Misterspex Kontaktlinsen

Kontaktlinsen für Kinder: Tipps zum richtigen Alter

Kontaktlinsen statt Brille: Eignet sich der Umstieg für Kinder?

Wird bei deinem Kind eine Fehlsichtigkeit diagnostiziert, so kann die Verwendung einer geeigneten Sehhilfe die Sehkraft bis zum Erwachsenenalter noch verbessern. Falls sich der Nachwuchs durch die Brille im Alltag behindert fühlt, denkst du vielleicht über einen Wechsel zu Kontaktlinsen nach. Wir beraten dich zum Thema.

Für Kontaktlinsen gilt kein offizielles Mindestalter

Über drei Millionen Deutsche tragen regelmäßig Kontaktlinsen. Kein Wunder, denn die unsichtbaren Sehhilfen bieten in zahlreichen Alltagssituationen Vorzüge gegenüber der Brille. Sie verrutschen nicht beim Sport, lassen sich unter beliebigen Sonnenbrillen tragen und begleiten uns in unserer Urlaubsdestination in die Meeresfluten. Weil der Alltag unserer Kinder von Aktion und Bewegung geprägt ist, könnten auch sie von dem Brillenersatz profitieren. Studien haben mittlerweile außerdem erwiesen, dass die Linsen das kindliche Selbstbewusstsein stärken. Davon abgesehen müsstest du dir keine Sorgen mehr machen, dass die teure Brille beim Toben zu Bruch gehen könnte. Weil harte sowie weiche Kontaktlinsen mittlerweile aus gut verträglichen Materialien gefertigt sind, eignen sie sich theoretisch sogar für Babys. Allerdings nur theoretisch, denn aus praktischer Sicht gibt es durchaus Altersbeschränkungen.

Ist dein Kind bereit?

Es gibt Kinder, die bereits mit acht Jahren Kontaktlinsen tragen und sich pflichtbewusst um die richtige Verwendung und Pflege kümmern. Ob auch dein Kind im Alter von acht zum Umstieg bereit ist, lässt sich nicht pauschalisieren. Du kennst deinen Nachwuchs am besten und weißt, wie verantwortungsvoll dein Kind mit Aufgaben umgeht. Sobald dein Sprössling dazu in der Lage ist, den richtigen Umgang mit den Linsen zu erlernen und den Wechselrhythmus zu beachten, spricht kaum etwas gegen die Verwendung. Idealerweise entscheidest du dich besonders am Anfang für Tageslinsen, die nach jedem Tragen entsorgt werden. Dadurch muss dein Kind keine Reinigungsanforderungen erfüllen, um die Kontaktlinsen auf hygienische Art und Weise zu tragen. Bevor du Kontaktlinsen für deinen Nachwuchs bestellst, sprichst du am besten mit einem Augenarzt. Auf eine Voruntersuchung folgt eine professionelle Anpassung, damit die erstverschriebenen Linsen perfekt zu deinem Sprössling passen. Obwohl nur etwa drei Prozent aller acht- bis 13-jährigen Kinder Probleme beim Umgang mit Kontaktlinsen haben, überwachst du speziell in der Anfangsphase am besten die Anwendung. Auch solltest du anfangs noch regelmäßige Nachkontrollen beim Arzt bzw. Optiker durchführen lassen, um sicher zu gehen, dass alles in Ordnung ist. Sobald bei der Anwendung der Tageslinsen eine gewisse Routine eingekehrt ist, lässt sich der Umstieg auf Wochen- oder auch Monatslinsen mit den dazugehörigen weiteren Anforderungen an Hygiene und Lagerung in Angriff nehmen.

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