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Wie sich unser Äußeres auf das Selbstbewusstsein auswirkt

Ein gesundes Selbstbewusstsein zu entwickeln kann schon eine Herausforderung sein. Dafür spielt es eine große Rolle, wie wir unser eigenes Aussehen empfinden und uns selbst wahrnehmen. Denn je positiver unsere Selbstwahrnehmung ist, desto leichter ist es auch, selbstzufriedener und sicherer durch den Tag zu gehen. Hier findest du ein paar konkrete Tipps, die dir dabei helfen, deinen Look zu nutzen, um dein Selbstbewusstsein positiv zu beeinflussen.

So hängen Selbstbewusstsein und Aussehen zusammen

Ein gesundes Selbstbewusstsein setzt sich aus vielen Faktoren zusammen. Ein nicht unwesentlicher Faktor ist dabei, wie wir unser Äußeres wahrnehmen. Bei einer Studie des Journal of Experimental Social Psychology haben Wissenschaftler herausgefunden, dass Probanden, die einen weißen Laborkittel trugen, besser bei einem Test abschnitten als solche, die nur Straßenkleidung trugen. Der Grund: Durch ihr verändertes Erscheinungsbild haben sie ihre eigenen Fähigkeiten besser eingeschätzt.

Wer mit dem eigenen Aussehen jedoch unzufrieden ist, fühlt sich eher unsicher und ängstlich. Die eigenen Leistungen werden schlechter eingeschätzt und das Selbstbewusstsein leidet. Doch unser Äußeres muss bei der Entwicklung eines gesunden Selbstwert kein Hindernis sein. Ganz im Gegenteil: Es viele kleine Möglichkeiten, wie das eigene Auftreten gezielt zu mehr Selbstbewusstsein verhelfen kann.

Das Aussehen nutzen, um sich selbstbewusster zu fühlen: Ein paar Tipps

Natürlich solltest du dich auf keinen Fall rein über dein Äußeres definieren. Doch wenn du mit deinem Spiegelbild zufriedener bist, erhält auch dein Selbstbewusstsein einen kleinen Push. Mit ein paar Tricks kannst du selbst ein wenig nachhelfen, um dich gleich etwas selbstbewusster zu fühlen.

  1. Trage Kleidung, in der du dich wohl fühlst
    Fühlen wir uns in dem, was wir tragen, unwohl, ist es schwierig, selbstsicher aufzutreten. Dasselbe gilt für Kleidung, die nicht gut passt und einschränkend ist. Denn wer ständig seine Kleidung zurechtrückt oder daran herumzupft, fühlt sich schnell unsicher und verpasst seinem Selbstbewusstsein einen Dämpfer.Hier kannst du aber ganz einfach nachhelfen. Setze auf Kleidung, die bequem genug geschnitten ist, dass du dich damit auch wohlfühlst. Denke natürlich immer an den Anlass, für den du dich kleidest und passe deinen Stil dementsprechend ein wenig an. Wenn du beispielsweise under- oder overdressed im Büro erscheinst, fühlst du dich wahrscheinlich ebenso etwas fehl am Platz. Aber keine Sorge, es gibt auch genügend formelle Kleidung, die angenehm zu tragen ist!
  2. Ein guter Haarschnitt macht den Unterschied
    Wenn die Mähne einmal wieder gar nicht so will wie man sich das vorstellt, beeinträchtigt das die Laune. Ein bisschen nachhelfen ist dabei ruhig erlaubt und kann regelrecht Wunder wirken. Denk beispielsweise über einen neuen Haarschnitt nach, der dir steht und dich selbstbewusster durch den Alltag starten lässt. Als Alternative können auch Stylingprodukte dabei helfen, die Haare ein wenig zu bändigen.Wer an Haarausfall leidet, kann auch über eine Haartransplantation nachdenken, um der Haartolle wieder neuen Glanz zu verleihen und das Haarbild voller zu machen. Das gleiche funktioniert übrigens mit Augenbrauen, die transplantiert werden können. Während solche Behandlungen hierzulande noch relativ teuer sind, schneidet man mit einer Eigenhaarverpflanzung im Ausland, wie etwa in der Türkei, wesentlich günstiger ab.
  3. Achte stets darauf, gepflegt zu sein
    Wer sich ausreichend Zeit nimmt, um sich gut um sich selbst zu kümmern, kann seinem Selbstbewusstsein regelmäßig einen kleinen Schub geben. Dabei kann mit kleinen Pflegetipps schon viel erreicht werden: Zweimal täglich Zähne putzen, darauf achten, dass die Nägel in Form sind, Feuchtigkeitscremes für Gesicht und Körper verwenden und das Deodorant nicht vergessen!Das Ziel ist nicht, dass du danach wie ein Model aussiehst, sondern, dass du dir selbst etwas Gutes tust! Du wirst sehen, wie viel besser du dich nach einer regelmäßigen, wohltuenden Beauty-Routine fühlst.
  4. Lächeln macht glücklich und selbstbewusst
    Natürlich ist niemandem rund um die Uhr nach Lächeln zumute, doch das sollte uns dennoch nicht davon abhalten, immer mal wieder die Mundwinkel nach oben zu ziehen. Laut der Facial-Feedback-Hypothese haben unsere Gesichtsausdrücke erwiesenermaßen Einfluss darauf darauf, wie wir uns fühlen. Wenn wir also lächeln, werden automatisch Signale an unser Gehirn gesendet, dass wir glücklich sind – egal, ob wir uns tatsächlich so fühlen oder nicht.Das soll selbstverständlich nicht heißen, dass ein ständig aufgesetztes Lächeln glücklich macht, denn dem ist nicht so. Es kann aber nicht schaden, das Gehirn ab und zu ein wenig zu überlisten und zu lächeln, um sich ein wenig zufriedener und selbstbewusster zu fühlen.
  5. Setze auf deinen eigenen Stil
    Wer viel in sozialen Medien unterwegs ist, wird ständig mit unrealistischen Erscheinungsbildern und Idealvorstellungen bombardiert. Wenn man sich regelmäßig mit solchen scheinbaren Idealen vergleicht, kann schnell großes Unbehagen entstehen. Denn es gibt erwiesene Zusammenhänge zwischen sozialen Medien und den Effekten auf das eigene Selbstwertgefühl.Unser Tipp ist daher: Vergleiche dich nicht zu sehr mit anderen, sondern verfolge deinen eigenen Stil, der zu dir passt und dich glücklich macht. Vertraue darauf, was gut für dich ist und versuche niemand zu sein, der du nicht bist! Wenn du das beherzigst, wird es gleich schon viel einfacher werden, die kleineren und größeren Aufgaben des Alltags selbstbewusst zu meistern!
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