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39 Stunden pro Jahr auf Parkplatz-Suche!

Laut der Studie eines Marktforschungsinstitutes verbringen wir durchschnittlich 39 Stunden pro Jahr mit der Suche nach einem Parkplatz.

Eine Online-Befragung von 1.010 Autokäufern im März 2018 hat diese erschreckende Zahl ergeben.

In Großstädten ist es schlimmer als auf dem Land

Und tatsächlich ist es sehr lästig in einer Großstadt einen Parkplatz zu suchen. Je größer die Stadt umso schwieriger die Parkplatz-Suche, das hat auch die Umfrage eindrucksvoll bestätigt. In ländlichen Gebieten verbringt ein Autofahrer demnach 26 Stunden jährlich beim Suchen, während in Großstädten durchschnittlich 53 Stunden gesucht wird.

Wenn man dann noch die Stunden dazuzählt, die wir im Stau verbringen, muss man sich fragen, ob es überhaupt noch zeitgemäß ist mit dem Auto zu fahren. Es lohnt sich also mit öffentlichen Verkehrsmitteln anzureisen und das Auto zu Hause stehen zu lassen oder Park und Ride Parkplätze zu nutzen.

Sind autonome Autos die Lösung?

Die lästige Parkplatzsuche führt aber andererseits dazu, dass 52 Prozent der deutschen Autofahrer Interesse an vollautonomem Ein- und Ausparken ihres Fahrzeugs haben. Vielleicht können wir schon bald unsere Autos einfach in Parkhäusern abgeben, die Autos suchen sich dann selbstständig einen freien Parkplatz und kommen beim Abholen wieder zu einem bestimmten Zeitpunkt an die Ausfahrt zurück.

„Connected Parking“ nennt man das dann – ein Wachstumsmarkt für die Automobil- und Parkhausbranche. Auch für Parkplatz-Apps und den digitalen Service zum Finden oder Buchen eines Parkplatzes eröffnet sich hier ein neuer Markt.

Am besten ist es aber sicherlich, wenn wir alle auf das Auto verzichten und öfters mal mit der Bahn fahren.

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