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3 Fakten rund um DSL Verbindungen, die Frauen kennen sollten

Immer wieder wird moniert, die DSL-Verbindungen in Deutschland lägen weit unter dem Durchschnitt in Europa. Dabei gelingt es vielen Artikeln nicht, die Verbraucher tatsächlich von der Nachlässigkeit zu überzeugen, welche in dieser Hinsicht vorherrschend ist. Doch wie steht es tatsächlich um unser Internet in Deutschland?

DSL als Kostenfalle

In der Praxis sind es zunächst die Tarife, die den Anforderungen vieler Verbraucher in Deutschland nicht gerecht werden. Auf der einen Seite gibt es längst die Möglichkeit, die Preise im Internet zu vergleichen und sich auf diese Weise einen Überblick über den stark schwankenden Markt zu verschaffen. Wichtige Informationen zu diesem Sachverhalt gibt es hier auf onlinekosten.de. Trotz der Tatsache, dass sich strikte Treue zum Internetanbieter aufgrund der variierenden Tarife nicht lohnt, wird in vielen Haushalten kein weiterer Vergleich angestrebt. Dabei wäre es in vielen Fällen möglich, die monatlichen Kosten um bis zu 20 Prozent zu senken. Zumindest in ältere Internetverträge, die schon seit Jahren nicht mehr herausgekramt wurden, sollte deshalb ein Blick geworfen werden. Unter Umständen lässt sich so eine typische Kostenfalle im Haushalt vermeiden.

Nachholbedarf auf dem Land

Trotz ähnlicher Preise können DSL-Kunden in Deutschland längst nicht die gleiche Leistung in Anspruch nehmen. Dies liegt an der stark unterschiedlichen Infrastruktur, die für das Internet vorliegt. Während in den großen Städten längst schnelle Verbindungen Standard sind, hinken viele ländliche Bereiche dieser Entwicklung um rund zehn Jahre hinterher. Neben den einzelnen Unternehmen, die den Ausbau der Strukturen von sich aus vorantreiben könnten, steht vor allem die Politik in der Verantwortung. Ihr muss es in den nächsten Jahren gelingen, die entsprechenden Anreize zu schaffen, damit sich wieder neue Entwicklungen auf dem Land zeigen. Gerade das wirtschaftliche Potenzial, welches auf diese Weise Jahr für Jahr verloren geht, ist nicht zu unterschätzen. Dringender Handlungsbedarf kann aus diesem Grund nicht bestritten werden.

Deutliche Rückstände im Osten

Neben den starken Unterschieden zwischen städtischen und ländlichen Regionen gibt es noch weitere Gegensätze, welche die Geschwindigkeit des Internets in Deutschland offenbart. So sind die Anschlüsse in den neuen Bundesländern rund 20 Prozent langsamer, als dies in den anderen Regionen Deutschlands der Fall ist. Aus diesem Grund sollte sich die Politik zunächst darum bemühen, diese elementaren Unterschiede aus der Welt zu schaffen. Vor allem aufgrund der großen wirtschaftlichen Bedeutung des Internets, die in den kommenden Jahren noch weiter ansteigen wird, muss dort für die passenden Verhältnisse gesorgt werden. Erst wenn dieses so wichtige Ziel erreicht werden konnte, ist es an der Zeit, über die generelle Verbesserung nachzudenken. Die politische Agenda, welche für diesen Zweck bereits im Jahr 2012 auf den Weg gebracht wurde, scheint ihre Wirkung zumindest bis zu diesem Tage noch nicht voll zu entfalten. Es müssen demnach noch weitere Schritte folgen, um endlich die passenden Voraussetzungen zu schaffen.

Fazit

Insgesamt wird Deutschland seiner Rolle als führende Industrienation in Europa nicht gerecht, wenn selbst der Ausbau des schnellen Internets nur schleppend vorankommt. Besonders in der nächsten Legislaturperiode wird es daher von elementarer Bedeutung sein, die dafür notwendigen Fördermittel zur Verfügung zu stellen und den Ausbau der digitalen Infrastruktur auf diese Weise zu subventionieren.

 

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