnet sein.

Ladungssicherung

Gerade zur Hauptreisezeit im Sommer sieht man immer wieder, dass Autos zu voll und falsch beladen sind. So können oft „harmlose“ Auffahrunfälle mit mittlerer Geschwindigkeit lebensgefährlich sein, weil nicht ausstreichend gesicherte Koffer durchs Auto fliegen. Darum ist es unabdingbar seine Ladung sicher zu verstauen, nicht zuletzt, weil Sie damit auch andere Autofahrer in Gefahr bringen können. Und so macht man es laut ADAC richtig:
Große und schwere Taschen und Koffer ganz unten im Kofferraum und direkt an die Sitzlehne verstauen. Bei geteilter Lehne Gepäckstücke so platzieren, dass sie die Teilung überdecken.
Bei Kombis oder Vans nicht über die Oberkante der Rücksitzlehnen beladen, wenn kein stabiles Trenngitter oder Netz angebracht ist.
Keine schweren oder kantigen Gepäckstücke mit in den Innenraum nehmen.
Bei der Verwendung von Dachboxen darauf achten, dass die Zuladung und die zulässige Dachlast (Gewicht) nicht überschritten werden. Gepäck in der Dachbox mit Spanngurten vor dem Verrutschen sichern.

Lamellen

Lamellen sind feinste Einschnitte in den Profilblöcken, welche die Antriebs- und Bremskräfte aufgrund ihrer Eigenschaften, sich zu öffnen und zu schließen auf die Straße übertragen. Eine ausgereifte Lamellentechnik und entsprechende Laufflächenmischung, vorwiegend bei Winterreifen, gewähren bei Außentemperaturen unter 7°C auf nassen und verschneiten Fahrbahnen optimalen Grip, insbesondere beim Bremsen.

Lauffläche

Die Lauffläche ist der einzige direkte Kontakt des Reifens zur Fahrbahn. Sie besteht aus dem mit einem Profil versehenen Laufstreifen oben und einer stabilisierenden Schicht darunter. Die Lauffläche überträgt sämtliche, vom Fahrzeug ausgehende Kräfte. Durch die Entwicklung immer neuer Profildesigns und spezieller Gummimischungen für die Lauffläche können die Leistungsmerkmale eines Reifens entscheidend optimiert werden.

Laufleistung

Laufleistung bezeichnet die Lebensdauer eines Reifens und hängt vom Fahrzeug, der Fahrweise und vielen anderen Faktoren ab. Bei Fahrzeugen mit Frontantrieb kann die Laufleistung der Hinterreifen dreimal so hoch sein wie die der Vorderreifen. Grundsätzlich gilt: Die gesetzliche Restprofiltiefe liegt bei 1,6 Millimetern. Die Reifenexperten empfehlen das Wechseln des Sommerreifens bei 3 mm, ein Wechsel des Winterreifens sollte bei 4 mm Profiltiefe erfolgen.

Luftdruck

Überprüfen Sie regelmäüig Ihren Luftdruck. Zweimal im Monat sollten Sie an Ihren Reifen den Luftdruck überprüfen. Denn wenn der Luftdruck zu gering ist, verbrauchen Sie nicht nur mehr Treibstoff, sondern erhöhen die Gefahr eines Reifenplatzers.

Luftkühlung

Die Luftkühlung des Motors ist eine Alternative zur Wasserkühlung. Mittlerweile werden kaum noch Fahrzeuge mit luftgekühlten Motoren produziert. Nachteil der Luftkühlung ist die hohe Geräuschentwicklung, weil der lärmdämpfende Wassermantel fehlt. Das heißt aber auch gleichzeitig, dass Kühlwasser weder verloren, noch im Winter gefrieren kann.

M

M+S

Bei M+S Reifen handelt es sich um Pkw-Reifen für den Einsatz bei Matsch und Schnee (Mud + Snow). Neben Winterreifen findet man diese Kennzeichnung auch bei Ganzjahresreifen.

Mehrstufen-Airbag

Mehrstufen-Airbags sind bei einem Aufprall in der Lage je nach Aufprallwucht unterschiedlich zu reagieren. Bei niedrigen Geschwindigkeiten wird im Falle eines Unfalls nur der Gurtstraffer aktiviert, bei höheren Geschwindigkeiten reagiert der Mehrstufen-Airbag dann mit 70%-iger oder 100%-iger Aktivierung. So wird die unnötige Aktivierung des Airbags vermieden.

MPU

MPU ist die Abkürzung für „Medizinisch Psychologische Untersuchung“ oder auch „Begutachtung der Fahreignung“ (Bezeichnung im Straßenverkehrsgesetz). Die MPU ist eine Pflichtuntersuchung für alle Fahrer, die z.B. durch rücksichtsloses Fahren, Alkohol- oder Drogenkonsum auffällig geworden sind, oder mehr als 18 Punkte in Flensburg gesammelt haben. Bei der MPU wird die körperliche und geistige Eignung (z.B. Reaktionszeit) sowie bestimmte Persönlichkeitsmerkmale (z.B. Zuverlässigkeit) untersucht. Wenn nach der Untersuchung alle Zweifel der Fahrerlaubnisbehörde durch die Befunde ausger&äumt sind, erhält der Fahrer seine Fahrerlaubnis zurück.

N

Nachtsichtassistenz

Ein Nachsichtassistent bietet dem Auto einen besonderen Komfort. Durch besondere Infrarotscheinwerfer wird bei Dunkelheit ein Infrarotlicht auf die Straße geworfen. Eine eingebaute Infrarotkamera erstellt ein schwarz-weißes Bild, welches auf ein Display im Armaturenbrett übertragen wird. So kann man fast doppelt soweit sehen, d.h. ca. 30 Meter.

Navigationssysteme

Ursprünglich wurden Navigationssysteme für den militärischen Bereich entwickelt und eingesetzt. Das Navigationssystem ist ein elektronisches Gerät, das zur Positionsbestimmung dient und bei der Zielfindung behilflich ist. Es besteht aus einer GPS-Antenne, einem Steuergerät, welches zur Bedienung der Benutzerangaben dient, einem Laufwerk mit dem das Kartenmaterial gelesen wird und einem Display. Navigationssysteme sind besonders für Vielfahrer sehr hilfreich. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie durch das Gerät nicht vom Straüenverkehr abgelenkt werden.

Nebelscheinwerfer

Nebelscheinwerfer haben eine besondere Bedeutung und dürfen auch nur unter bestimmten Bedingungen eingesetzt werden. Sie sollten nur bei starkem Nebel (Sichtweite unter 50 Metern) und bei heftigem Regen- bzw. Schneefall eingeschaltet sein. Bei zwei Nebelscheinwerfern genügt statt des üblichen Abblendlichts die zusätzliche Benutzung der Begrenzungsleuchten.

Notrad

Rein statistisch haben Autofahrer alle acht Jahre eine Reifenpanne. In diesem Fall ist ein Reserverad nicht mehr das einzige was Autofahrer aus der Situation retten kann. Einige Hersteller haben nur noch ein Notrad im Serienprogramm, das kleiner und leichter ist, als normale Reserveräder. Dafür sind die Laufeigenschaften begrenzt und die Geschwindigkeit ist auf 80 km/h begrenzt. Noch platzsparender sind so genannte Tirefit-Systeme: Ein flüssiges Dichtmittel wird in den Reifen gespritzt und dichtet kleinere Löcher vorübergehend ab. Die Tirefit-System sind allerdings nur bei kleinen Reifenpannen anwendbar und nicht bei großen Schäden, wie etwa einem geplatzten Reifen.

Nummernschild

Kennzeichen bekommen eine individuelle Registriernummer zugewiesen, die sowohl in den Zulassungsregistern, in den Fahrzeugunterlagen als auch auf den Kennzeichenschildern erscheint. Das Nummernschild muss sauber, gut lesbar und an der vorgesehenen Stelle angebracht sein. Zudem muss es bei Dunkelheit hinten beleuchtet sein.
Rote Kennzeichen
Diese werden für nicht zugelassene Fahrzeuge erteilt. Benutzt werden diese von Kfz-Betrieben, welche Fahrzeugerprobungen oder Überführungen durchführen, sowie bei An- und Verkäufen.
Kurzkennzeichen
Das Kurzkennzeichen erkennt man an einem orangenen Balken auf der rechten Seite, dieser zeigt untereinander geschriebene Zahlen, die den Tag, Monat und das Jahr angeben. Es verliert seine Gültigkeit durch bloßen Zeitablauf. Diese Kennzeichen werden in erster Linie für Probefahrten und Überführungen eingesetzt.
Grüne Kennzeichen
Grüne Kennzeichen werden eingesetzt für Fahrzeuge, für die man keine Kfz-Steuer zahlen muss. Darunter fallen Fahrzeuge zur Nutzung in Land- und Forstwirtschaft, Fahrzeuge von Hilfsorganisationen, Anhänger für Tiertransporte, Fahrzeuge für Sportzwecke und Sonderfahrzeuge, wie z.B. selbstfahrende Arbeitsmaschinen.
Zollkennzeichen
Möchte man ein Fahrzeug in ein anderes Land ausführen und es eine begrenzte Zeit dort nutzen, werden Zollkennzeichen erteil.
Saisonkennzeichen
Saisonkennzeichen können fü;r einen freiwählbaren Zeitraum beantragt werden (mind. 2 Monate und max. 11 Monate). Die Periode wird auf dem Kennzeichen und dem Fahrzeugschein vermerkt. Das Fahrzeug darf nur während des angebenden Zeitraumes benutzt werden. Saisonkennzeichen werden häufig für Cabrios und Motorräder eingesetzt.
Historische Kennzeichen
Diese Kennzeichen werden erteil, wenn die Erstzulassung vor mindestens 30 Jahren war, der Originialzustand annähernd erhalten ist, eine Untersuchung eines amtlich anerkannten Sachverständigen erfolgte und eine Betriebserlaubnis erteil wurde.
Versicherungskennzeichen
An versicherungspflichtigen Kraftfahrzeugen, die nicht der Zulassungspflicht unterliegen, muss als Nachweis für eine Haftpflichtversicherung ein Versicherungskennzeichen angebracht werden. Dies gilt unter anderem für Mofas/Mopeds, die nicht schneller als 50 km/h fahren, Fahrräder mit Hilfsmotor und maschinell angetriebene Krankenfahrstühle über 6 km/h. Am 1.März werden jedes Jahr neue Versicherungskennzeichen ausgegeben. Der Versicherungsschutz endet automatisch Ende Februar des Folgejahres. Die Farbe des Kennzeichens wechselt jährlich. Wer ohne gültiges Versicherungskennzeichen führt, hat keinen Versicherungsschutz und macht sich strafbar.

O

Oel- Öl

Zu wenig Öl kann den Motor das Leben und Sie eine Menge Geld kosten. Prüfen Sie deshalb bei jedem dritten Tankstopp den Ölstand. Stellen Sie dafür den Motor ab und lassen Sie ihn zehn Minuten abkühlen. Dann die Motorhaube öffnen, den Messstab aus demÖlbehälter herausziehen und mit einem sauberen Tuch das Öl abwischen. Danach erneut den Stab in den Ölbehälter stecken und nochmals herausziehen. Den Ölstand an den Kerben ablesen. Der Ölstand sollte die Mitte zwischen der MAX- und MIN-Markierung erreichen. Sollte der Ölstand zu niedrig sein, füllen Sie Öl nach – an dem Ölbehälter ist ein Ölzettel mit der Bezeichnung des Öls, das Ihr Fahrzeug benötigt.

P

Panne

Sollte bei Ihrem Fahrzeug eine Panne eintreten, so versuchen Sie sofort das Auto auf den Seitenstreifen zu bringen. Zudem schalten Sie die Warnblinklichtanlage ein und stellen das Warndreieck mindestens 100 m entfernt auf. Hilfe kann über jedes Handy oder Telefon angefordert werden. Hierbei ist es wichtig, genaue Angaben über den Standort zu geben. Orientieren kann man sich beispielsweise an einem Kilometerschild. Auf Autobahnen stehen ca. alle 2 Kilometer Streckentelefone. Kleine Pfeile auf den Leitpfosten zeigen die jeweilige Richtung an. Nach Anheben der Klappe meldet sich die Notrufzentrale und es wird automatisch der Standort erkannt. Dieser ist auch auf der Innenseite der Klappe gekennzeichnet.

Profiltiefe

Die Profiltiefe ist ein wesentliches Sicherheitsmerkmal Ihres Reifens. Der Gesetzgeber schreibt für Sommer- und Winterreifen 1,6 mm Profiltiefe vor. Die von Experten empfohlene Sicherheitsprofiltiefe liegt bei Sommerreifen bei 3 mm, bei Winterreifen bei 4 mm. Kontrollieren Sie Ihre Profiltiefe regelmäßig. Am einfachsten ist dies mit einem Profiltiefenmesser, den Sie bei Ihrem Reifenfachmann erhalten. Sollten Sie keinen Profiltiefenmesser zur Hand haben, können Sie das Profil auch mit einem ganz normalen 1-Euro-Stück messen. Bei Sommerreifen muss der äußere Rand verschwunden sein. Wenn Sie den Rand noch sehen, sollten Sie Ihre Reifen austauschen.

Promillegrenze

Besonders junge Autofahrer überschätzen sich oft im Bezug auf Alkohol am Steuer. Nach einem neuem Gesetzbeschluss gilt für Fahranfänger (Autofahrer in der Probezeit, d.h. die ersten zwei Jahre) die 0,0 Promillegrenze. Für alle anderen Autofahrer gilt seit dem 1. April 2001: Über 0,5 Promille – Hände Weg vom Steuer. Sicher unterwegs sind Sie allerdings nur unter der Devise: Fahren oder Trinken!

PS

PS ist die Abkürzung für Pferdestärken und bezeichnet die Leistungsfähigkeit eines Motors. Ein PS ist die Leistung, die erforderlich ist, um in einer Sekunde ein Gewicht von 75 kg einen Meter anzuheben.

Q

Quattro

Als Quattro bezeichnet Audi sein Allrad-Antrieb. Audi Quattros sind also permanent vierradbetriebene Fahrzeuge.

R

Rückleuchte

Rückleuchten sind „Bauteile“ aus Kunststoff, die beispielsweise an Fahrrädern, Pkws oder LKWs angebracht sind. Beim Fahrzeug gehören zu den Rückleuchten das Rücklicht, die Blinker, die Rückfahrscheinwerfer und die Nebelrückstrahler.

Rückspiegel

Der Rückspiegel ist an der Innenseite der Windschutzscheibe befestigt und dient dazu, dass der Fahrer ohne zu große Ablenkung, nach hinten eine weitestgehend gute Sicht hat. Zur Verbesserung der Sicht werden meist gekrümmte Spiegel verwendet, die einen gröüeren Bereich widerspiegeln, diesen dafür aber verkleinern.

Radar

Das Radar ist ein Geschwindigkeitsüberwachungssystem, das die Geschwindigkeit des vorbeifahrenden Fahrzeuges misst. Bei Überschreitung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit wird eine Kamera ausgelöst, die das Kfz-Kennzeichen und meist auch das Gesicht des Fahrers aufnimmt. In Deutschland ist für einen solchen Verkehrsverstoß ausschließlich der Fahrzeugführer verantwortlich.

Referenzzahlen

Alle am Fahrzeug montierten Fernscheinwerfer dürfen eine zulässige Lichtstärke nicht überschreiten, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu blenden. Die zulässige Lichtstärke wird durch die Referenzzahlen angegeben, die auf den Scheinwerfern zu finden sind. Je höher die Referenzzahl, desto heller das Licht. Kein am Fahrzeug angebrachtes Licht darf die Referenzzahl von 75 überschreiten.

Regensensor

Der Regensensor gehört zu den Fahrerassistenzsystemen. Er ist in die Frontscheibe integriert und hat die Aufgabe frühzeitig zu erkennen, wenn die Windschutzscheibe nass wird. Sobald es anfängt zu regnen, startet der Regensensor automatisch die Scheibenwischer. Je nach Intensität des Regens reguliert der Regensensor die Geschwindigkeit der Scheibenwischer.

Reifen

Die Reifen sind das Einzige was Ihr Fahrzeug mit der Straße verbindet. Die Auflagefläche eines Reifens ist nur in etwa so groß wie eine Postkarte. Wichtig ist, dass Sie regelmäßig Ihre Reifen kontrollieren. Bei jedem Tankstopp sollte der Luftdruck überprüft werden. Kontrollieren Sie ab und zu auch die Profiltiefe (Sicherheitsprofiltiefe bei Sommerreifen 3 mm), das Reifenalter (nicht älter als 10 Jahre) und ob der Reifen Beschädigungen hat. Damit ersparen Sie sich böse Überraschungen. Mehr Informationen zum Thema Reifensicherheit unter http://www.reifensicherheit.de

Reißverschlussverfahren

Bei Baustellen oder anderen Hindernissen auf der Autobahn lassen sich Staus oft nicht vermeiden. Das liegt unter anderem daran, dass von vielen Autofahrern das Reißverschlussverfahren nicht, oder falsch angewendet wird. Dabei gibt es eine klare gesetzliche Regelung dazu: der Übergang vom auslaufenden Fahrstreifen auf den durchgängigen befahrbaren Fahrstreifen darf erst unmittelbar vor dem Hindernis erfolgen. Also bis zum Hindernis vorfahren und dann erst einfädeln. So wird der vorhandene Platz optimal genutzt und der Stau in Grenzen gehalten.

Reserverad

Wie es aus dem Name schon hervorgeht, dient dass Reserverad zum Austausch eines defekten Autoreifens. Auch wenn es gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, fühlen sich die meisten Autofahrer sicherer, wenn sie ein Reserverad mit Auto mitführen. Aus Platz-, Preis- und Gewichtsgründen wird oft ein so genanntes Notrad eingesetzt (dieses finden sie immer im Kofferraum Ihres Pkws). Mit diesem Notrad dürfen sie nicht schneller als 80 km/h fahren und nur bis zur nächst gelegenen Werkstadt. Wichtig ist, dass man nicht nur den Luftdruck der vier benutzten Reifen überprüft, sondern auch den des Reserverads, denn auch bei Nichtbenutzung kann der Reifen Luft verlieren. Statistisch gesehen „passieren Reifenpannen im Schnitt nur noch alle 120.000 bis 150.000 Kilometer, d.h. durchschnittlich alle 7 Jahre.“* *(www.wikipedia.de)

S

Schadensabwicklung bei einem Unfall

Schadensansprüche die durch einen Unfall entstanden sind, sollten möglichst schnell bei der gegnerischen und der eigenen Haftpflichtversicherung gemeldet werden. Die genaue Schadenshöhe sollten Sie in einer Fachwerkstatt bestimmen lassen. Wenn der verursachte Schaden über 750 € liegt, oder gar den Wert des Autos übersteigt, ist es ratsam zusätzlich einen Kfz-Sachverständigen zu beauftragen.

Scheibenwischer

Eine der wichtigsten Vorraussetzungen für eine unfallfreie Fahrt ist eine gute Sicht. Der Scheibenwischer trägt den gröten Teil dazu bei, denn er dient dazu Schmutz und Regen von der Windschutzscheibe zu „wischen“. Scheibenwischer werden meist über einen kleinen Elektromotor angetrieben. Die Wischblätter bestehen aus Gummi und reinigen in halbkreisförmigen Bahnen die Scheibe. Bei starker Verschmutzung kann man zusätzlich die Scheibenwischanlage nutzen. Wichtig: Denken Sie daran im Winter Frostschutzmittel in Ihre Scheibenwischanlage einzufüllen, damit Sie das ganze Jahr über freie Sicht haben. Bei Frost oder Schnee auf der Windschutzscheibe sollten man den Scheibenwischer nicht benutzen, da die Wischblätter so schnell abgenutzt oder sogar beschädigt werden können. Grundsätzlich gilt: Die Wischerblätter regelmäüig austauschen lassen.

Schneeketten

Schneeketten sind eine Fahrhilfe für Fahrzeuge auf schneebedeckten Straßen. Ziehen Sie Ihre Schneeketten nur auf, wenn kein Fahrbahnbelag mehr zu erkennen ist, sonst könnten Sie diesen durch die Benutzung von Schneeketten beschädigen. In der Regel unterscheidet man zwei verschiedene Typen von Schneeketten: Die Antriebsketten werden auf der Antriebsachse montiert und verhindern, dass Durchdrehen der Räder. Die Spurketten schützen Ihr Auto vor dem Wegrutschen und werden auf der Lenkachse montiert.

Schrägheck

Als Schrägheck wird der hintere Teil der Karosserie bezeichnet, der am Fahrzeugheck abgeschrägt ist. Durch die besondere Form lässt sich der Kofferraum samt Heckscheibe öffnen, so dass ein bequemer Zugriff ermöglicht wird. Das Schrägheck ist auch als Fließheck bekannt.

Sicherheitsabstand

Für das Missachten des Sicherheitsabstandes gibt es seit dem 1.Mai 2006 strengere Strafen. In schweren Fällen kann ein Bußgeld von 250 Euro erhoben werden und der Führerschein für bis zu drei Monate entzogen werden. Als allgemeine Faustregel für einen sicheren Abstand zum Vordermann gilt „halber Tacho“. D.h. bei einer Gewschindigkeit von 100km/h sollte mindestens 50m Abstand gehalten werden.

Sicherheitsgurt

Der Sicherheitsgurt ist eine der wichtigsten Schutzmaßnahmen im allgemeinen Verkehr. Er spielt nicht nur für Autofahrer eine wichtige Rolle, sondern ist auch beispielsweise im Flugzeug unabdingbar. Sicherheitsgurte sind mit der Karosserie verbunden, somit wird verhindert, dass die Fahrzeuginsassen durch das Fahrzeug geschleudert werden Es gibt verschiedene Typen von Sicherheitsgurten, man teilt diese von Zwei-Punkt- bis Sechs-Punkt-Gurte ein: Zwei-Punkt Gurt: Meist in Flugzeugen, im Pkw ist meist der mittlere Sitz damit augestattet. Drei-Punkt Gurt: Üblicher Gurt im Auto (an drei Punkten befestigt). Fünf- und Sechspunkt Gurt: Wird bei Kindersitzen verwendet.

Sitzposition

Nach langen Autofahrten fühlt man sich oft wie gerädert und hat meist starke Verspannungen. Das liegt oft an der falschen Sitzposition. Die häufigsten Fehler bei der Sitzeinstellung sind z.B.: die Sitzlehne ist zu weit nach hinten geklappt, oder man sitzt mit dem Gesäß zu weit vorn. So stellen Sie Ihren Sitz optimal ein:
Die Sitzlehne sollte nicht zu weit nach hinten gekippt sein, der Neigungswinkel zwischen Rückenlehne und Sitzfläche sollte ca. 100 Grad betragen
Das Gesäß sollte so nah wie möglich an der Rückenlehne sein
Der Abstand zu Pedalen sollte so eingestellt sein, dass beim durchdrücken die Kniegelenke noch leicht angewinkelt sind
Das Lenkrad sollte mit leicht angewinkelten Armen bedient werden können
Die Sitzhöhe sollte so gewählt sein, dass man eine freie, uneingeschränkte Sicht hat
Die Kopfstütze muss so eingestellt sein, dass sie den ganzen Kopf stützen kann, der Abstand zum Kopf sollte ca. 2 cm betragen.
Die richtige Sitzposition spielt nicht zuletzt eine wichtige Rolle im Falle eines Unfalls. Nur wenn Ihr Sitz wirklich richtig eingestellt ist, können Sie optimal geschützt werden.

Sommerreifen

Sommerreifen sind die ideale Bereifung für die warmen Monate im Jahr. Die Faustregel ist O bis O. Von Ostern bis Oktober ist Sommerreifenzeit. Die für Ihr Fahrzeug zulässigen Sommerreifen können Sie Ihrem Kfz-Schein entnehmen – oder fragen Sie einfach Ihren Reifenhändler, er ist Ihnen gerne behilflich. Achten Sie bei Sommerreifen auf die Profiltiefe – der Gesetzgeber schreibt eine Mindestprofiltiefe von 1,6 mm vor, allerdings verlieren Reifen mit weniger als 3 mm Profiltiefe schon enorm an Straßenhaftung.

Spikes

Früher war die Lauffläche von Winterreifen mit speziellen Nägeln, den so genannten Spikes versehen. Spikes wurden 1975 in Deutschland verboten und sind heute nur noch mit Einschränkungen in skandinavischen Ländern erlaubt.

Standheizung

Die Standheizung wird zum Beheizen oder Lüften des Fahrzeuginnenraumes genutzt. Sie benötigt dabei nicht den laufenden Motor. Die Aktivierung des Heizgerätes erfolgt per Zeitschaltuhr, Fernbedienung oder Telefon bequem von zu Hause aus. Damit wird das Heizgerät durch Kraftstoff bestromt und erhitzt und erwärmt nach und nach das vorbeilaufende Kühlwasser. Durch die Zirkulation im Wasserkreislauf gelangt das heiße Wasser dann zur Fahrzeugheizung, welche dies umsetzt und warme Luft ins Fahrzeuginnere bläst. Gleichzeitig wird auch der Motor vorgeheizt. Eine Standheizung besitzt neben der Heizfunktion auch eine Lüftungsfunktion, die im Sommer für eine angenehme Temperatur sorgen kann. Mehr Informationen unter www.standheizung.de/

Starthilfe

Nicht selten kommt es vor, dass die Autobatterie versagt und man auf Starthilfe angewiesen ist. Unter Starthilfe versteht man bei Kraftfahrzeugen das Neustarten des Motors. Hierbei gibt es verschiedene Möglichkeiten. Dazu gehören das Startladegerät, die Starthilfe mit Unterstützung der Batterie eines anderen Fahrzeuges, oder auch das Abschleppen, oder Anschieben.

T

Tachometer

Ein Tachometer misst die gefahrenen Kilometer und die Geschwindigkeit eines Fahrzeuges. Der Tachometer ist bei allen Fahrzeugen vorgeschrieben, die mehr als 25 km/h fahren können.

Tempomat

Mit Hilfe des Tempomats (auch elektronische Geschwindigkeitsreglungsanlage genannt) können per Knopfdruck beliebige Geschwindigkeiten weitgehend konstant gefahren werden. Dadurch wird der Fahrer besonders beim Einhalten der Geschwindigkeitbegrenzung und bei langen Fahrten entlastet. Ein kurzer Druck auf das Bremspedal genügt um das System abzuschalten.

Tiptronic

Tiptronic ist eine besondere Form von der normalen Automatik-Schaltung. Mit dieser speziellen Schaltung kann man problemlos vom Automatikbetrieb zum Tipp-Schalten wechseln. Vorteile von Tiptronic gegenüber normalen Automatikgetrieben ergeben sich vor allem für sportliche Fahrer.

U

Überrollbügel

Überrollbügel sind Metallkonstruktionen die bei einem Überschlag des Fahrzeuges verhindern sollen, dass das Fahrzeugdach eingedrückt wird und ein Überlebensraum bestehen bleibt. Meist sind Überrollbügel in Cabriolets, getunten Fahrzeugen, Renn- und Ralleyfahrzeugen eingebaut.

Übersteuern

Mit dem Begriff Übersteuern bezeichnet man grundsätzlich das seitliche Ausbrechen des Hecks. Dieses geschieht zum Beispiel beim Gaswegnehmen in Kurven, wenn die Hinterräder entlastet werden. Heckgetriebene Fahrzeuge lassen sich (bei ausreichender Leistung) aber auch durch Gasgeben in Kurven zum Übersteuern bewegen. Dabei sorgt der Leistungsüberschuss an den Hinterrädern dafür, dass die Reifen die entstehenden Querkräfte nicht mehr voll übertragen können und das Heck ausbricht. Besonders bei Rallyes nutzen Profis dieses Driften, um auf rutschigem Untergrund Kurven schnell und kontrolliert zu bewältigen.

Unfall mit Mietwagen

Werden Mietwagenfahrer in einen Unfall verwickelt, sollten Sie immer die Polizei rufen. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass sie alle aus der Kollision resultierenden Schäden selbst zahlen müssen. Mietwagen sind nicht automatisch Vollkaskoversichert, der Vollkaskoschutz ist oft nur gegen Aufpreis erhältlich, und meist ist eine Klausel im Mietvertrag enthalten, die die Einschaltung der Polizei vorschreibt. Wie der Wagen versichert ist und in welcher Höhe eine Selbstbeteiligung besteht, sollte unbedingt vorher geklärt werden.

Untersteuern

Typisches Fahrverhalten bei frontgetriebenen Autos: In schnell angefahrenen Kurven schiebt sich der Wagen über die eingeschlagenen Vorderräder geradeaus zum Kurvenrand. Gegenteil: Übersteuern, wobei das Fahrzeug mit dem Heck ausbricht und sich im Extremfall dreht. Zum Merken: Untersteuern bedeutet zu wenig Kurvenradius, übersteuern zu viel Kurvenradius.

V

Ventilkappen

Achten Sie bei einem regelmäßigen Reifencheck darauf, dass auf allen vier Rädern Ventilkappen vorhanden sind. Diese schützen das Ventil vor Verschmutzung. Praktisch sind so genannte Ventilverlängerungen. Diese speziellen Ventilkappen schützen das Ventil vor Dreck, müssen aber zum Luftdruck prüfen nicht abgeschraubt werden. Wenn Sie schwarze Ventilkappen auf Ihren Ventilen haben, haben Sie normale Luft in Ihren Reifen. Bunte Ventilkappen haben nur Reifen mit einer Gasfüllung.

Verbandkasten

Kfz-Verbandkästen gibt es in der Grundausstattung ab 9,95 Euro. Der Verbandkasten muss enthalten: Heftpflaster, acht Wundschnellverbände, drei mittlere und ein großes Verbandpäckchen, zwei Verbandtücher für Brandwunden, ein Standard-Verbandtuch, sechs Kompressen, fünf Mull- oder Fixierbinden unterschiedlicher Gröe, zwei Dreiecktücher, vier Paar Einmalhandschuhe, Rettungsdecke, Erste-Hilfe-Schere und eine Erste-Hilfe-Broschüre.

Verkehrskontrolle

Eine Verkehrskontrolle kann in Deutschland jederzeit und überall von einem Polizeibeamten ohne einen besonderen Anlass durchgeführt werden. Bei der Verkehrskontrolle können Polizeibeamte beispielsweise folgende Dinge kontrollieren:
Fahrtüchtigkeit des Fahrzeugführers
Führerschein und Fahrzeugpapiere
Zustand des Fahrzeuges
Beladung
Ausrüstung
Wenn das Zeichen zum Anhalten (z.B. durch eine Winkerkelle) ignoriert wird, ist das in Deutschland eine Verkehrsordnungswidrigkeit.

Vignette

Mautgebühren werden in vielen Ländern in Form von einer Vignette bezahlt. Die Vignette ist ein Aufkleber, der in die Windschutzscheibe geklebt wird. Die Vignette ist auf einen bestimmten Zeitraum begrenzt und kostet je nach Land und Gewichtsklasse ca. zwischen 10 ? und 70 ?. In folgenden Ländern müssen Vignette gekauft werden: Österreich, Schweiz, Tschechien, Slowakei und Italien.

Vollkasko

Neben der gesetzlich vorgeschriebenen Kfz-Haftpflichversicherung, kann man auch eine freiwillige Vollkaskoversicherung abschließen. Sie deckt weit mehr Schäden ab, als die übliche Teilkasko, z.B. Zerstörung und Verlust des Fahrzeuges, Mut- oder böswillige Zerstörung durch Fremde, Unfallschäden am eigenen Fahrzeug, Brand und Explosion. Dabei richtet sich die Höhe des Versicherungsbetrages, nach der Höhe der Selbstbeteiligung, der Typenklasseneinstufung (z.B. Kleinwagen, Combi, Cabrio ?) und dem Schadensfreiheitsrabatt (Rabatt auf die Grundprämie – richtet sich nach den schadenfrei gefahrenen Jahren).

W

Warnblinker

In gefahren Situationen wird oft die Warnblinkanlage eingesetzt, damit andere Autofahrer vorzeitig gewarnt werden. Bei Betätigung der Warnblinker, leuchten alle Blinker gleichzeitig auf. Beim Fahren werden die Warnblinker in Deutschland beim abrupten Abbremsen z.B. vor einem Stauende verwendet. In Österreich ist dies verboten.

Warndreieck

Das Warndreieck dient zur Absicherung von Unfall- und Pannenstellen. In Deutschland ist es Pflicht ein Warndreieck mitzuführen. Das Warndreieck besteht aus drei reflektierenden roten Balken. In dem inneren weißen Dreieck ist ein Ausrufezeichen abgebildet. Bei der Verwendung des Warndreiecks sollte man folgende Punkte beachten:
Man sollte das Warndreieck min. 100 m vor der Gefahrenzone und gut erkennbar aufstellen, bei Kurven ist das Warndreieck vor der Kurve aufzustellen
Die Verpackung des aufgestellten Warndreiecks sollte man auf dem Fahrersitz legen, damit es nicht vergisst wieder mitzunehmen
Des Weiteren ist nicht nur das Dreieck aufzustellen, sondern auch die Warnblinkanlage einzuschalten
Bei Rückkehr zur Gefahrenzone sollte man sich möglichst hinter Leitplanke aufhalten (und eine Warnweste tragen)

Warnwesten

Seit Anfang 2005 ist es in verschiedenen EU-Ländern Pflicht, eine Warnweste mitzuführen (z.B. Finnland, Italien, Österreich, Portugal und Spanien). Im Falle eines Unfalls oder einer Panne muss in diesen Ländern eine Warnweste noch im Auto angezogen werden, um andere Autofahrer frühzeitig zu warnen und für die anderen Verkehrsteilnehmer gut sichtbar zu sein. Zu beachten ist, dass die Warnweste im Notfall sofort greifbar ist (Aufbewarung am besten unter dem Fahrersitz). Bei nicht Mitführung der Warnweste, können bis zu 90 Euro Bußgeld drohen. In Deutschland gilt die Regelung einer Warnwestenpflicht bisher nur für gewerblich genutzte Fahrzeuge.

Wegfahrsperre

Die Wegfahrsperre im Auto dient als Schutz vor Diebstahl. Seit dem 1. Januar 1998 gibt es eine neue Regelung bezüglich der elektronischen Wegfahrsperre bei Neuwagen, d.h. alle neu zugelassenen Pkw in Deutschland müssen mit einer elektronischen Wegfahrsperre ausgerüstet sein. Nach der Abschaltung des Motors wird die Wegfahrsperre automatisch aktiviert. Die Kraftstoffzufuhr wird durch ein elektronisches Steuergerät blockiert und erst wieder instand gesetzt, wenn der passende Zündschlüssel verwendet wird. Der jeweilige Zündschlüssel beinhaltet einen individuellen Chip mit einem entsprechenden Code, der mit dem Steuergerät kommuniziert.

Wert von Autos nach Unfällen

Nach Unfällen wird oft darüber diskutiert, wie lange ein Auto noch als neu beziehungsweise neuwertig zu betrachten ist. Hintergrund ist, dass Geschädigte, die mit einem fast neuen Fahrzeug einen unverschuldeten Unfall hatten, einen Neuwagen als Ersatz wollen, um nicht kurz nach dem Autokauf mit einem reparierten Fahrzeug fahren zu müssen. Im nun entschiedenen Fall hatte der Besitzer eines Citroen C5 Kombi ziemlich genau zwei Monate nach dem Kauf bei einer Laufleistung von 1484 Kilometern einen unverschuldeten Verkehrsunfall erlitten, wobei Reparaturkosten unter Einsatz von Richtbank von über 10.000 Euro geschätzt wurden. Er weigerte sich gegenüber der Versicherung des Unfallverursachers, sich mit dieser doch erheblichen Reparatur und dem Ersatz dieser Kosten abzufinden, und verlangte ein neues Auto. Das Landgericht Leipzig lehnte seinen Wunsch ab. Unter Verweis auf andere gerichtliche Entscheidungen sei bezüglich des Anspruches auf ein Neufahrzeug eine strenge Linie zu ziehen. Ist der Wagen älter als einen Monat und beträgt die Fahrleistung mehr als 1000 Kilometer, muss sich der Autofahrer wohl oder übel mit der Reparatur zufrieden geben. Der Anspruch auf Schadenersatz ist damit auf die Reparaturkosten beschränkt (LG Leipzig 13 O 5594/04, SVR 2005) Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger 2005 Nr. 252

Wintercheck

Wenn die Temperaturen sinken und es anfängt zu frieren ist es Zeit auf Winterreifen umzurüsten. Was viele jedoch nicht wissen ist, dass mit dem Umrüsten alleine die Sache noch nicht getan ist. Damit Sie wirklich gut vorbereitet in den Winter starten können sollten Sie folgende Checkliste beachten:
Winterreifen aufziehen – Sicherheitsprofiltiefe 4 mm
Luftdruck überprüfen (den korrekten Wert finden Sie im Tankdeckel)
Ersatzrad prüfen und evtl. Luft nachfüllen
Ventilkappen überprüfen
Bremsflüssigkeit prüfen
Lichttest
Scheinwerfer säubern
Batterie checken
Kühlerfrostschutz nachfüllen
Frostschutz für die Scheibenwaschanlage
Scheibenwischer säubern oder austauschen
Immer griffbereit: Türschloss-Enteiser, Eiskratzer und Anti-Beschlagtuch (Der Türschlossenteiser gehört nicht ins Auto, sondern in die Handtasche!)
Türdichtungen einfetten
Schneeketten bereit halten – vor allem in Bergregionen
Warnweste – damit Sie bei einer Panne schnell gesehen werden
Weitere Informationen unter: www.pro-winterreifen.de

Winterreifen

Winterreifenzeit ist von O bis O – von Oktober bis Ostern. Auf Grund einer speziellen Gummimischung sind Winterreifen für Kälte und Nässe geeignet. Sie haben bei niedrigeren Temperaturen eine wesentlich bessere Straßenhaftung. Die Straßenhaftung bestimmt die Länge Ihres Bremsweges, der durch Winterreifen im Winter wesentlich verkürzt wird. Damit Winterreifen auf nasser Fahrbahn gut greifen, sollten sie mindestens 4 mm Profil haben. Mehr Informationen zu Winterreifen unter http://www.pro-winterreifen.de

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Xenonlicht

Xenonlicht funktioniert – im Gegensatz zu herkömmlichen Lichtquellen – nicht mit einem glühenden Draht, sondern durch einen zwischen zwei Polen überspringenden Lichtbogen. Dieser erhöht die Lichtleistung um mehr als das doppelte. Xenonlicht ist in Fachkreisen aufgrund seiner wesentlich erhöhten Blendwirkung umstritten.

Z

Zuheizer

Da bei Dieselmotoren wenig nutzbare Wärme zur Fahrzeugbeheizung abgegeben wird, sind nahezu alle Diesel-Fahrzeuge ab Werk mit einem so genannten Zuheizer ausgestattet. Dieser funktioniert wie eine Standheizung, benötigt aber den laufenden Motor. Eine Aufrüstung zur vollwertigen Standheizung ist relativ kostengünstig möglich: Alle modernen Dieselfahrzeuge, die einen kraftstoffgetriebenen Zuheizer (im Gegensatz zum elektrischen Zuheizer) eingebaut haben, können preiswert zu einer vollwertigen Standheizung aufgerüstet werden. So gibt es für kleines Geld und kleinen Aufwand großen Komfort und ein Plus an Sicherheit. Hier finden Sie mehr Informationen.

Zulässiges Gesamtgewicht

Das zulässige Gesamtgewicht eines Fahrzeuges gibt an, mit wie viel Gewicht ein Fahrzeug maximal (inklusive der Fahrgäste) beladen werden darf. Besonders zur Ferienzeit wird das Gewicht der Ladung oft unterschätzt. Die technisch zulässige Gesamtmasse finden Sie in Ihrem Fahrzeugschein bzw. in der Zulassungsbescheinigung (neue Bezeichnung für Fahrzeugschein) – das Gesamtgewicht richtet sich nach Fahrzeugtyp, d.h. Kleinwagen haben ein niedrigeres zulässiges Gesamtgewicht.

Zylinder

Im Zylinder bewegt sich der Kolben des Motors auf und ab. Dort findet auch die Verbrennung des Treibstoffs statt. Gebräuchlich sind Motoren mit Vierzylindern oder bei kleineren Fahrzeugen auch mit Dreizylindern. Gröere Automodelle verfügen aber auch über Sechs-, Acht-, Zehn- oder sogar Zwölfzylinder.

Zylinderkopfdichtung

Wie aus dem Wort hervorgeht schließt die Zylinderkopfdichtung, den Verbrennungsraum des Motors gasdicht ab. Außerdem hat sie die Aufgabe den Übertritt von Kühlwasser und Motoröl aus den entsprechenden Schläuchen in den Verbrennungsraum zu verhindern. Die Ausführung der Zylinderkopfdichtung richtet sich nach Art des Motors, Zweitakt-Motoren benötigen beispielsweise eine einfache Zylinderkopfdichtung.

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