Tipps für das Wohnen mit Designermöbelstücken und Möbelklassikern

Tipps für das Wohnen mit Designermöbelstücken und Möbelklassikern

Möbelklassiker, das sind Möbelstücke mit Klasse, die bekannte Künstler und Designer entworfen haben. Zu ihrer Zeit waren sie neu und innovativ und signalisierten den Aufbruch hin zu etwas Neuem. Ihnen wohnt eine hohe konstruktive und gestalterische Qualität inne. Einem Klassiker gelingt, was normalerweise nur wenige Entwürfe schaffen: Sie sind zeitlos schön und zeigen doch genau, in welcher Zeit sie entstanden sind.

Doch warum sollte sich jemand überhaupt einen Klassiker kaufen? Nun, ein Klassiker hat viel Geschichte und wertet damit die gesamte Einrichtung auf. Er geht auf den großen Wunsch nach Beständigkeit ein und danach, mit Schönheit zu altern. Außerdem sind diese Möbelklassiker eine gute Geldanlage und sie sehen einfach toll aus. Oft entstehen Möbelklassiker in aufwendiger Handarbeit oder in kleinen Serien, was ihren hohen Preis erklärt. Bei den Möbeln ist es wie bei der Mode: Edle Stücke halten sich über viele Jahre. Mit wechselnden Accessoires entsteht immer wieder ein neuer Stil.

Warum sind Designermöbel so teuer? Und wo gibt es sie?

Designermöbel sind einfach perfekt, genauer gesagt, ihr Schöpfer war meist ein Perfektionist. Er hat die Materialien ausgereizt bis an ihre Grenzen und dabei beste Qualität verlangt. Ein gutes Beispiel ist der „Cone-Chair“, den der dänische Designer Verner Panton entworfen hat. Der Designer verwendete fast immer knallig-bunte Farben, wie aus einem Beitrag im Bayrischen Rundfunk hervorgeht.

Gute Qualität hat bekanntlich ihren Preis. Außerdem bezahlt der Käufer für die kreative Leistung des Schöpfers. Weitere Tantiemen fließen an Gesellschaften oder Erben. Diese unterhalten teilweise Museen und Ateliers, in denen die Designstücke und die damit verbundene Kulturgeschichte zugänglich wird für jedermann.

Möbelklassiker oder Designermöbel gibt es im Fachhandel. Dort lassen sich die Stücke in echt anfassen. So kann jeder herausfinden, ob es auch „passt“ und ob das Möbelstück das Wohlgefühl vermittelt, das sich der Käufer davon erhofft. Es gibt tatsächlich Designermöbel, die sind traumhaft schön, doch sind sie auch bequem? Am besten ist da ausprobieren. Schöne Designermöbel in Hamburg gibt es bei House & Garden. Im Showroom im Hamburg können Kunden die Designstücke hautnah erleben.

Mit Klassikern einrichten – wie geht das?

Wer sich einen Möbelklassiker anschafft, um ihn dann wie ein Museumstück nur zu bestaunen oder um seine Geschmackssicherheit zu beweisen, hat etwas nicht richtig verstanden. Diese Möbel sind Gebrauchsgegenstände. Sie wollen in Gebrauch sein, sie wollen in die Einrichtung integriert sein. Wenn ein Designerstück, wie beispielsweise eine Couch im Bauhaus-Stil, keine Gebrauchsspuren aufweist, dann wirkt es zwar perfekt, aber auch kühl und distanziert in seiner Perfektion. Möbelklassiker müssen nicht zwangsläufig klassisch kombiniert werden. Sie haben vielmehr alle eine Eigenschaft gemeinsam: Sie fügen sich bestens in andere Möbelstile ein.

Klassische Farben und Materialien wählen

Wer sich eine Designerliege, einen Designsessel oder ein -sofa kauft, setzt auf Leder oder klassisch-edle Stoffe. Die Farben sind dabei oft Schwarz, Grau, Schokoladenbraun oder Beige. Diese sehr zurückhaltenden Farben sind zeitlos und kommen dadurch nie aus der Mode. Sie passen sich einfach jedem Wohnstil an. Mit schönen Accessoires in verschiedenen Farben, wie beispielsweise bunte Kissen, farbige Plaids oder Vorhänge, lässt sich der Look immer wieder verändern – beispielsweise je nach Saison oder Jahreszeit.

Wenn der neue Mix aus alten und neuen Stücken nicht so richtig rund wirkt, stimmt vielleicht die Farbgebung noch nicht ganz. Vielleicht ist bei einem Teil der Rotstich zu stark und bei einem anderen mehr der Blaustich. Dann hilft es, die Einzelstücke nicht so nah beieinander zu lassen und mit neutralen Accessoires zu ergänzen. Das können Textilien in den klassischen Farben sein. Mit ein wenig Übung kann jeder ein Gespür für die richtigen Farbtöne finden.

Stile kombinieren – nicht die Preiskategorien

Wer sich ein Designerstück anschafft, muss nicht zwangsläufig seine ganze Wohnung mit Designermöbeln voll stellen. Das können sich ohnehin nur die wenigsten leisten. Viel besser ist es, Möbel, Accessoires und Textilien unterschiedlicher Epochen und Preiskategorien miteinander zu mischen. Stilbrüche können dabei spannend und erfrischend sein. So ein einzelnes Möbelstück kann die Wohnung gleich viel edler aussehen lassen. Es ist ein Statement, insbesondere dann, wenn es als Eye-Catcher in Szene gesetzt ist.

Ein etwas unterkühlt wirkendes Einzelstück, mit Leder und Chromstahl, lässt sich beispielsweise mit warmen Textilien, weichen Stoffen und Holz kombinieren, um das Ambiente aufzulockern. Die Kontraste warm und kalt, hart und weich, dezent und exzentrisch ergeben am Ende ein harmonisches Ganzes. Das Designstück braucht etwas Raum, schließlich will es gesehen werden. Deshalb sollte eher weniger Deko eingesetzt werden. Voluminöse Möbel, wilde Tapeten und bunt gemusterte Textilien in direkter Nähe erdrücken das Möbelstück aus Designerhand. Damit diese Möbelstücke zur Geltung kommen, darf nicht alles vollgestellt sein und ein wenig Ordnung muss auch sein. Wenn überall Krimskrams und alte Zeitungen herumliegen, geht das gute Stück unter.

Die Designstücke integrieren – und sie lieben

Das Zuhause darf durch das Designstück nicht zum Museum werden. Diese Möbel sind gemacht, um damit zu leben. Sie sind wunderschön, sie sind perfekt. Aber sie sind kein Museumsstück, das keiner anfassen darf. Sie sind dafür gemacht darauf zu sitzen, zu liegen, zu essen, zu schlafen. Natürlich müssen diese Möbelstücke pfleglich behandelt werden. Wer noch kleine Kinder zu Hause hat, wartet vielleicht noch ein wenig mit der Anschaffung.

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