Das Auto, dein Freund und Helfer

Das Auto, dein Freund und Helfer

Es war pure Sience Fiction, oder? Wenn David Hasselhoff seinen schwarzen Flitzer namens K.I.T.T. erklärte, was dieser zu tun hatte. Jetzt, 30 Jahre später, dauert es nicht mehr lange, bis jeder mit seinem fahrbaren Untersatz kommuniziert. Das vernetzte Auto ist längst keine SF mehr.

Abgesehen von Einrichtungen, die die Sicherheit und das autonome Fahren betreffen, wie z.B. die Notbrems- oder Spurassistenten haben die Hersteller auch die alltäglichen, organisatorischen Vorgänge im Blick.

Als persönlicher Assistent checkt der Bordcomputer vorab schon mal die freien Parkplätze in der Umgebung des Restaurants. Gleichzeitig erinnert er einen an den Blumenstrauß für den Jubilar und lotst einen zum nächstliegenden Blumenladen. Und wenn der Abend zu ausgelassen wird, lässt sich auch schnell ein Hotel in der Nähe buchen. Am Morgen im Stau informiert der Assistent die wartenden Kollegen vor der Konferenz über die Zeitverzögerung. Dafür soll zum Beispiel der Dienst BMW Connected bei den bayrischen Schlitten sorgen.

Auch andere hätten etwas davon, wenn das Auto Daten an die Cloud schickt. Die Parkplatzsuche wird einfacher, denn im Vorbeifahren vermessen Einparksensoren automatisch die Parklücke am Straßenrand und die so erfassten Daten werden anschließend in eine digitale Straßenkarte übertragen. Damit steht auch anderen Fahrzeugen in der Umgebung die digitale Information in Echtzeit zur Verfügung.

Keine Frage, dass auch das Smart Home eingebunden wird. Bevor man nachhause kommt, werden vom Auto aus der Wohnraum angenehm temperiert und die Lücken im Kühlschrank durchgegeben. In Abwesenheit lassen sich so auch Lichter, Rollläden, Heizkörper und Rasensprenger kontrollieren.

Die neueste Technik im Prototyp des BMW i3 lässt Fahrerflucht sinnlos werden: Ein eingebautes Sensorsystem erkennt, wenn der eigene Wagen touchiert wurde und setzt die Fahrzeugkameras in Gang. Der Autobesitzer bekommt zeitgleich die Meldung auf sein Smartphone. Auch über Manipulationen von Autodieben wird er informiert.

Volvo bringt ab dem kommenden Frühjahr das Band 2, ein Armband von Mircrosoft auf den Markt. Damit lassen sich Aufgaben mündlich erteilen, wie z.B. das Naviziel oder „Laut geben“ per Hupe auf unübersichtlichen Parkplätzen. Und das ist ja erst der Anfang – weitere Funktionen werden dazukommen. Aber vorerst nicht in Deutschland.

Nicht ganz uninteressant dabei ist der Gedanke über Datensicherheit, denn mit Cyberattacken ist auch hier zu rechnen. Zu verhindern, dass andere auf diesem Wege Haustüren öffnen, Bewegungsprotokolle erstellen oder Bremsen manipulieren, stellt deshalb eine zentrale Aufgabe bei der Forschung und Entwicklung des vernetzten Automobils dar.

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