anleger investieren lieber in...

Anleger investieren lieber im eigenen Land und bevorzugen Flexibilität

Der unabhängige Münchner Beteiligungsspezialist dima24.de hat Ende vergangenen Jahres zum vierten Mal in Folge die Meinung seiner Anleger eingeholt und bat um deren Sichtweise zum Thema ‚Geldanlage mit Sachwert-Investments‘ – daran beteiligt haben sich 542 Privat-Investoren. Das Resultat der Befragung ist so einfach wie klar: Die Anleger möchten ihr Vermögen wahren, verlangen transparente Kosten, geringes Risiko und hohe Flexibilität.

Renate Wallauer, Geschäftsführerin der dima24.de erklärt, dass die Ergebnisse sehr deutlich aufzeigen, dass die Anleger nach Alternativen suchen „um im aktuellen Niedrigzins-Umfeld ihr Vermögen zu wahren“. Deutsche Anleger suchen im eigenen Land nach Anlage-Möglichkeiten – Immobilien in deutschen Großstädten wie München und Berlin sind gefragter denn je. Gleiches gilt für Investments in der Veredelung von Gold, dem Goldhandel oder Beteiligungen an Minen – das Interesse an Gold als Anlagethema ist groß.

svg%3E

Interessensschwerpunkte der Anleger:

  • 69 Prozent: Immobilienfonds mit deutschen Objekten
  • 63 Prozent: Rohstofffonds
  • 54 Prozent: Infrastruktur

Hinzu kommt, dass die Anleger vorsichtiger geworden sind und nach Anlage-Möglichkeiten mit hoher Flexibilität und Transparenz Ausschau halten. Die Erneuerbaren Energien und Umweltfonds sind mit 53 Prozent nicht mehr so gefragt wie noch 2012 (71 Prozent), auch Infrastruktur-Investments haben Einbußen (53 Prozent) im Vergleich zum Vorjahr (62 Prozent) verzeichnen müssen.

Stark verloren hat laut der Umfrage der Bereich ‚Transport und Logistik:

  • 85 Prozent scheuen Investitionen in Schiffe
  • 70 Prozent investieren nicht in Triebwerke und Flugzeuge
  • 59 Prozent meiden Transport-Fonds

Die bisher als attraktiv geltenden Anlageregionen Brasilien und China galten lange als Motoren der Weltwirtschaft, „doch wirklich gute Beteiligungsangebote konnten wir unseren Anlegern bisher kaum anbieten“, so Renate Wallauer. Auslands-Immobilienfonds haben so deutliche Abstriche gegenüber den deutschen machen müssen. Deutlich macht das auch die Zahl derjenigen Anleger, die 2013 lieber den Euroraum für ihr Investments bevorzugen: 2012 waren es noch 26 Prozent, im vergangenen Jahr waren es schon 39 Prozent.

Die Vorstellungen der Anleger sind trotz allem sehr konkret und klar:

  • 95 Prozent setzen auf transparente Kosten
  • 91 Prozent sehen stabile Einnahmen als Kriterium
  • 87 Prozent wünschen sich regelmäßige Informationen über den Verlauf des Fonds
  • 87 Prozent setzen auf ein attraktives Rendite-Risiko-Profil
  • 87 Prozent sehen einen hohen Eigenkapitalanteil
  • 78 Prozent bevorzugen einen namhaften Initiator

Gerade eine kurze Laufzeit ist bei den Anlegern hoch geschätzt, sodass sich sogar 64 Prozent die Möglichkeit eines vorzeitigen Ausstiegs wünschen. Im Notfall möchte jeder an sein Geld kommen, „innovative Angebote, die nur kurze Laufzeiten haben oder einen vorzeitigen Exit bieten, stehen bei den Anlegern darum hoch im Kurs“ erklärt Renate Wallauer. Diese Wille zeigt sich in der finalen Auswertung der Umfrage von dima24.de, die aufzeigt, dass 30 Prozenten der Befragten mehr als 100.000 Euro in Beteiligungen investiert haben, 65 Prozent mindestens vier geschlossene Alternative Investmentsfonds und 40 Prozent sogar mehr als sieben Fonds gezeichnet haben. Lediglich 11 Prozent haben in ihrem Portfolio bisher noch keinen Fonds.

svg%3E
Renate Wallauer, Geschäftsführerin bei dima24.de

dima24.de analysiert seit 12 Jahren die Märkte, unterstützt über 200 000 Anleger und betreut 2,3 Milliarden Euro Anlagevermögen. Befragt wurden 542 Privatanleger des Finanzdienstleisters.