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Regenwassernutzung für Garten und Haushalt

Jeder von uns verbraucht etwa 122 Liter Trinkwasser jeden Tag – davon allerdings nur vier Prozent im Zuge der Nahrungsaufnahme. Einen Großteil verwendest du nämlich für die Körperpflege – ein Luxus, den du gleich doppelt bezahlen musst, nämlich bei der Entnahme aus der Leitung und bei der Einleitung in den Brauchwasserkanal.

Regenwasser als nützliche Alternative

Trinkwasser ist ein kostbares Gut und du solltest verantwortungsvoll mit dieser Ressource umgehen. Eine bessere und vor allem kostenlose Alternative ist Regenwasser. Durch den Einsatz von Produkten zur Regenwassernutzung können mehr als 50 Prozent deines täglichen Wasserbedarfs gedeckt werden.
Anwendungsbereiche für Regenwasser sind zum Beispiel die Toilettenspülung, die Bewässerung des Gartens oder das Waschen von Wäsche. Gerade bei der Waschmaschine sorgt das Regenwasser für weniger Kalkablagerungen, da es weicher ist als Trinkwasser. So wird die Waschmaschine geschont und du kannst Waschmittel sparen.

So kannst du dein Regenwasser nutzen

Eine Anlage für die Nutzung deines Regenwassers kann jederzeit problemlos eingebaut werden. Durch das erforderliche Leitungsnetz ist der Einbau aber mit einem größeren baulichen Aufwand verbunden – es lohnt sich also am ehesten für Neubauten oder im Rahmen von Sanierungen.
Bei einer Regenwassernutzungsanlage wird das Niederschlagswasser, das vom Dach abläuft, durch einen Regenwasserfilter in die Zisterne geleitet. Das Wasser, das sich dort sammelt, wird mit einer Saugpumpe über ein eigenes Leitungsnetz zu den einzelnen Verbrauchsstellen gefördert.
Sollte es einmal nicht so viel regnen und der Speicher ist leer, wird die Versorgung ersatzweise mit Trinkwasser sicher gestellt.

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