Kinderschuhe

Kleine Füße, ganz groß: Die 4 besten Tipps für gesunde Kinderfüße

Unsere Füße tragen uns unser ganzes Leben lang – und das von Anfang an. Wenn das eigene Baby seine ersten Schritte macht, ist das auch für Eltern ein spannender Moment. Wir sind uns sicher, dass Sie für Ihr Kleines natürlich nur das Beste wollen. Allein schon deshalb sollten Sie den winzigen Babyfüßchen genügend Aufmerksamkeit schenken. Hier verraten wir Ihnen 4 hilfreiche Tipps, wie sich die Füße Ihres Kindes gesund entwickeln können.

Kinderfüße – ein echtes Wunder

Klein, kompakt und knuffig: Kinderfüße üben eine ganz besondere Anziehungskraft auf viele Erwachsene aus. Anfangs sind die Füße in Miniaturgröße noch platt und flach. Aber nach wenigen Monaten – meistens noch vor dem ersten Geburtstag – sind sie stark genug, um den neuen Erdenbürger zu tragen. Nach der Geburt sind die Füßchen noch kaum entwickelt – erst im Laufe der Zeit entwickeln sich Längs- und Quergewölbe des Fußes.

Beim Anblick der winzigen Füße ist es wohl schwer zu glauben, dass das Baby schon bald seine eigenen Schritte machen wird. Doch Babys Füße entwickeln sich – im Gegensatz zu seinem restlichen Körper – in rasender Geschwindigkeit. Erst hat Ihr Kleines noch eifrig mit beiden Beinchen in der Luft gestrampelt. Und ehe Sie sich’s versehen, ist Ihr geliebter Schatz schon mit gefühlten Siebenmeilenstiefeln unterwegs. Die folgenden Tipps zeigen Ihnen, wie Sie Babys Füße gesund halten.

1. Barfuß laufen lassen

Vielleicht haben Sie es schon selbst erlebt. Sie ziehen Ihrem Nachwuchs Söckchen oder Schühchen an, aber vergeblich! Es dauert nicht lange und mit einem Schwupp landen sie auch schon auf dem Boden. Babys wollen barfuß sein und damit lieben sie instinktiv, was für sie gut ist. Für gesunde Kinderfüße sollten Sie Ihr Baby so oft wie möglich die Welt auf bloßen Füßen entdecken lassen. Barfußlaufen ist deshalb so gesund, weil es…

  • …die Fußmuskeln trainiert und stärkt. Ohne Schuhsohle müssen die Fußmuskeln kleine Unebenheiten selbst ausgleichen. Eine untrainierte Fußmuskulatur hingegen senkt sich und es können Fußfehlstellungen, wie Spreizfüße, entstehen. Um einer Verschlechterung entgegenzuwirken, müssen diese Fußveränderungen im Laufe des Lebens durch z. B. orthopädische Maßschuhe korrigiert werden.
  • …die Lauftechnik verbessert. Die natürliche Abrollbewegung des Fußes wird geübt und der gesamte Fuß gleichmäßig belastet. Außerdem werden Fuß-, Knie- und Hüftgelenke entlastet.
  • …die Entwicklung des Nervensystems unterstützt. An den Füßen gibt es beeindruckend viele Nerven. Diese werden durch das Barfußlaufen stimuliert, wodurch sich das Nervensystem gesund entwickeln kann.
  • …die Durchblutung anregt und das Immunsystem auf natürliche Art und Weise stärkt.

2. Füßchen schützen

Kleine Babyfüßchen sind äußerst empfindlich. Deshalb müssen sie vor Kälte, Hitze und Verletzungen geschützt werden. Sobald Ihr Kleines selbstständig laufen kann, ist die Zeit für seine allerersten Schuhe gekommen. Dabei mag es schon stimmen, dass die kleinen Babyschühchen unglaublich niedlich sind. Die Optik sollte hier allerdings nicht an erster Stelle stehen.

Viel mehr sollten die kleinen Schuhe die Fußgesundheit Ihres Babys fördern. Am besten eignen sich bequeme Lauflernschuhe für die ersten selbstständigen Schritte. Wichtig ist dabei auch, dass Sie auf die richtige Größe achten. Kinderfüße wachsen nämlich in Windeseile – deshalb sollten Sie die Füßchen Ihres Lieblings regelmäßig abmessen. So können Sie sicherstellen, dass die Schuhe niemals zu klein oder zu groß sind.

Lauflernschuhe – Größentabelle zum Ausdrucken

3. Fußübungen machen

Babyfüßchen müssen gefördert werden, damit sie sich gesund entwickeln können. Bewegung ist deshalb besonders ratsam. Ob Zehenspitzenlaufen, Zehengreifspiele oder Ballfangen mit den Füßen: Alles, was dem Kind Spaß macht, ist willkommen. Es gibt viele Fußübungen, bei denen die kleinen Füßchen auf ihre Kosten kommen. Probieren Sie doch eine der folgenden aus!

Murmeln greifen
Sie benötigen:
  • Murmeln oder kleine Steine
  • Alternativ: mehrere Kuscheltiere

Verteilen Sie die Murmeln oder Steine auf dem Boden. Ihr Kind soll nun versuchen, sie im Stehen und mit den Zehen aufzugreifen und ein kleines Stück vom Boden abzuheben. Diese Übung wird abwechselnd d.h. einmal mit dem rechten und einmal mit dem linken Fuß wiederholt. Für den Anfang können Kuscheltiere verwendet werden – so ist die Übung einfacher.

Kreatives Malen
Sie benötigen:
  • Papier
  • Stift oder Pinsel
  • Klebeband

Fixieren Sie ein Blatt Papier mit Klebeband auf dem Boden. Ihr Kind soll nun mit den Füßen bzw. den Zehen ein Bild malen. Das Motiv spielt keine Rolle – Ihr Sprössling kann seiner Kreativität freien Lauf lassen.

4. Kinderfüße pflegen

Die meisten Kinder kommen mit gesunden Füßen auf die Welt. Doch bereits im Kindergartenalter sieht man, was bei mangelnder Fußpflege passiert. So können z. B. Hornhaut, Schweißfüße und eingewachsene Fußnägel die Folgen sein. Kinderfüße wollen deshalb regelmäßig gepflegt werden. Als Eltern sollten Sie diese beiden Punkte berücksichtigen:

  • Fußnägel schneiden: Ab etwa dem dritten Lebensmonat haben die Fußnägel eine gewisse Festigkeit erreicht. Mit einer abgerundeten Babyschere sollten sie – der Nagelbeere folgend – regelmäßig geschnitten werden.
  • Füßchen waschen: Beim Baden sollten die Füßchen nicht vergessen werden. Vor allem die Zehenzwischenräume müssen sauber gehalten und gut abgetrocknet werden. Wenn die Zwischenräume nämlich dauerhaft feucht bleiben, kann sich sehr schnell Fußpilz bilden.

Kinderfüße sind ein wahres Wunder! Sie haben es verdient, richtig gehegt und gepflegt zu werden. Als Eltern sollten Sie deshalb besonderes Augenmerk auf die kleinen Füßchen Ihres Schützlings legen. Barfußlaufen, passende Schuhe, Fußübungen und richtige Pflege – das sind unsere Tipps, die die gesunde Fußentwicklung Ihres Babys möglich machen.

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