Mobilität: Weshalb es sich lohnt, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren

Mobilität: Weshalb es sich lohnt, mit dem Fahrrad zur Arbeit zu fahren

Die Anzahl der Fahrradpendlerinnen steigt ständig. Bei Entfernungen von bis zu zehn Kilometern ist das Fahrrad anderen Verkehrsmitteln deutlich überlegen. Zur Arbeit radeln fördert die Fitness und stärkt die Gesundheit.

Körperliches Training, das fit macht

Das Fahrrad wurde als Verkehrsmittel lange unterschätzt. Stattdessen nutzen die meisten von uns entweder den öffentlichen Nahverkehr oder das eigene Auto für die Fahrt zur Arbeitsstelle. Morgendliche Staus, Umleitungen oder andere verkehrsbedingte Situationen erhöhen jedoch den Stresslevel und tragen dazu bei, dass wir oft verspätet und genervt am Arbeitsplatz ankommen. Als praktisches und umweltfreundliches Verkehrsmittel besitzt das Fahrrad auch für die Fahrt zum Job einige Vorteile. Radfahren ist körperliches Training, das fit macht und stimmungsaufhellend wirkt. Verkehrsstaus können mit dem Fahrrad locker umfahren werden. Oft besteht die Möglichkeit, das Rad in unmittelbarer Nähe zur Arbeitsstelle zu parken oder unterzustellen. Beim Fahrradfahren werden außerdem Spritkosten eingespart. Regelmäßiges Radfahren stärkt das Immunsystem, sodass Radfahrerinnen häufig einen besseren Gesundheitszustand haben als Pendlerinnen, die mit ihrem Auto unterwegs zur Arbeitsstelle sind. Für Arbeitgeber rechnet sich die Fahrradfreundlichkeit also. Wenn Du Dein Fahrrad nutzen willst, um zu Deinem Arbeitsplatz zu gelangen, solltest Du neben den gesundheitlichen Vorteilen auch das Gefahrenpotenzial wie etwa das Risiko eines Fahrradunfalls berücksichtigen. Als Radfahrerin kannst Du durch entsprechende Aufmerksamkeit und die Beachtung der Verkehrsregeln erheblich zur Verminderung von Unfallrisiken beitragen. Daher ist es wichtig zu wissen, was man beim links abbiegen mit dem Fahrrad beachten muss. Beim Richtungsändern solltest Du darauf achten, dass kein anderes Fahrzeug neben und hinter Dir fährt oder Dich überholen will. Unabhängig davon, in welche Richtung Du gerade abbiegen willst, solltest Du frühzeitig ein klares Handzeichen geben. Rote Ampeln und Hinweisschilder gelten auch für Radfahrer/innen und sind entsprechend zu beachten. Außerdem solltest Du nie auf der falschen Fahrbahnseite oder in einer Einbahnstraße in gegenläufiger Richtung fahren.

Fahrradfahren ist gesund

Da Fahrrad-Abstellplätze weniger Fläche beanspruchen als Pkw-Parkplätze ergeben sich für jeden Arbeitgeber einige Vorteile, wenn die Mitarbeiter/innen das Fahrrad nutzen. Allerdings gibt es einiges, was Radfahrerinnen wissen sollten. Wenn Du Dich entschließt, zur Gesundheitsvorsorge oder aus Kostengründen mit dem Fahrrad zur Arbeitsstelle zu fahren, solltest Du genügend Zeit dafür einplanen. Beim Radfahren geht es nicht darum, das Fahrtziel in möglichst kurzer Zeit zu erreichen, sondern die Fahrt gleichzeitig als Training vor und nach der Arbeit zu nutzen. Besonders schonend fährst Du in einem niedrigen Gang und wenn Du versuchst, gleichmäßig in die Pedalen zu treten. Bei Deiner Bekleidung sollte mindestens ein Teil leuchtende Farben aufweisen, sodass Du für Autofahrer besser zu sehen bist. Außerdem solltest Du natürlich einen Schutzhelm tragen. Wichtig ist die optimale Sitzhaltung beim Radfahren. So sollte Dein Oberkörper etwa 45 bis 50 Grad nach vorn geneigt sein, damit Du bequem sitzt und Deine Rückenmuskulatur gestärkt wird. Fahrradfahren trainiert den Körper und verbrennt etwa 600 Kalorien pro Stunde. Die Fahrt zur Arbeitsstelle kann daher das Fitnesstraining ersetzen, wenn Du für Sportstunden in Deiner Freizeit keine Zeit hast. Darüber hinaus werden beim Radfahren vermehrt Glückshormone wie Serotonin und Endorphine ausgeschüttet, die stimmungsaufhellend wirken und die Selbstheilungskräfte des Körpers anregen sollen.

 

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