telefonieren im ausland

Telefonieren im Ausland

Billiger Telefonieren im Ausland
Zuerst die gute Nachricht: Vom Mobiltelefon im Ausland zu telefonieren ist seit dem 1. Juli 2012 preiswerter und in der gesamten EU einheitlich. Jetzt die schlechte Nachricht: Wirklich preiswert ist das Telefonieren im Ausland allerdings immer noch nicht.
Seit dem 1. Juli 2012 gelten für alle EU-Länder einheitliche Höchstpreise für das Telefonieren mit dem Handy. Netzbetreiber dürfen seitdem maximal 35 Cent pro Minute berechnen. Wenn Sie im Ausland angerufen werden, tragen Sie noch immer einen Teil der Kosten, maximal allerdings 10 Cent pro Minute. Der Empfang von SMS ist weiterhin kostenlos, das Versenden darf nicht mehr als 11 Cent kosten.
Ab 2015 sollen Handygespräche im Ausland dann nicht mehr teurer sein als im Inland.

Hier findet ihr Tipps, wie ihr im Ausland telefonieren könnt, ohne dass ihr die Kosten aus dem Blick verliert:

svg%3E1.  Die meisten Mobilfunkanbieter haben im europäischen Ausland einen so genannten „Roaming-Partner„. Das heißt, bei bestimmten Anbietern im Ausland telefoniert ihr preiswerter als bei anderen. Informiert euch am besten vor Abreise über den Roamingpartner im Urlaubsland und wählt diesen im Zielland manuell aus. (Manuell können ihr Netze unter dem Menüpunkt Netzwerk, oder Verbindungen auswählen.)

2.  Stellt wenn möglich eure Mailbox ab. Seid ihr nicht erreichbar und der Anrufer landet auf der Mailbox, zahlen ihr auch! Deswegen am besten die Mailbox ganz abschalten und die Nachrichten auch im Urlaub nicht abrufen.

3.  Wenn ihr euch im Ausland in der Nähe zur deutschen Grenze befindet, lasst es auf einen Versuch ankommen, manuell das Netz des deutschen Mobilfunktreibers auszuwählen. Oftmals besteht die Netzverbindung auch noch einige Kilometer hinter der Grenze. (Achtung: Das gilt natürlich auch andersherum. Bei der automatischen Netzwahl kann es passieren, dass euer Mobiltelefon ein ausländisches Netz wählt, obwohl ihr noch in Deutschland seid.)

4. Wenn ihr in erster Linie ausländische Nummern im Ausland anwählen möchtet, erkundigt euch nach Callingcards (gibt’s an Kiosk, im Internet, oder Bahnhofsshops). Auf der Callingcard ist eine Nummer angedruckt, die ihr benutzt um euch kostenlos einzuwählen. Dann gebt ihr einen Code ein und telefoniert das gekaufte Guthaben ab. Der Vorteil zum normalen Telefonieren: Ihr spart die Roaminggebühren.

5.  Wenn ihr regelmäßig oder viel im Ausland telefoniert, lohnt sich ggf. eine ausländische Pre-Paid-Karte. Diese funktionieren genau wie die deutschen Modelle. Ihr bekommt eine neue SIM-Karte, die ihr ins Handy einlegen könnt. (Vorsicht: nur bei Vertrag-Handys, deutsche Pre-Paid-Handys sind dafür nicht frei geschaltet.) Dann könnt ihr Guthaben kaufen und dieses abtelefonieren. So sind ankommende Gespräche kostenlos, abgehende bedeutend billiger. Allerdings lohnt sich diese Alternative nur für Vieltelefonierer.

6.  Kurze Urlaubsgrüße versendet ihr am besten per SMS – diese sind meist preiswerter als die Minutenpreise der Roamingpartner.

7.  Vorsicht vor Handydiebstahl: Wenn euch euer Handy im Ausland geklaut wird, kann es teuer werden. Nehmt deshalb immer separat auch die Nummer zum Sperren der Karte ins Ausland mit. Außerdem solltet ihr euch für alle Fälle die Imei-Nummer eures Handys notieren. Diese individuelle Nummer für jedes Handy dient dazu, das Handy sperren zulassen. So hat der Dieb nichts mehr von seinem Diebesgut. Die Nummer steht hinter dem Akku. Außerdem könnt ihr die Nummer mit Hilfe des folgenden Tastencodes anzeigen lassen:*#06#