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Batterielader im Test

Die Ausstattung im Auto wird zwar immer besser, verbraucht aber dementsprechend auch mehr Energie. Gerade im Winter hat es die Autobatterie nicht leicht: Heckscheiben-, Stand- und Sitzheizung sind zwar nette Features, benötigen aber oft  mehr Energie als die Lichtmaschine liefern kann. Wenn zu den kalten Temperaturen noch die Tatsache hinzu kommt, dass wir das Auto nur für Kurzstrecken nehmen, können die Stromspeicher kaum mehr als die Hälfte ihrer Kapazität nutzen. Dann kann es passieren, dass die Autobatterie schlapp macht (zu erkennen am „ungesunden Stottern“) und das Auto nicht anspringt. Ein Horrorszenario, wenn man eigentlich pünktlich zu einem Termin kommen möchte. Ihr möchtet noch keine neue Batterie kaufen? Dann empfehlen sich Ladegeräte für zuhause, mit denen man die Batterie in die Kraftkur schicken kann. Die GTÜ Gesellschaft für Technische Überwachung hat Batterielader aus verschiedenen Preisklassen getestet.

Was ist der Vorteil von Ladegeräten gegenüber einem Neukauf?

Mittels der Ladegeräte kann man die Autobatterie einfach an die heimische Steckdose anschließen und aufladen. Wenn ihr sie dann auch noch gut pflegt (Weiterlesen: Pflegetipps für die Autobatterie), bleibt sie auf diesem Weg über Jahre hinweg fit und das zu geringen Kosten. Für ein Ladegerät müsst ihr etwa  50 bis 70 Euro einrechnen. Zum Vergleich: Eine gute, neue Autobatterie kostet zwischen 80 und 120 Euro und hat eine durchschnittliche Lebensdauer von fünf bis sechs Jahren.

Welches Ladegerät ist empfehlenswert?

Testsieger bei der GTÜ wurde die schwedische CTEK MXS 5.0 (79,95 Euro) mit dem Prädikat „sehr empfehlenswert“. Vertrieben wird sie in Deutschland über Kunzer. Ebenfalls eine hohe Punktzahl erreichte die JMP 4000 (69,95 Euro). Die acht Testkandidaten mussten aufwändige elektrische und qualitative Prüfungen durchlaufen und wurden auch hinsichtlich ihrer Bedienung, ihres Funktions- und Leistungsumfangs und der Preise bewertet. Ausschlaggebend war vor allem die Qualität des Lade- und Ladeerhaltungsverfahrens. Simplere Ladegeräte nutzen meist nicht die Technik, die Batterie schonend bis zur Ladeschlussspannung aufzuladen, dann eine Nachladephase einzuleiten und dann in einen Erhaltungsmodus zu wechseln, in der die Batterie die optimale Leistungsfähigkeit beibehält.

Sind die Ladegeräte auch für das „Überwintern“ geeignet?

Gerade bei Oldtimern und Motorrädern, die im Winter in der Garage (oder sogar draußen) bleiben müssen, besteht die Gefahr der Selbstentladung der Batterien.  Damit sie zur ersten Frühlingsfahrt fit sind, kann man die Ladegeräte auch für den Langzeitbetrieb an die Batterien anschließen. Die Testsieger CTEK und JMP schaffen das auch bei -20° C mühelos.
Hier seht ihr eine Übersicht über die Testergebnisse der GTÜ:

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In Zusammenarbeit mit der GTÜ