Grillmythen

Grill-Mythen und -Wahrheiten

Mythos oder Wahrheit? Wisst Ihr Bescheid? Hier kommen einige überraschende Fakten zum Thema Grillen:

Alufolie auf dem Grill ist unbedenklich

Mythos. Salze und Säure der gewürzten Grillartikel können bei Hitze dafür sorgen, dass das Aluminium in die Nahrung einzieht. Diese geringen Mengen seien zwar für den Menschen keine bedrohlichen Substanzen, dennoch ist nicht geklärt wie schädlich diese Stoffe tatsächlich sind. Tipp: Verzichte komplett auf Aluschalen oder würze das Essen erst auf deinem Teller.

Grillschalen bieten einen Vorteil

Wahrheit. Nicht nur umweltfreundlich, sondern auch noch gut für die Gesundheit sind wiederverwertbare Grillschalen aus Keramik, Emaille oder Edelstahl. Tropft das Fett oder die Marinade direkt auf die Kohlen, entstehen krebserregende Stoffe (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, kurz: PAK).

Fleisch ist das Wichtigste auf dem Grill

Mythos. Zwar gehören Hähnchenbrust, Schweinelende oder Rindersteaks für viele zu den Klassikern, sind jedoch schon längst nicht mehr das Wichtigste auf dem Grill! Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt 300 bis 600 Gramm Fleisch pro Woche und 400g Gemüse täglich. Versuch es doch mal mit leckeren Grillkartoffeln, Pilzen, Maiskolben, Zucchini und Auberginen oder auch einem leckeren Salat und einem Grillkäse.

Angebranntes gehört in den Müll

Wahrheit. Es wird vermutet, dass angebranntes Essen krebserregend ist, da sich auch hier PAK bilden. Weggeschmissen werden muss nicht alles, da sich diese Stoffe hauptsächlich in der Kruste oder am Rand des Gegrillten bilden. Es reicht demnach, wenn das schwarz Verkohlte abgeschnitten wird.

Grillen auf dem Balkon ist erlaubt

Mythos. Je nach Hausordnung ist das Grillen auf dem Balkon verboten. Nach wiederholtem Ermahnen seitens des Vermieters kann es sogar zu einer fristlosen Kündigung kommen. Daher: sprich dich kurz mit deinem Vermieter und den direkten Nachbarn ab, ob es für alle Beteiligten in Ordnung ist, wenn du auf deinem Balkon grillen möchtest.

Gasflaschen am besten im Keller lagern

Mythos. Gasflaschen darf man maximal zwei in der Wohnung lagern. In Kellern oder Durchgängen ist es grundsätzlich verboten. Wenn Gasflaschen in der Wohnung gelagert werden, muss darauf geachtet werden, diese in zwei getrennten Räumen aufzubewahren. Lager sie niemals im Schlafzimmer. Beim Transport der Flaschen ist zu beachten, dass eine gute Belüftung ggf. offene Fenster genutzt werden und die Flaschen so befestigt sind, dass sie bei einer Vollbremsung an Ort und Stelle bleiben. Ist dies nicht der Fall drohen hohe Geldstrafen und ein Punkt in Flensburg.

Marinade als Geschmacksträger

Wahrheit. Selbstgemachte Marinade ergänzt jedes Fleisch perfekt. So werden nicht nur die Konservierungs- und Zusatzstoffe vermieden, sondern auch durch die Säure, wie zum Beispiel durch Essig, das Fleisch zarter gemacht. Marinade in Fertigprodukten dient leider teilweise nur dazu, Frischemängel zu übertönen. Zudem ist die Herkunftsangabe bei mariniertem Fleisch nicht verpflichtend.

Fleisch mit Bier bespritzen

Mythos. Kommt das Bier in die Glut, entstehen Schadstoffe. Zudem spült das Bier die Würze des Fleisches ab, kann die Glut auslöschen und Asche aufwirbeln, die sich dann auf dem Fleisch bzw. Fisch oder Gemüse ablagert. Wer einen Biergeschmack in seinem Fleisch haben möchte, kann das Grillgut zuvor in einer Biermarinade einlegen.

Hoher Fettgehalt erleichtert das Grillen

Wahrheit. Während des Grillens schmilzt das Fett und schützt dadurch den Fisch bzw. das Fleisch vor dem Austrocknen. Gut geeignet sind zum Beispiel Lachs oder ein T-Bone-Steak, da diese  marmoriert sind.

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