| Autor |
Nachricht |
|
Verfasst am: 21.06.08 [18:17]
|
|
engelchen
Themenersteller
Dabei seit: 12.05.2008
Beiträge: 8
|
Mir ist etwas passiert, dass man normalerweise nur im Fernsehen sieht. Keine kurze Geschichte, aber ich will sie hier trotzdem als Ventil und als Warnung kurz aufschreiben.
Ich habe seit September letzten Jahres einen T-Mobile-Vertrag, bei dem ich kein Handy bekommen habe - dafür ist dann die monatliche Grundgebühr preiswerter. Vor rund zwei Wochen wurde ich dann angerufen von einer Hotline, die sich mit T-Mobile meldete. Mir wurde mitgeteilt, dass ich ein neues, kostenloses Handy erhalte. Ich habe den Herren darauf hingewiesen, dass das eigentlich nicht sein kann, auf Grund des Vertrages und der kurzen Vertragslaufdauer. Dieser rückversicherte sich und meldete sich erneut bei mir. Er hatte Zugriff auf meine Daten (Rechnungsdaten, Vertragslaufdauer, Rufnummer etc.) und versicherte mir, dass mir ein neues Handy zusteht.
Obwohl ich zögerlich war, sagte ich nichts weiter dazu - wer weiß, was sich die T-Mobiel für Aktionen ausdenkt.
Ca. eine Woche später erhielt ich ein Päckchen mit einem neuen Handy und einem Lieferschein von der Dug Telekom. Das sagte mir erstmal nichts, auf dem Lieferschein war jedoch meine Rufnummer und mein Vertrag benannt. Außerdem war eine Vertragsverlängerung um 24 Monate vermerkt. Noch immer unsicher, informierte ich mich bei der Telekom-Hotline. Diese sagte mir zwar, dass die Dug Telekom ein Vertriebpartner der Telekom ist, sie aber mit diesem Vorgang nichts zu tun haben. Also versuchte ich bei der Dug Telekom-Hotline an einen Ansprechpartner zu kommen. Nach ca. 20 Anrufen, zu jeder Tages- und Nachzeit, und keinem Ansprechpartner, machte ich mich auf, in eine Dug-Filiale. Dort schilderte ich den Fall und bekam die Auskunft, man könne mir nicht weiterhelfen, ich solle die Hotline anrufen. Was zu tun ist, wenn die Hotline, wie bei mir der Fall war, nicht erreichbar ist, erklärte man mir nicht.
Also suchte ich den nächsten T-Mobile laden auf und schilderte meine Geschichte erneut. Dort wurde mir mitgeteilt, dass mit dem Telefonat mit der Dug-Hotline (, die sich bei mir als T-Mobile) ausgegeben hat, mein Vertrag umgestellt wurde. Und zwar auf einen teureren Vertrag mit Handy. Warum die Dug Telekom Zugang zu meinen Daten hat und ohne mein Einverständnis und Wissen meinen Vertrag verlängern konnte, wurde mir nicht beantwortet.
Schließlich ließ sich die Sache relativ leicht klären, aber nur durch meine Hartnäckigkeit und meinen zeitlichen Einsatz.
Ein ungeheurer Betrug und das von einem Unternehmen mit dem die Telekom zusammen arbeitet. Die sollte sich offensichtlich ihre Vertriebspartner besser anschauen, denn das was hier passiert ist, ist eine Frechheit. Am Ende ist der Dumme der Kunde und es bleibt nur die Möglichkeit den Anbieter zu wechseln.
Ob es dann natürlich besser wird, bleibt allerdings fraglich.
Warnung an Euch: An der Hotline grundsätzlich keine Auskünfte geben und Fragen beantworten. Lieber direkt in einen T-Punkt gehen, dann hat man wenigstens einen Ansprechpartner an den man sich wenden kann, falls was schief geht.Ich drück Euch die Daumen, dass Ihr von so Betrügereien verschont bleibt!
[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 21.06.2008 um 18:18.]
|
|
Verfasst am: 26.06.08 [10:17]
|
|
LisaPodolski
Dabei seit: 26.06.2008
Beiträge: 15
|
Hallo engelchen,
das ist ja wirklich eine hammerharte Geschichte. Hast du dir überlegt, ob du dem Verbraucherschutz auch nen Brief schreibst? Würde ich machen, denn schließlich muss man sich ja irgendwie gegen diese "Heuschrecken" wären. Und bei der T-Mobile erwartet man solche Verfahrensweisen ja nun wirklich nicht!
Aber gut, dass du das so früh gemerkt hast und auch hier deine Erfahrungen schilderst. ich bin auch T-Mobile Kundin und jetzt immerhin vorgewarnt...
Ungeheuerlich - wirklich!
|
|
Verfasst am: 20.07.08 [00:00]
|
|
Mobile_Man
Dabei seit: 19.07.2008
Beiträge: 1
|
Hallo engelchen,
als ehemaliger _dug Mitarbeiter kann ich dir sagen, dass T-Mobile von dem nichts weiß, T-Mobile hat mit der Sache nichts zu tun, ausser das du dort deinen Handyvertrag hast!
Die Beschuldigungen gegenüber T-Mobile sind deshalb falsch!
Es gibt einige Filialen von _dug, die Leute anrufen, die T-Mobile-Verträge in dessen _dug Filiale abgeschlossen haben, ohne Handy versteht sich.
Nach Ablauf von drei Monaten konnte man die Leute erneut anrufen, um den Vertrag in einen Vertrag mit Handy umzustellen.
Dabei wird aber erstmal lediglich gesagt, dass der Kunde Anspruch auf ein neues Handy hat, es wird nicht gesagt, dass sich die Grundgebühr hierdurch erhöht!
_dug, also auch die _dug Verkäufer erhalten hierfür eine Provision, deshalb wird dies gerne gemacht!
T-Mobile weiß von dieser Sache jedoch nichts und es liegt nicht in dem Sinne, dass dies so abläuft!
Das nächste Mal schließt du besser einen Vertrag im Telekom Shop (früher T-Punkt ab), damit sowas nicht passiert!
Dort erhälst du auch eine bessere Beratung und hast bei evtl. anfallenden Problemen einen direkten Ansprechpartner!
Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen!
|
|
Verfasst am: 25.07.08 [16:38]
|
|
engelchen
Themenersteller
Dabei seit: 12.05.2008
Beiträge: 8
|
Hallo Mobile-Man!
Das ist spannend, das mal von einem ehemaligen "Beteiligten" zu hören. Allerdings muss ich da etwas klar stellen: ich habe meinen Vertrag direkt bei der T-Mobile abgeschlossen. Das ist ja das wahnsinnige daran. Nachdem mir T-Mobile auch wie du die Info gegeben hat, dass das alles passiert ist, weil ich evtl. meinen Vertrag über dug abgeschlossen habe, habe ich bei der T-Mobile noch mal recherchieren lassen. Und die haben mir dann auch definitiv bestätigt, dass mein Vertrag bei der T-Mobile direkt abgeschlossen wurde.
Also lautet für mich die Frage, wie dug dann überhaupt an meine Daten kommt - die dürfte eigentlich nur die T-Mobile haben. Und auch wenn die T-Mobile mit den Methoden nicht einverstanden ist, sehe ich sie in der Plficht.
Schließlich scheinen sie zu wissen, das sowas passiert - ich selbst habe es ihnen ja auch mitgeteilt und ich bin der Meinung, dass T-Mobile verpflichtet ist meine Kundendaten extrem vertraulich zu behandeln.
Also auch wenn die T-Mobile an den Machenschaften nicht direkt beteiligt ist, sollten sie sich doch zumindest ihre Geschäftspartner etwas sorgfältiger auswählen.
Die T-Mobile hat das ganze ja wieder vernünftig mit mir geregelt. Bei der Rückabwicklung gab es keine Probleme. Trotzdem bin ich der Meinung, dass es nicht in Ordnung ist, wenn die T-Mobile solch einen Umgang mit ihren Kunden duldet. Dass sie daran nicht direkt beteiligt ist, macht es für mich nur bedingt besser.
Oder was meinst du?
Engelchen
|
|
Verfasst am: 27.08.08 [14:51]
|
|
Gretchen
Dabei seit: 17.08.2008
Beiträge: 13
|
Wahnsinn was ihr beide da beschreibt - das ist doch wirklich ungeheuerlich! Wir leben doch in einem Rechtsstaat oder habe ich da etwas falsch verstanden?
Ich finde gegen solche Praktiken sollte wirklich strikt vorgegangen werden und ich stimme engelchen da zu - ich sehe auch die T-Mobile in der Pflicht zu prüfen mit wem sie Geschäfte macht.
Das gehört meiner Meinung nach eindeutig zur (sozialen) Aufgabe von Unternehmen. Und das soetwas dann auf den Namen von T-Mobile zurück fällt ist nur folgerichtig. Vor allem wenn diese Praktiken der T-Mobile bekannt sind und sie nichts dagegen Unternehmen. Das legt die Vermutung nahe, dass sie diese Art von Geschäften zumindest duldet - und das ist schon eine Unverschämtheit.
Engelchen: Du solltest auf jeden Fall auch die Verbrauchzentralen, evtl auch die Medien unterrichten - ich finde so etwas sollte wirklich an die Öffentlichkeit gebracht werden, damit diesen Betrügern nicht noch mehr Opfer auf den Leim gehen!
Gretchen
|
|
Verfasst am: 07.09.08 [01:26]
|
|
Coolsmart
Dabei seit: 07.09.2008
Beiträge: 1
|
Mir ist da etwas ähnliches mit der DUG passiert...
Im Frühjahr 2008 wurde ich mehrfach von Mitarbeitern der Dug.ag telefonisch kontaktiert, die sich als Mitarbeiter der Telekom ausgaben. Beim ersten Telefonat wurde mir offeriert, dass ich aufgrund meiner Treue zur Telekom, da ich bereits seit 1999 Kunde bin, zwei Mobiltelefone kostenlos erhalten würde. Bei diesem Kontakt wurde ich auch gefragt, ob ich Interesse an einer oder mehrerer Partnerkarten hätte. Da ich um Bedenkzeit bat, wurde ich in den Folgetagen wiederholt kontaktiert und mit dem Lockangebot zweier kostenloser Mobiltelefone u.a. der Marke Sony-Ericsson konfrontiert. Nach meiner Entscheidung eine Partnerkarte zu nehmen, deren Nettogrundgebühr mir für 24 Monate im Voraus erstattet werden sollte, wurde ich zusätzlich zweimalig bezüglich des Versandes der beiden Mobiltelefone Kontaktiert. Die Karte nebst Grundgebührenerstattung ist mittlerweile bei mir eingetroffen. Auf Nachfrage bzgl. der zugesagten Mobiltelefone wurde mir unterstellt schizophren zu sein. Bisherige Zusagen seitens der dug.ag wurden bestritten bzw. auf schriftliche Nachfragen nicht geantwortet.
|
|
Verfasst am: 07.09.08 [10:18]
|
|
engelchen
Themenersteller
Dabei seit: 12.05.2008
Beiträge: 8
|
Hallo Coolsmart,
das hört sich ja auch nach einem echten Hammer an! Da merkt man doch mal, was man als Kunde zählt und wie mit einem als Kunden umgegangen wird.
Dass du dir hast sagen lassen müssen, dass du schizophren bist, setzt dem ganzen ja auch noch die Krone auf! Das ist ja wohl eindeutig ein Hinweis, dass man auf dich als Kunden keinen Wert legt.
So ein Verhalten ist mir bisher noch nicht untergekommen - allerdings hatte ich ein paar mal die Situation, dass ich mich bei der Telekom Hotline beschwert habe (aber natürlich immer freundlich) und die netten Hotlinemitarbeiter dann irgendwann einfach aufgelegt haben.
Aber was soll man tun? Das einzige, was bei mir bisher relativ zuverlässig bei der T-Mobile geholfen hat, waren Beschwerdebriefe. Auf meine Briefe wurde immer reagiert und die T-Mobile hat immer versucht es wieder gut zu machen - allerdings stellt sich da die Frage, wie oft an es wieder gut machen lässt. Denn trotz dem Einlenken der T-Mobile fressen solche Aktionen ja Energie und Zeit ohne Ende.
Wo ist denn da der Kunde noch König?
Engelchen
Aber Coolsmart: ich bin froh zu hören, dass es nicht nur mir so geht!!!!!
@ alle anderen: Habt ihr eigentlich ähnliche Erfahrungen mit anderen Mobilfunkanbietern gemacht? Liegt es also an der Branche, oder tatsächlich an der Telekom?
|
|
Verfasst am: 24.08.11 [14:40]
|
|
Gerd
Dabei seit: 24.08.2011
Beiträge: 1
|
Ich war in Berlin-Marienfelde in der Lankwitzer Straße zu Fuß unterwegs, eigentlich wollte ich eine Freisprecheinrichtung für´s Auto für mein neues Handy kaufen. Ein Mitarbeiter eines Ladens "T-Partner medialcenter" sprach mich vor dem Laden an und fragte nach meinen Wünschen. „Heute ist Ihr Glückstag, hier haben Sie einen Gutschein, der berechtigt Sie, eine Mobilfunkkarte kostenlos zu erhalten, damit können Sie zwei Jahre lang kostenlos telefonieren, wenn Sie monatlich die Ihnen zustehenden 30 Minuten nicht überziehen. Man führte mich in den Laden, wo offensichtlich schon andere Kunden ebenfalls wie ich „beschenkt“ werden sollten. Nach einer Wartezeit von ca. 20 Minuten war ich dann dran, hatte schon bei den anderen soweit mitgehört worum es ging, ließ mir aber nochmals alles erklären. Man schenkte mir eine Mobilfunkkarte und sagte mir, da wir heute neu eröffnet haben, machen wir das als Werbegeschenk. „Wo ist der Haken?“ fragte ich. „Es gibt keinen, Sie können wirklich zwei Jahre lang ohne Grundgebühren und ohne weitere Kosten telefonieren, wenn Sie die freien 30 Minuten nicht überziehen. Wir überweisen jetzt sofort für Sie an die Telekom 418,95 €, das ist die Vorauszahlung der eigentlichen Grundgebühr die wir für Sie tragen und alles ist erledigt. Wenn Sie nach zwei Jahren nicht den Wunsch äußern, die Karte zu verlängern wird sie abgeschaltet, natürlich rufen wir Sie vorher noch einmal an, um das mit Ihnen abzustimmen. Wie Sie sehen, gibt es kein Risiko!“ „Aber wie kommen Sie denn damit zurecht, wenn Sie heute für jeden ein solches Geschenk machen, ich glaube nicht, dass jemand etwas zu verschenken hat“, fragte ich. „Das ist ganz einfach. Durch unseren Umzug und der Neueröffnung hier haben wir in diesem Monat zu wenige Mobilfunkverträge verkauft, da werden wir bei den Provisionen runtergestuft. Wenn Sie bedenken, dass uns die Telekom eine Provision von weit mehr als 418,95 € für einen Mobilfunkvertrag bezahlt, dann können Sie leicht nachvollziehen, das uns die 418,95 € überhaupt nicht stören, wir verdienen immerhin noch genug daran, auch wenn wir für Sie alle Kosten übernehmen“, sagte der sehr redegewandte Verkäufer, das leuchtete mir natürlich ein. Ich sollte einen Vertrag unterzeichnen, was ich aber nicht tat, denn ich forderte, dass man das mir eben mitgeteilte dort mit verankert. „Sie sehen doch, wie viele Kunden noch auf ihre kostenlose Mobilfunkkarte warten, Sie können das doch hier nicht unnötig verzögern!“ Da ich mich weiterhin weigerte zu unterschreiben meinte der Verkäufer, das muss ich auch nicht, ich erhalte die Mobilfunkkarte ja kostenlos, da unterschreiben wir, denn wir tragen ja auch die Kosten. Der Verkäufer, es waren übrigens zwei, lichtete lediglich noch meinen Ausweis und meine EC-Karte ab. „Wir müssen den Nutzer der Telefonkarte an die Behörden melden, das ist Vorschrift, deshalb die Ablichtung. Ihre Kontonummer tragen wir nur zu dem Zweck ein, fall Sie die 30 Minuten überziehen, dann werden Ihnen 0,29 € pro angefangene Minute abgebucht“, auch das klang logisch. Ich ging stolz mit meiner neuen Karte davon und die Sache funktionierte auch. Nach vier Monaten erhalte ich nun eine Rechnung von der Telekom über 20 € Grundgebühr. Da rufe ich doch die Hotline an und frage nach. Der Vertrag, so erklärte man mir, tritt ab dem vierten Monat in Kraft, da müsse ich dann für die restlichen zwei Jahre monatlich 20 € bezahlen. Was für ein Vertrag, fragte ich. Na der, den Sie unterschrieben haben. Ich hatte aber nichts unterschrieben. Man hat offensichtlich von meinen Ausweis meine Unterschrift gefälscht. Es kommt aber noch dicker: Die Mitarbeiterin der Telefonhotline sagte mir, nachdem ich geltend machte, kein Mensch ist so blöd einen derartig teuren Vertrag zu unterschreiben, ohne wenigstens ein Handy für 1,00 € mitzunehmen. „Sie haben doch ein Handy bekommen!“ Das haut dem Fass den Boden aus, da haben die Betrüger auch noch das Handy entwendet und behalten oder weiterverkauft. Heute kam ein Brief das die Telekom die Sache untersuchen will. Ich denke aber, dass der Verkäufer alles abstreiten wird und auch behaupten, ich hätte ein neues Handy erhalten. Eventuell bin ich da sogar in der Beweislast und werde deshalb an und um den Laden, der schon nach ca. drei Wochen geschlossen hatte, Zettel anbringen, um andere Betroffene zu finden. Das Ding geht bestimmt vor Gericht mindestens als Zivilklage der Telekom gegen mich und hoffentlich auch Strafverfahren gegen die Betrüger. Sollte das hier jemand lesen der betroffen ist oder einen Betroffenen kennt, bitte hier im Forum melden.
[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 24.08.2011 um 14:54.]
|
Unser Forum ist für alle zum Lesen geöffnet. Um selbst Beiträge schreiben und somit an Diskussionen teilnehmen zu können, können Sie sich unter dem Link "Registrierung" einfach und kostenlos anmelden.