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So findest du das richtige Bett

Jeder Mensch verbringt im Schnitt mehr als acht Stunden am Tag im Bett – an freien Tagen kann es auch ganz schnell viel mehr werden. Da ist es wichtig, ein gutes Bett mit einer guten Matratze zu haben, denn nur wenn beides stimmt, können wir erholsam schlafen und am nächsten Tag voller Elan starten.

Was man bei der Auswahl des Bettes beachten sollte, kann man hier nachlesen.

Wann soll ich mir ein neues Bett kaufen?

Die Frage, wann du dir ein neues Bett kaufen sollst, ist nicht ganz einfach zu beantworten. Es kann natürlich sein, dass du umziehst oder deine Wohnung neu renovieren möchtest. Dann kannst du die Gelegenheit nutzten und dir ein neues Bett anschaffen. Es gibt aber auch andere Gründe, sich ein neues Bett zu kaufen, nämlich dann, wenn das alte durchgelegen und einfach unbequem geworden ist. In diesem Fall ist ein neues Bett sogar ein Muss, denn eine schlechte Matratze kann häufig der Grund für Rückenschmerzen und sehr schlechten Schlaf sein. Wenn du den Verdacht haben solltest, das könnte auch auf dich zutreffen, ist es Zeit, sich ein neues Bett anzuschaffen.

Bett kaufen: Probeliegen

Meist geht es nicht ohne: Das Probeliegen. Gehörst du zu den Zeitgenossen, die ungern viel Zeit in Einrichtungshäusern verbringen? Dann kannst du dir einiges an Zeit sparen, indem du dich bereits vorab für eine Art von Bett entscheidest. Bevorzugst du ein Boxspringbett mit hohen Auflagen, großem Kopfteil und viel Gemütlichkeit? Ein Futonbett, flach und minimalistisch, oder soll es eher ein klassisches Doppelbett sein? Wenn du das schon vor dem Gang in ein Einrichtungshaus weißt, schränkt das die Auswahl erheblich ein und du kommst schneller zu einer Entscheidung. Neben der Art des Bettes spielt auch die Matratze eine entscheidende Rolle dabei, wie du schläfst. Ist die Matratze nämlich unbequem und passt nicht zu deiner Körperform und deinem Gewicht, kann das sehr schnell zu Verspannungen und letztlich zu Rückenschmerzen führen. Daher ein paar Tipps zum Matratzenkauf:

Auf die Matratze achten

Jeder Mensch ist anders. Und braucht daher auch eine andere Matratze. Gerade frisch verliebte Paare mögen das jetzt vielleicht nicht so gern hören, für den Rücken ist es aber besser: Im Doppelbett sollte jeder seine eigene Matratze haben. Nur so ist sichergestellt, dass die Matratze auch auf die jeweiligen Ansprüche ausgelegt ist. Stelle dir nur einmal vor: Du bevorzugst eine harte Matratze, dein Partner dagegen eher eine weiche. Wie soll man sich denn da einigen? Ein Kompromiss führt in diesem Fall ja auch zu keinem Ergebnis. Daher: Lieber jede eine Matratze, die genau auf die Bedürfnisse abgestimmt ist. Das ist besser für den Schlaf – und damit langfristig auch für die Beziehung.

Der Härtegrad ist wichtig

Der Härtegrad. In der Regel wird auf jeder Matratze eine Angabe zum Härtegrad zu finden sein. Dort liest man dann Angaben wie H2: bis 85 kg, oder H3: bis 110 kg. Das hört sich zunächst natürlich gut an, kann man sich doch daran orientieren, wenn man auch nur grob weiß, was man wiegt. Die Realität sieht leider etwas anders aus. Denn die Angaben zum Härtegrad sind nicht normiert. Das bedeutet: Jeder Hersteller darf seine Matratze im Prinzip nach Lust und Laune ausloben, ohne sich an bestimmte Kriterien halten zu müssen. Für Verbraucher ist das natürlich weniger günstig. Sie kaufen sich vielleicht eine Matratze in dem Härtegrad H2, weil sie der Meinung sind, die Matratze reiche vollkommen für das eigene Körpergewicht aus. Nach einigen Nächten stellen sie dann aber vielleicht fest, dass die Matratze viel zu weich ist und sie überhaupt nicht gut schlafen. Da hilft nur eins: Eine Matratze wählen, die du einige Nächte Probeschlafen kannst. Solltest du nach einiger Zeit feststellen, dass du überhaupt nicht gut auf der Matratze schlafen kannst, kannst du sie einfach wieder zurückgeben und dir eine neue aussuchen.

Bett kaufen: Ein paar Tipps

Hast du gewusst, dass du besser schläfst, wenn das Bett an der Wand steht? Klingt jetzt vielleicht nach Feng Shui – trifft aber zu. Tatsächlich ist es so, dass wir weitaus entspannter schlafen, wenn mindestens eine Bettseite an der Wand steht. Das hat vielleicht auch damit zu tun, dass wir nachts eine ganze Menge Platz beanspruchen: Schlafen wir allein im Bett, brauchen wir ungefähr einen Meter, um uns richtig auszubreiten. Zu zweit sind es immerhin „nur“ 1,80 Meter. Das ist natürlich viel Holz. Vor allem, wenn das Bett nur 1,40 Meter breit ist. Steht dann aber eine Seite an der Wand, müssen wir keine Angst haben, nachts aus dem Bett gedrängt zu werden. Und das lässt uns einfach besser entspannen.

Lasse beim Kauf deines neuen Bettes den Lattenrost nicht links liegen. Der bekommt nämlich immer noch zu wenig Beachtung. Tatsächlich trägt er aber auch eine Menge dazu bei, dass wir gut schlafen können – und komfortabel kann er auch sein: Wenn du gerne etwas erhöht schläfst, kauf dir doch einfach einen verstellbaren Lattenrost. Dann musst du nachts nicht mehrere Kissen bemühen, sondern kannst einfach den Lattenrost ein Stückchen nach oben korrigieren und schon schläfst du in deiner bevorzugten Lage.

Und zum Schluss ein sehr wichtiger Tipp: Ein hoher Preis allein sagt noch nichts darüber aus, ob du in dem Bett gut schlafen wirst. Gerade im Hinblick auf Matratzen hat Stiftung Warentest in den letzten Jahren wiederholt Matratzen ausgezeichnet, die in der unteren Preiskategorie angesiedelt waren. Andererseits solltest du aber auch nicht an einer Matratze und einem guten Bett sparen, denn immerhin verbringen wir ein Drittel unseres Lebens dort…

 

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